Gesundheitsziele für Österreich

In einer großen Konferenz ist am 20.5.2011 der Startschuss zur Erarbeitung von bundesweiten Gesundheitszielen gefallen. In einem breit angelegten Prozess unter Einbindung praktisch aller gesellschaftlichen Bereiche sollen bis Mitte nächsten Jahres Ziele formuliert werden, die dann als Rahmen für die Steuerung des Gesundheitswesens dienen sollen.

www.gesundheitsziele-oesterreich.at       Weiterlesen

Alpbacher Gesundheitsgespräche 2010 – BGF-Aspekte

BGF im Trend

Forum Alpach 2010 – Gesundheitsgespräche

Auch das diesjährige Forum Alpbach beinhaltet Themenstellungen,Aussagen und Forderungen die die betriebliche Gesundheitsthematik direkt oder indirekt betreffen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Beiträge hierzu

Gesundheitsmanagement im Betrieb (Dr.Gleitsmann)   Ältere Arbeitnehmer & Erwerbsleben     ÖGB fordert Gesetzesregelung   * Psychische Erkrankungen   * Enttabuisierung der Psyche   * Praxisleitfaden Gesundheitsmarkt

BGF-Gütesiegel für ÖBB-Technik

Gesundheitsministerin verleiht Gütesiegel für Betriebliche
Gesundheitsförderung an die ÖBB Technische Services GmbH

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Wien (OTS) - "Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Vision - die Vision, dass gesunde Menschen in gesunden Organisationen arbeiten", so Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky heute, Dienstag, anlässlich der Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung an die ÖBB Technische Services GmbH. "Die ÖBB Technische Services GmbH hat mit ihrem innovativen Programm ’Fit4you’ die strengen Qualitätskriterien des Europäischen und des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung und damit auch die Anforderung für die Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung erfüllt." 

Bedingt durch die demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie durch die erhöhten Ansprüche in der Arbeitswelt, werde die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz und damit die Betriebliche Gesundheitsförderung immer wichtiger. “Nur wer sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt, kann auch einen entscheidenden Beitrag zur Produktivität eines Unternehmens leisten. Davon profitieren sowohl die Arbeitnehmer/innen als auch die Unternehmen. Betriebliche Gesundheitsförderung reduziert erwiesener Maßen nicht nur die Krankenstandtage, sondern vor allem auch jene Zeiten, an denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich nicht wohl fühlen und nicht fit sind”, so die Gesundheitsministerin zum Nutzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung, das im feierlichen Rahmen an die ÖBB Technische Services GmbH übergeben wurde, wird vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich befristet für jeweils drei Jahre verliehen. Es zeichnet jene Betriebe aus, die die hohen internationalen Qualitätsstandards für Betriebliche Gesundheitsförderung erfüllen. “Mit dem Start des Projektes ‘Fit4you’ hat die ÖBB Technische Services GmbH bereits im Jahr 2002 einen wichtigen Schritt gesetzt, um Gesundheitsförderung nachhaltig als Teil der Unternehmensstrategie in den Konzern zu integrieren. Ich gratuliere allen Verantwortlichen und am diesem Projekt beteiligten. Sie haben mit ihrem Engagement eine Vorreiterrolle für zahlreiche weitere erfolgreiche Projekte innerhalb der ÖBB übernommen und verdient somit besonderen Dank und Anerkennung.”

Abschließend hielt die Gesundheitsministerin fest, dass in Österreich bereits viel getan wurde, damit Gesundheitsförderung nicht nur eine Vision bleibt. Der Ausbau der Betrieblichen Gesundheitsförderung zähle für sie zu einem ihrer wesentlichen Arbeitsschwerpunkte in diesem Jahr. “Dadurch möchte ich erreichen, dass möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher ihren Alltag in einer gesunden Arbeitswelt verbringen. Ich freue mich sehr, dass immer mehr Betriebe in Österreich diesen Weg einschlagen und Gesundheitsförderung zum Wohle ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihre Unternehmensphilosophie einbauen.”

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, Mag. Jürgen Beilein Pressesprecher von Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky.

Tel: +43/1/71100-4309  Fax: +43/1/71100-14305 mailto:juergen.beilein@bmgfj.gv.at http://www.bmgfj.gv.at

OTS0138 2008-01-15/11:56

Gesundheitsindex im Unternehmen

Arbeitspsychologen der Universität Heidelberg untersuchen die Wirksamkeit von Gesundheitsmanagement – “Weiche” Faktoren in “harte” Zahlen verwandeln

Wer auf einer Baustelle schafft, muss einen Helm tragen, und wer in einem Labor arbeitet, Handschuhe. Das schreibt der Arbeitsschutz so vor, und niemand wird bezweifeln, dass solche Vorsichtsmaßnahmen der Gesunderhaltung der Mitarbeiter dienen. Fortschrittliche Unternehmen haben schon länger erkannt, dass Gesundheitsförderung Teil der unternehmerischen Gesamtverantwortung ist.Doch was macht eine Organisation zu einem “gesunden”, produktiven und innovativen Unternehmen? Ein Team der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg startet jetzt das Projekt “Benchmarking in einem Gesundheitsnetzwerk”, kurz: “BiG”.

 
Ob eine Firma ihre Mitarbeiter auf Händen trägt und so ein gesundes Betriebsklima hat, hängt von vielen Faktoren ab. Dass man die nicht nur fühlen, sondern wie mit einem Fieberthermometer auch messen kann, untersuchen Arbeitspsychologen der Uni Heidelberg in einer Studie.

“Uns interessiert die Frage, was Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter wirklich wert ist”, erläuterte Professor Karlheinz Sonntag. Seine Abteilung hat im Rahmen des Förderprogramms “Innovationsfähigkeit in der modernen Arbeitswelt” 650 000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für “BiG” erhalten. Mit im Boot sind neben dem Daimler Chrysler-Konzern sieben weitere weltweit tätige Unternehmen; die meisten sind im DAX gelistet.

“So können wir das Gesundheitsmanagement verschiedener Firmen vergleichen, und die Firmen im Netzwerk können von den Stärken und Schwächen anderer Unternehmen lernen”, so Dr. Ralf Stegmaier, der gemeinsam mit Professor Sonntag das dreiköpfige Projektteam leitet. Dass sich Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter auf die Produktivität des Unternehmens auswirken, habe sich zwar inzwischen herumgesprochen, “aber wir wollen das auch in Zahlen messbar machen”, so Stegmaier.

Doch wie lassen sich gesundheitsförderliches Arbeitsklima, Führungskompetenz und “work-life balance” – so der Fachausdruck – in Zahlen ausdrücken? Die Forscher werden in den geplanten Studien über 1000 Mitarbeiter vom Arbeiter bis zum Vorstand über zwei Jahre hinwegmehrfach in Interviews und Fragebögen befragen. “Ist ihre Führungskraft ein Vorbild im Bereich gesunder Arbeits- und Lebensstil? Werden in Mitarbeitergesprächen auch Gesundheitsziele thematisiert? Bemühen Sie sich, Privatleben und Arbeit in Einklang zu bringen?” sind nur drei der zahlreichen Fragen im Gesundheitsindex.

Forschungsprojekte über “gesunde” Unternehmen gibt es bisher kaum, besonders der Verbindung von “weichen” Gesundheitsfaktoren und “harten” Managementzahlen wurde wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nun halten die Heidelberger Arbeitspsychologen mit dem Gesundheitsindex quasi ein Fieberthermometer in das Unternehmen und messen, wie leistungsfähig es in Sachen Gesundheit ist.

Die Ergebnisse werden den Unternehmen zur Verfügung gestellt, die auf diese Weise Schwachstellen erkennen und verbessern können. “So können sie auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden”, unterstreicht Stegmaier. Die Studie weist weit in die Zukunft, denn Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Gesundheit ihrer Beschäftigten sind eng miteinander verbunden.

Da immer mehr Arbeitnehmer immer älter werden, die Betriebe aber gleichzeitig immer rationeller arbeiten müssen, wird vom Einzelnen eine hohe Anpassungs- und Innovationsfähigkeit gefordert. “Der Faktor Gesundheit wird bei älteren Beschäftigten in Zukunft noch stärker deren Leistungsfähigkeit bestimmen”, so Sonntag.

REMINDER: Vortrag “Betriebliche Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit”

Jour fixe-Vortragsreihe des Ludwig Boltzmann Instituts für Medizin- und Gesundheitssoziologie (Wien) Programm Wintersemester 2007/08  

Gesundheitsdeterminanten in Organisationen

Klaus PELSTER
Handlungsfelder einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitspolitik
Mittwoch, 23.01.2008, 19.00 Uhr s.t.

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird in der Praxis primär projektförmig entwickelt und umgesetzt – eine darüber hinausgehende Strategie der nachhaltigen Verstetigung fehlt weitgehend. Der Vortrag thematisiert vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt Strategien zur systematischen Verankerung einer betrieblichen Gesundheitspolitik.Klaus Pelster ist Sportwissenschaftler, Fachberater am deutschen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung und dessen stellvertretender Institutsdirektor (http://www.bgf-institut.de).Die Veranstaltungen finden im Seminarraum 1 des Instituts für Soziologie, Haus der Soziologie der Universität Wien, Rooseveltplatz 2, 1. Stock, 1090 Wien statt.
tel: +43-1-4277-48208

In Eigener Sache: Arbeitspsychologie-Blog online

Kompetenzzentrum Arbeitspsychologie 

  Aufgrund gestiegener inhaltlicher Anforderungen und zahlreicher Anfragen haben wir uns entschlossen, mit Jahresbeginn einen eigenen Weblog zur Thematik “Arbeitspsychologie” zu starten. Dieser ist als KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE unter www.kompetenzzentrum.arbeitspsychologie-online.at frei zugänglich.

Themenspezifische Fachbeiträge zu diesem Medium werden gerne unter blog@arbeitspsychologie-online entgegengenommen.

Ihr FORUM-TEAM

REMINDER – Schweiz:10. Nationale Gesundheitsförderungskonferenz

Willkommen in Interlaken! Aus Erfahrungen lernen. Erfolge multiplizieren. 

Am 24. und 25. Januar 2008 ist es wieder soweit: An diesen beiden Tagen geht in Interlaken die 10. Nationale Gesundheitsförderungskonferenz über die Bühne.

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 1998 hat sich vieles getan: Die verschiedensten Akteure der Gesundheitsförderung und Prävention konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Gesundheitsförderung ist als Thema lanciert und im Bewusstsein der Menschen besser verankert worden. Von der politischen Agenda sind unsere Anliegen nicht mehr wegzudenken.

Und: Gesundheitsförderung Schweiz hat sich als Institution etabliert. Mit unserer fokussierten Strategie sind wir daran einiges bereits in die Tat umzusetzen.
Wir haben also gute Gründe, bewusst zurück zu blicken und die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren. Es ist an der Zeit, Bewährtes auszuloten, aus Misserfolgen zu lernen und neue Wege einzuschlagen. Unsere Konferenz bietet den Rahmen dafür.

a5_konferenz-broschuere_interlaken_08_df.pdf 

FGÖ Arbeitsprogramm 2008

FGÖ-ARBEITSPROGRAMM 2008

Das Arbeitsprogramm 2008 des FGÖ ist gegen Jahresende erschienen. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild wurde aktualisiert, auch die Inhalte wurden stärker fokussiert und vier Schwerpunkte für das kommende Jahr und darüber hinaus definiert:

  • Herz-Kreislauf-Gesundheit
  • Region Gemeinde/Stadt
  • Kindergarten/ Schule
  • Arbeitsplatz/Betrieb

Besonderes Augenmerk wollen wir auf die Weiterentwicklung der Gesundheitsförderungslandschaft legen: Capacity Building, eine bessere Koordination der Akteur/innen, der Ausbau von Netzwerken sowie eine verstärkte Qualitätssicherung
und Evaluation von Programmen gehören zu den Zielen.

BGF in Liechtenstein

Betriebliche Gesundheitsförderung:                                                                                   
Gesunde Mitarbeiter – auch wenn die Belegschaft klein ist
    

Vaduz, 2. Januar (pafl) – Gesund leben – und das am Arbeitsplatz? Gesunde Mitarbeiter sind motivierter, leistungsfähiger und verbessern die wirtschaftlichen Chancen, gerade auch von kleinen oder mittelgrossen Betrieben. Die Regierung unterstützt die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) auch in kleineren Unternehmen. Regierungsrat Martin Meyer betont die Wichtigkeit der Betrieblichen Gesundheitsförderung: “Alle Betriebe sind heute auf die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter angewiesen”. Die Verhältnisse im Unternehmen, aber auch die Firmenkultur haben direkten Einfluss auf die Gesundheit jedes Einzelnen. Zwei Faktoren wirken sich im Wesentlichen auf die Gesunderhaltung aus. Es sind dies die Belastung und Verhältnisse am Arbeitsplatz und die persönlichen Ressourcen der Mitarbeiter.

    Verantwortung für Personal. Carmen Eggenberger vom Amt für Gesundheit zu den Vorteilen der Betrieblichen Gesundheitsförderung: “BGF ist keine Modeströmung. Alle Mitarbeiter sind an ihrem Arbeitsplatz mit ihren Bedürfnissen ernst zu nehmen. Die Geschäftsleitung kann dafür sorgen, dass die Verhältnisse im Betrieb so gestaltet sind, dass Mitarbeitende nicht an oder durch ihre Arbeit krank werden. Dazu sind die Mitarbeiter aktiv mit einzubinden. Die persönlichen Ressourcen aller Mitarbeiter können gezielt gestärkt werden. Es braucht eine gewisse Sensibilisierung und ein ganzheitliches Verständnis in Bezug auf Gesundheit und Arbeit. Natürlich zählt auch das Bewusstsein für die Verantwortung, die ein Chef seinen Angestellten gegenüber trägt”.

    Motivierte Mitarbeiter. BGF ist auch in kleinen und mittelgrossen Unternehmen möglich. “Die Motivation, die Leistungsbereitschaft sowie die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden erhöht sich durch die Betriebliche Gesundheitsförderung. Das Zauberwort heisst Mitarbeiterzufriedenheit”, so Regierungsrat Martin Meyer. Die Gesunderhaltung am Arbeitsplatz ist von entscheidender Bedeutung. Einerseits für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens, andererseits für jeden Menschen, der einen guten Teil seiner Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringt. Carmen Eggenberger: Erfahrene Unternehmen wissen schon heute, dass sich jeder investierte Franken lohnt, auch in kleinen Betrieben. Nicht nur, dass krankheitsbedingte Absenzen, die immer Geld kosten, reduziert werden.

    Unterstützung suchen und annehmen. In kleinen Unternehmen lässt sich BGF einfacher einführen, als in grossen Firmen, in denen eine viel grössere Anzahl Menschen überzeugt werden muss. In KMUs sind die Wege kürzer, die Umsetzung weniger umständlich. Unterstützung finden KMUs bei Versicherern, Krankenkassen, bei Fachexperten, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben. Eine kostenlose Variante findet sich im Internet unter: www.kmu-vital.ch, gefördert durch Gesundheitsförderung Schweiz. Auch das Amt für Gesundheit liefert gerne erste Inputs.

Kontakt: Markus Amann Mitarbeiter der Regierung Tel.: +423 236 63 06  

Ausschreibung: Zürcher Preis 2008 für BGF

Ausschreibung «Zürcher Preis 2008 für Gesundheitsförderung im Betrieb»

 

Gesunde, gut qualifizierte und motivierte Mitarbeitende sind entscheidend für den Unternehmenserfolg.Betriebliche Gesundheitsförderung ist deshalb für moderne Unternehmen von strategischer Bedeutung. Wenn sich Ihr Unternehmen bereits für Gesundheitsförderung im Betrieb engagiert, kann es sich für den «Zürcher Preis 2008 für Gesundheitsförderung im Betrieb» bewerben.

 

Der Preis wird für drei Kategorien ausgeschrieben: erstmals eigens für Kleinbetriebe,für mittelgrosse Betriebe und für Grossunternehmen. Die genauen Teilnahmebedingungenund die prominenten Namen der bisherigen Preisträger finden Sie in der beiliegenden Ausschreibung.

Einsendeschluss ist am 10. Februar 2008. Der Preis wird anlässlich des Zürcher Präventionstages am 14. März 2008 durch Herrn Regierungsrat Dr. Thomas Heiniger,Gesundheitsdirektor, verliehen.

 

Tagung: Rauchfreies Krankenhaus

TAGUNG

Das rauchfreie Krankenhaus – planen, umsetzen, leben

Veranstalter: Nationale Konferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, durchgeführt von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

Zeit: 19./20.02.2008

Ort: Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin

Weitere Informationen:

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

E-Mail: mg@bvpraevention.de    

Literatur: Lehrbuch Gesundheitswissenschaften

LITERATUR 

  • Verlag: Huber, Bern
  • 2007
  • 2., überarb. Aufl. 2007.
  • Ausstattung/Bilder: 422 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 420
  • Lehrbuch Gesundheitswissenschaften
  • ISBN-13: 978345684486
  •   

    Beschreibung

    Prävention und Gesundheitsförderung – die entscheidende Ressource unseres Gesundheitssystems Dieses Lehrbuch hat sich in der ersten Auflage bereits bei der Ausbildung von angehenden Medizinern, Gesundheitswissenschaftlern, Pflegefachleuten und vielen anderen Gesundheitsprofessionen bewährt.

    Die zweite Auflage wurde gründlich durchgesehen und aktualisiert: – Grundlagen moderner Prävention und Gesundheitsförderung – spezifische Prävention von Bewegungsstörungen, Ernährungsstörungen, Stressbelastung und anderen verbreiteten Krankheiten – fächerspezifische Vorbeugungsstrategien – gesundheitspolitische Umsetzung.

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    Literatur: “Arbeitsbedingungen,Stress und der Konsum von Alkohol”

    Leske + Budrich, 1. Auflage 2006, 438 Seiten, Bestellnr. 108614

    Rezension

    Die Arbeit von Wichard Puls hat sich zum Ziel gesetzt, zu untersuchen, ob Alkoholkonsum Folge einer spezifischen Belastungsstruktur im Erwerbsleben sein kann, die möglicherweise im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche steht. Daraus leitet er Überlegungen ab, die im Rahmen einer betrieblichen Gesundheitsförderung für Maßnahmen der Suchtprävention genutzt werden können.

    In der theoretischen Einführung erfolgt eine differenzierte Auseinandersetzung mit populärwissenschaftlichen Annahmen bezüglich des Suchtpotentials moderner Gesellschaftsformationen, und den vielfältig behaupteten Folgen von Alkoholkonsum bzw. -missbrauch in unterschiedlichen Dimensionen von Morbidität und Mortalität sowie dessen allgemeinen sozialen Folgen.

    Den Ausgangspunkt der eigenen empirischen Studie bildet die Tatsache, dass trotz der vielfältigen, oft nur plausiblen Annahmen zu den hier referierten Zusammenhängen der kausale Einfluss von Stress auf den Konsum von Alkohol noch weitgehend strittig ist. Seine Studie versucht nun diese Lücke zumindest teilweise zu schließen und gleichzeitig anwendungsorientiert einen Beitrag zur Verbesserung der betrieblichen Praxis zu leisten. Hier betritt er insofern wichtiges Neuland, als sich im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung (z. B. bei den Employee Assistance Programs) die Erkenntnis durchzusetzen begonnen hat, dass Alkohol- und Suchtprävention als integraler Bestandteil von betrieblicher Gesundheitsförderung und Organisationsentwicklung zu betrachten ist.

    Als zentrales Ergebnis einer ersten Studie lässt sich festhalten, dass insbesondere hochmotivierte Mitarbeiter, die eine starke Berufsorientierung aufweisen und deren Selbstwertgefühl wesentlich um Berufsarbeit zentriert ist, bei Enttäuschungen oder resignierten Reaktionen, bei hoher Änderungsresistenz der Arbeitsumgebung, aber auch bei drohendem Arbeitsplatzverlust Tendenzen zum Alkoholismus entwickeln. Hier könnten wichtige Ansätze zu einer gezielten Suchtprävention am Arbeitsplatz liegen, die vom Autor im Abschlusskapitel weiter ausgeführt werden. Zukünftige Forschungen könnten hier allerdings auch unter Rückgriff auf neuere Ansätze der psychologischen Gerechtigkeitsforschung einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung solcher organisationalen Ungleichgewichte sowie der Minderung gratifikationskritischer Situationen leisten und damit implizit einen möglicherweise umfassenderen Ansatz der betrieblichen Alkoholprävention gewährleisten.

    Eine zweite Untersuchung orientiert sich an der klassischen Studie von Cooper et al. aus dem Jahre 1990, in der kein allgemeiner Zusammenhang zwischen Arbeitsstress und Alkoholkonsum nachgewiesen wurde. Diese Studie hatte einen erheblichen Einfluss auf die Diskussion um Alkoholprävention am Arbeitsplatz, sie bestritt nämlich die Relevanz primärpräventiver Interventionen zur Stressreduktion am Arbeitsplatz. Puls kann dagegen die meisten Ergebnisse von Cooper nicht replizieren, lediglich zwischen Zeitdruck am Arbeitsplatz und dem Konsum von Alkohol findet er Zusammenhänge. Die Hinzunahme des gratifikationstheoretischen Konzepts sowie der Moderatorvariable Wirkungserwartungen an den Alkoholkonsum erhöht die Aussagekraft, allerdings zeigt sich kein Zusammenhang mit Alkoholkonsum generell (z. B. am Wochenende, sondern lediglich mit dem aktuellen Alkoholkonsum in der Arbeitswoche), was sich durch die Differenzierung von konvivialen und utilitaristischen Konsummustern erklären lässt.

    Die Ergebnisse der dritten Untersuchung sind insofern interessant als sie eine clusteranalytische Gruppierung der Stressverarbeitung vornehmen. Danach unterscheiden sich Probanden mit riskantem Alkoholkonsum von jenen mit moderatem Konsum dadurch, dass sie eher bemüht sind, nach aktiven Lösungen der Situation zu suchen, d. h. stärker problemorientierte Lösungsstrategien bevorzugen. Der Widerspruch zwischen diesen Ergebnissen und entgegengesetzten Positionen in der Alkoholismusforschung wird vom Autor thematisiert und differenziert diskutiert.

    Die von Wichard Puls vorgelegte Arbeit besticht durch ihre breite theoretische Fundierung, ihre methodenkritische Grundorientierung sowie durch den Überblick, den sie über ein weitgehend unübersichtlich gewordenes Forschungsfeld bietet. Die Hypothesengenerierung ist plausibel, die Operationalisierung der einzelnen untersuchten Konstrukte nachvollziehbar und die Diskussion der Ergebnisse nicht immunisierend gegenüber alternativen Erklärungsansätzen. Der Autor hat damit eine hervorragende Arbeit vorgelegt, die den Forschungsstand zum Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Alkoholkonsum beträchtlich erweitert und m. E. die wissenschaftliche Debatte vielfältig positiv beeinflussen kann.

    Literatur “Performance durch Zufriedenheit”

    LITERATUR 

    Performance durch Zufriedenheit – Bausteine zur optimalen Gestaltung der Individual- und Organisationsentwicklung

    Hänggi/Kempter/Weiherl, datakontext, 2007, ISBN: 978-3-89577-443-0; € 39,–

    Die gegenwärtig turbulenten Zeiten in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft setzen Millionen Menschen privat und beruflich immer stärker unter Druck. Dadurch wird die Zufriedenheit als zentrales Element der Selbstmotivation für die Ziel- und Leistungsorientierung stark beeinträchtigt. Die Autoren stellen in dem Buch wesentliche wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung und Erhaltung der Zufriedenheit im Arbeits- und privaten Umfeld vor und zeigen auf, welche Schlüsselkompetenzen durch verminderte Zufriedenheit beeinträchtigt werden.

    Buch online bestellen:

    Ältere ArbeitnehmerInnen – Neue Kampagne des BMSK

    Ältere ArbeitnehmerInnen  

    Das BMSK startet im Dezember 2007 eine Sensibilisierungskampagne für ältere ArbeitnehmerInnen und PersonalentscheiderInnen. Ziel ist es, das Bild, das die Unternehmenswelt, aber auch Teile der Bevölkerung von älteren ArbeitnehmerInnen in der Arbeitswelt haben, positiv zu verändern und dem tatsächlichen Wert von reiferen MitarbeiterInnen anzunähern.

    Weitere Info 

    REMINDER: Studie/Vortrag: Arbeitsbedingungen in Europa

    Brigitte JURASZOVICH
    4. Europäische Erhebung über Arbeitsbedingungen der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen

    Die Europäischen Erhebungen über Arbeitsbedingungen werden alle fünf Jahre durchgeführt, die jüngste erfolgte im Jahr 2005 in 31 Ländern. Die Erhebung umfasst ein breites Themenspektrum, u.a. körperliche Risken, Arbeitszeiten, Arbeitsorganisation, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsauswirkungen, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder Gewalt am Arbeitsplatz. Im Vortrag werden die Ergebnisse für Österreich im Vergleich mit Gesamteuropa dargestellt

    Mag. Brigitte Juraszovich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Gesundheit Österreich GmbH – Geschäftsbereich ÖBIG und Projektleiterin der Österreichischen Kontaktstelle zur Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa.

    12.12.2007 – 19h s.t.

    Haus der Soziologie der Universität Wien, Seminarraum 3
    Rooseveltplatz 2, 1. Stock

    Literatur/Neuerscheinung: “Handbuch Kompetenzmessung”

    LITERATUR

    “Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis”

    ISBN: 3-7910-2477-9 /
    978-3-7910-2477-6
    Schäffer – Poeschel
    Erscheinungsdatum: 11/2007
    Medium: HardcoverHrsg. v. John Erpenbeck u. Lutz von Rosenstiel
    2., überarb. u. erw. Aufl. 2007. XLVI, 796 S. m. Abb.

    Wie kann man Kompetenzen erkennen, charakterisieren und messen? In diesem Handbuch wird – erstmalig im europäischen Maßstab – das gesamte Spektrum von Verfahren der Kompetenzmessung- und charakterisierung anhand zahlreicher Beispiele präsentiert.

    Die Autoren beschreiben zahlreiche Verfahren, die in der betrieblichen und pädagogischen Praxis eingesetzt werden. In einem vergleichenden Ausblick wird der Bezug zu Methoden hergestellt, wie sie in modernen psychologischen Diagnostik-, Personalauswahl und Arbeitsanalyseverfahren angewandt werden.

    Rezension
    Dieser Band gibt Antwort auf die Schlüsselfrage zukünftiger Personalwirtschaft und zukunftsorientierter Weiterbildung. Erstmals wird im europäischen Maßstab das gesamte Spektrum von Verfahren der Kompetenzmessung und -charakterisierung anhand einer Vielzahl von Beispielen präsentiert.” (Der Platow Brief)

    “Den Herausgebern ist es gelungen, die Begriffsvielfalt zu ordnen, Kompetenztypen und -klassen zu systematisieren und die zahlreichen Verfahren zu ihrer Messung im Überblick darzustellen.” (Rasche Nachrichten)”

    Es zeigt in Idealform wie ein Buch konzipiert, geschrieben und gestaltet werden muss, das für Spezialisten unentbehrlich und für Laien ein Orientierung schaffendes ‘Lexikon’ ist.” (stellenlinks.ch)

    “Das Handbuch vereint in 34 Aufsätzen das geballte Know-how der europäischen Kompetenzforschung. Der freien Darstellung des Messverfahrens ist eine Kurzfassung der Ergebnisse mit Informationen zu Zielsetzung, theoretischen Grundlagen, Methodologie, Fehleranfälligkeit und konkreten Durchführungsempfehlungen vorgeschaltet. Mit dieser Lösung ist des den Herausgebern hervorragend gelungen, die Vielfalt der Verfahren auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.” (Financial Times Deutschland)

    Buch online bestellen:

    REMINDER: 10.12.07 – Diskussionsveranstaltung “Diversity Management”

    10.12.2007 Berufliche Chancengleichheit für jedes Alter 

     Thema/Ort:

    Die Veranstaltung “Berufliche Chancengleichheit für jedes Alter” findet am Montag, 10. Dezember 2007 bei der Wiener Städtischen Versicherung/Ringturm (Schottenring 30, 1010 Wien) statt. Beginn ist 18 Uhr, Dauer bis 20:30 Uhr.

    Eine Veranstaltung unter Schirmherrschaft von HBM Erwin Buchinger.
    Das Thema der beruflichen Chancengleichheit älterer Personen steht bei dieser Veranstaltung im Wiener Ringturm auf dem Programm. Das Sozialministerium unter HBM Erwin Buchinger präsentiert dabei WIFO-Expertin Gudrun Biffl und lädt im Anschluss an deren Impulsreferat zu einem “World Cafe”.

    Programm:

    18:00 Begrüßung und Einleitung: HBM Erwin Buchinger (BMSK)
    18:10 Impulsreferat “Entwicklung des Arbeitskräfteangebots in Österreich bis 2025″: Gudrun Biffl (WIFO)
    18:30 World Cafe:
    Table Hosts: Gudrun Biffl (WIFO), Claus Hödl (Voestalpine Stahl Donawitz), Karin Kienzl-Plochberger (Wiener Sozialdienste), Irene Kloimüller (IBG – Betriebliche Gesundheitsförderung GmbH), Sona Russ (Remaprint) und Marius Wilk (AMS).
    20:15 Resümee
    Moderation: Eva Wienker-Salomon

    REMINDER: Vorsorgepreis 2008 – Einreichfrist 17.12.2007

    Vorsorgepreis 08

    Das Land Niederösterreich engagiert sich seit Jahren intensiv für die Förderung von Angeboten im Bereich der Gesundheitsförderung und -vorsorge.

    Mit der Ausschreibung des “Vorsorgepreis 08“, welcher von LR Mag. Wolfgang Sobotka initiiert wurde, möchten wir über Niederösterreichs Landesgrenzen hinaus herausragende Projekte im Bereich der Gesundheitsvorsorge auszeichnen. Ziel des Preises ist es, einerseits Initiativen mit Vorbildwirkung zu würdigen, andererseits die Bevölkerung für Gesundheitsvorsorge zu sensibilisieren und zu motivieren

    Alle sind eingeladen, mitzumachen. Ob Verein, Schule, Gemeinde oder Betrieb, ob als Einzelperson oder mit einem Team – jeder und jede ist herzlich eingeladen, Projekte und Aktionen rund um die Gesundheitsförderung und –vorsorge direkt im persönlichen Lebensumfeld einzureichen.

    www.vorsorgepreis.at

    Literatur: “Betriebliche Gesundheitsförderung als Konzept”

    Betriebliche Gesundheitsförderung – Nur modisch oder ein Konzept mit Substanz? (Broschiert)

    von Mehmet Levent

  • Broschiert: 76 Seiten
  • ISBN-10: 3638819639
  • ISBN-13: 978-3638819633
  • Preis: EUR 16,99
  • erscheint Dezember 2007
  • Dieser Sampler gibt ein kurz gefassten,prägnanten Überblick über Grundlagen, Entwicklung,Akteure und Rahmenbedingungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

    Eine ideale Einstiegslektüre in das Thema BGF.

    Buch online bestellen:

    Studienpräsentation: “Arbeitsbedingungen in Europa”

    Brigitte JURASZOVICH
    4. Europäische Erhebung über Arbeitsbedingungen der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen

    Die Europäischen Erhebungen über Arbeitsbedingungen werden alle fünf Jahre durchgeführt, die jüngste erfolgte im Jahr 2005 in 31 Ländern. Die Erhebung umfasst ein breites Themenspektrum, u.a. körperliche Risken, Arbeitszeiten, Arbeitsorganisation, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsauswirkungen, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder Gewalt am Arbeitsplatz. Im Vortrag werden die Ergebnisse für Österreich im Vergleich mit Gesamteuropa dargestellt

    Mag. Brigitte Juraszovich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Gesundheit Österreich GmbH – Geschäftsbereich ÖBIG und Projektleiterin der Österreichischen Kontaktstelle zur Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa.

    12.12.2007 – 19h s.t. 

    Haus der Soziologie der Universität Wien, Seminarraum 3
    Rooseveltplatz 2, 1. Stock

    Studie: “Arbeitsqualität junger ArbeitnehmerInnen”

    STUDIE

    Unter welchen Bedingungen Menschen arbeiten, ist entscheidend für ihre Lebensqualität. Gute Arbeitsbedingungen sind ein Garant dafür, dass Menschen vielfältige Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln können, dass sie Wertschätzung und Anerkennung erhalten und – in der Zusammenarbeit mit anderen – wichtige soziale Beziehungen aufbauen können.

    Gut gestaltete Arbeit wird zu einer Quelle von Gesundheit, Sicherheit und menschlichen Reichtum, wie kaum ein anderer Bereich unserer Gesellschaft. Schlechte Arbeitsbedingungen hingegen gefährden die Gesundheit, die Lebensqualität und – im Extremfall – selbst das Leben der arbeitenden Menschen. Gesundheitsbelastende und entwicklungsarme Arbeitsbedingungen sind eine Quelle von Leid, Krankheit und Frustration. Die Wirkungen von Arbeit sind also weitreichend – sowohl in die eine wie andere Richtung.

    Vor diesem Hintergrund hat der DBG 2007 begonnen, eine regelmäßige
    Berichterstattung über die Entwicklung der Arbeitsbedingungen aus Sicht der Beschäftigten in Deutschland aufzubauen. Diese Berichterstattung bildet eine fundierte Basis, um repräsentativ,aus Sicht von Beschäftigten über die Qualität der Arbeit in Deutschland zu informieren und für eine Verbesserung der Arbeitsrealität zu werben.

    In der vorliegenden Sonderauswertung wird der Blick auf die Situation von jungen Beschäftigten bis zum Alter von 30 Jahren gelenkt.

    Was charakterisiert Gute Arbeit aus Sicht von Berufsanfängern? Was berichtet diese Gruppe über Ihre Arbeitsbedingungen– und wie zufrieden sind sie mit ihrer Arbeitssituation? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des vorliegenden Berichts.

    Im Rahmen der Auswertungen werden in der Regel vier Gruppen unterschieden: erstens die Auszubildenden (Vergleichsgruppe), zweitens Beschäftigte unter 25 Jahren, drittens Beschäftigte zwischen 25 bis 30 Jahren und – als weitere Vergleichsgruppe – Beschäftigte, die älter als 30 Jahre sind.

    Download: gute_arbeit_index_junge_beschaeftigte1.pdf 

    Arbeitspsychologische Studie: “Innovation mit älteren Belegschaften”

    ARBEITSPSYCHOLOGISCHE STUDIE

    Ab sofort stellt die Volkswagen-Stiftung rund 324.000 Euro bereit für das Forschungsprojekt “The Effects of the Aging Workforce on the Innovation Process: A Large-Scale Study of Technology Intensive Companies” Sven Völpel, Professor of Business Administration an der Jacobs University Bremen, und Gerben S. van der Vegt, Professor in Work and Organizational Psychology an der Universität Groningen, leiten das dreijährige Projekt.

    Anhaltspunkte für  neue Strategien soll jetzt die Studie an der Jacobs University liefern, an der sich acht Wissenschaftler von Universitäten in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Südafrika und den USA beteiligen. Die Studie geht der Frage nach, wie sich die Alterung der Erwerbskräfte auf die Innovativität von Organisationen und Unternehmen auswirken wird. Ziel des großangelegten Projekts ist es, ein Modell zu entwickeln, das den Einfluss einer älteren Belegschaft auf Innovationsprozesse von der Ideenfindung bis zur Implementierung erklärt. Auf der Basis dieser Bestandsaufnahme und Analyse sollen Maßnahmen entwickelt werden, die die Potenziale älterer Beschäftigter für erfolgreiche Innovationsprozesse optimal nutzen und zur Stärkung von ihrer Leistungs- und Innovationsbereitschaft beitragen.

    “Die Konsequenzen des demografischen Wandels wurden im Hinblick auf den Innovationsdruck von Unternehmen bislang zu wenig untersucht”, erläutert Projektleiter Sven Völpel. Die Expertise im Bereich Personalmanagement und Arbeitspsychologie des internationalen Forscherteams sowie die organisatorischen Ressourcen lassen einen umfassenden wissenschaftlichen Blick auf die Arbeits- und Innovationspotenziale in Organisationen zu. Besonders spannend, so der Jacobs-Professor für Betriebswirtschaftslehre, sei die transdisziplinäre Zusammenarbeit der Akademiker, von der man sich völlig neue Erkenntnisse erhoffe.

    Prof. Dr. Sven Völpel
    Professor of Business Administration
    s.voelpel@jacobs-university.de

    REMINDER: Tagung “Wettbewerbsvorteil Gesundheit”

    TAGUNG – KÖLN 4./5.12 2007

    Unternehmen und Verwaltungen in Deutschland versprechen sich vom betrieblichen Gesundheitsmanagement vor allem die Reduzierung von Arbeitsunfähigkeitstagen und damit verbundenen Kosten. Sie erwarten darüber hinaus, dass sich die Produktivität erhöht und die Prozesse störungsfreier laufen.

    Gleichzeitig geht es ihnen heute mehr denn je darum, ihre Attraktivität auf den deutschen und internationalen Märkten zu steigern. Sie wollen Kunden gewinnen und engagierte sowie in einem weiteren Sinne gesunde Mitarbeiter
    anziehen, arbeitsfähig und gesund erhalten. Aktuelle Bedeutung gewinnt dieses Ansinnen vor allem vor dem Hintergrund eines prognostizierten sich verringernden Angebots an qualifizierten jüngeren Arbeitskräften bei gleichzeitig älter werdenden Belegschaften und der sich verlängernden Lebensarbeitszeit.

    Im Rahmen der diesjährigen Tagung „Wettbewerbsvorteil Gesundheit” soll aufgezeigt werden, welche Belege und Argumente bereits heute dafür vorliegen, dass sich die Investitionen in betriebliches Gesundheitsmanagement lohnen.

    Betriebliches Gesundheitsmanagement rechnet sich

    Die Veranstaltung versteht sich als zentrale Informationsbörse und Drehscheibe für einen anregenden Erfahrungsaustausch sowie für die inner-und ausserbetriebliche Vernetzung engagierter Akteure. Erstmalig wird der Unternehmenspreis Gesundheit im Rahmen des EU Projektes „Move Europe“ unter Schirmherrschaft des Vorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, vergeben.

    Lehrgang für integrative Gesundheitvorsorge und -förderung

    UMIT – Lehrgang 2008 

    Das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Menschen zeigt sich vor allem im Wellness- und Gesundheitsboom, den gesundheitsorientierten Maßnahmen in den Betrieben und im ständig steigenden Zuspruch von Gesundheits- und Fitness-Zentren. Sie haben alle ein gemeinsames Ziel: die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von gesunden und rehabilitierten Personen in den Wirkungsfeldern Freizeit und Beruf zu erhalten, zu verändern oder zu steigern.

     Ein wesentlicher gesellschaftlicher Bereich für die Gesundheitsförderung ist die Arbeitswelt. Dennoch ist Gesundheitsförderung in den Unternehmen keineswegs eine selbstverständliche Aufgabe. Arbeitsschutz ist aufgrund rechtlicher Bestimmungen ein vorgeschriebener Tätigkeitsbereich, dagegen ist Gesundheitsförderung eine freiwillige Leistung des Unternehmens.

    Die wesentliche Frage ist deshalb, „welche Bedeutung die betriebliche Gesundheitsförderung für die Unternehmen haben kann?“. Mit dieser Frage beschäftigt sich „der Universitätslehrgang für integrative Gesundheitsvorsorge und –förderung“ der Privatuniversität UMIT und startete im Wintersemester 06 erstmals für definierte Zielgruppen, die sich bereits ein Basiswissen im Bereich Gesundheitsvorsorge und –förderung angeeignet haben.

    Der „Universitätslehrgang für integrative Gesundheitsvorsorge und –förderung“ soll das Ausbildungsspektrum im Bereich der Gesundheitsvorsorge und –förderung, welches sich an den aktuellen Bedürfnissen des Marktes aus der Sicht des Tourismus, des Freizeitgeschehens, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Gesundheitswesens orientiert, in strategischer, operativer, beratender sowie wissenschaftlicher Hinsicht abdecken.

     

      

    Nach Abschicken einer schriftlichen Bewerbung werden die Interessenten zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Über die Aufnahme in den Universitätslehrgang für Gesundheitsvorsorge und –förderung entscheidet die Lehrgangsleitung. Anmeldefrist endet am 20. Dezember 2007. 

     

     

     www.umit.at 

     

     

    Arbeitspsychologische Studie (Cisco): Mobiles Arbeiten

    MOBILE WORKFORCE 

    Das Potenzial mobiler Arbeitsformen entfaltet sich in vielen Unternehmen nicht im erwünschten und möglichen Maß. Dies geht aus der aktuellen Studie “Understanding and Managing the Mobile Workforce” hervor.

    Die von Cisco initiierte Untersuchung arbeitet im Wesentlichen drei Defizite heraus: Besetzungen mit nicht geeigneten Mitarbeitern, fehlende oder falsche technologische Ressourcen für die Mitarbeiter sowie inadäquates Management. Brisanz gewinnen diese Ergebnisse insbesondere vor dem Hintergrund, dass bereits 2009 weltweit mehr als ein Viertel aller Erwerbstätigen mobile Arbeiter sein werden (Quelle: IDC).

    Erfolgsfaktoren für mobiles Arbeiten

    Die Studie ging der Frage nach, welche Merkmale im Persönlichkeitsprofil von Mitarbeitern für die Effektivität mobiler Arbeit erfolgversprechend sind. Zu den wichtigsten Kriterien zählen: Kontaktfreudigkeit, Selbstständigkeit, Disziplin, die Fähigkeit zur Eigenmotivation, emotionale Stabilität, Stressresistenz sowie Kreativität und Offenheit für neue Ideen. Autoren des Reports sind Wissenschaftler von Pearn Kandola, einem auf Arbeitspsychologie spezialisierten Institut mit Sitz in Oxford und Dublin.

    Manager, so legt die Studie nahe, müssen Vertrauen und Kontrolle neu denken: Sie sollten weniger auf die Tätigkeiten eines mobilen Teams achten als vielmehr auf dessen Ergebnisse. Notwendig sei vor allem, dass mobile Mitarbeiter genauso ungehindert auf sämtliche Kommunikationsressourcen eines Unternehmens zugreifen können wie ihre stationären Kollegen im Büro. Um zu verhindern, dass sich mobile Mitarbeiter isoliert fühlen, empfehlen die Wissenschaftler zum Beispiel den Einsatz von netzwerkbasierten Präsenzlösungen sowie von Instant Messaging.

    Interessant vor allem für multinationale Unternehmen ist der Einfluss kultureller Faktoren auf die Akzeptanz mobiler Arbeitsformen: Im Nahen Osten etwa und einigen afrikanischen Ländern erreichen mobile Teams sehr schnell die notwendige Effektivität, während dies in Mexiko, Argentinien oder Brasilien meist länger dauert. Denn dort ist die Kultur stark dialogorientiert und traditionell auf persönliche Face-to-Face-Kommunikation ausgerichtet. Gerade in solchen Fällen kann der Einsatz innovativer Video-Konferenzsysteme den Erfolg mobiler Arbeitsformen beträchtlich beschleunigen.

    Download via http://newsroom.cisco.com/dlls/2007/eKits/MobileWorkforce_071807.pdf 

    Tagungsbeiträge – 9.Österreichische Präventionstagung

    9.PRÄVENTIONSTAGUNG DES FGÖ

    Die Tagungsbeiträge der 9. Österreichischen Präventionstagung vom 15./16.11. 2007 sind nunmehr als download abrufbar.

    http://www.fgoe.org/veranstaltungen/fgoe-konferenzen-und-tagungen/archiv/9-osterreichische-praventionstagung-soziale-ungleichheit-und-gesundheit 

    Literatur: “Psychische Belastung bei Führungskräften”

    FÜHRUNG UND PSYCHE 

    Die psychischen Belastungen der Menschen, die in Organisationen tätig sind, haben in den letzten Jahren durch Veränderungen in der Arbeitswelt stark zugenommen. Leitende Führungskräfte gestalten diese Veränderungen in großem Umfang mit und sind selber davon in erheblichem Maße betroffen.

    Das Buch von Ehrenfried Stoffer beantwortet die Frage, welche Stressorenmuster in der Organisation als Risikofaktoren spezifisch mit den Komponenten des Burnout-Syndroms bzw. mit den psychosomatischen Beschwerden der Führungskräfte im Zusammenhang stehen.

    Darüber hinaus wird untersucht, welche Merkmale der Persönlichkeit bzw. welche Verhaltensweisen der Führungskräfte geeignet sind, als Schutzfaktoren die Führungskräfte vor übermäßiger Beanspruchung zu schützen.Als Grundlage für die empirische Untersuchung werden aktuelle Stressmodelle dargestellt und der Stand der diesbezüglichen Forschung beschrieben.

    Ehrenfried Stoffer
    Die psychische Belastung leitender Führungskräfte
    Studien zur Stressforschung, Bd. 22
    Hamburg 2006, 542 Seiten

    ISBN-13: 978-3-8300-2552-8
    ISBN-10: 3-8300-2552-1