Fachseminar, Wien 19.10.2010
“Arbeit und Gesundheit – Arbeits- und organisationspsychologische Konzepte”
BGF in die Unternehmenspraxis umsetzen
Fachseminar, Wien 19.10.2010
“Arbeit und Gesundheit – Arbeits- und organisationspsychologische Konzepte”
BGF in die Unternehmenspraxis umsetzen
15.Informationstag/St. Veit a.d.Glan
Am 7.10. fand der 15. Informationstag Betriebliche Gesundheitsförderung in St.Veit a.d. Glan statt. Ca. 200 Teilnehmer vorwiegend aus dem öffentlichen Sektor nahmen an dieser Informationstagung teil. Vorgestellt wurden v.a. Forschungergebnisse zum Thema “Gesundheit(-sförderung) – Wertschätzung – Fairness – Outcome”, wobei klar wurde,daß die Rolle der Führungskräfte für den Projekterfolg häufig stark unterschätzt wird bzw. daß es methodisches Rüstzeug gibt, um ebendiese Thematik projektbezogen zu integrieren und abzusichern.
Weiters wurde auf den Trend der Relativerung herkömmlicher Arbeits- und Gesundheitsschutzansätze zugunsten präventiver,proaktiver und querschnittorientierter BGF-Projekte/Maßnahmen mit Nachhaltigkeitscharakter hingewiesen (T.Rigotti).
BGF in die Unternehmenspraxis umsetzen
Vorarlberger Gesundheitspreis 2011
Gesundheit im Betrieb ist trendy – nach dem Salzburger Gesundheitspreis 2010 steht nun der nächste unternehmensbezogene österreichische Gesundheitspreis vor der Tür: Vorarlberger Gesundheitspreis 2011.
Mitmachen können alle Unternehmen, mit Sitz in Vorarlberg. Es gibt je 3 Kategorien in den Bereichen Privatwirtschaft
und Öffentliche Einrichtungen / Vereine:
• bis 50 MitarbeiterInnen,
• 51 – 250 MitarbeiterInnen,
• über 250 MitarbeiterInnen.
Salzburger Gesundheitspreis 2010
Der Salzburger Gesundheitspreis 2010 für Betriebliche Gesundheitsförderung befindet sich nach Abschluss der Einreichungsfrist in der Zielgeraden. Eine äußerst rege Beteiligung und ein teilweise sehr hohes Niveau der Projekteinreichungen kennzeichnen aktuell diesen Wettbewerb.
Preisverleihungsgala
Die Gala wird am 1. Oktober 2010 im Flughafen, Terminal 2 stattfinden.
REWE & BGF
Im Herbst 2008 wurde ein ambitioniertes Pilotprojekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung gestartet – die Ergebnisse daraus werden ab Oktober 2010 in die unternehmensweite Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen einfließen. Dazu hat sich das Unternehmen mit der Unterzeichnung der Charta des österreichischen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung im Beisein von Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner öffentlich bekannt. Das nächste engagierte Ziel: Die Erlangung des Gütesiegels für betriebliche Gesundheitsförderung.
„Betriebliche Gesundheitsförderung ist für Unternehmen ein wichtiges Zukunftsthema. Sie erhöht die Arbeitszufriedenheit und Lebensqualität der Mitarbeiter und somit auch die Produktivität und Produktqualität und reduziert die Fehlzeiten. Es freut mich sehr, dass Rewe International AG die Gesundheitsförderung so engagiert vorantreibt“, erklärt Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, anlässlich der Unterzeichnung der Charta „Betriebliche Gesundheitsförderung“.
Forum Alpach 2010 – Gesundheitsgespräche
Auch das diesjährige Forum Alpbach beinhaltet Themenstellungen,Aussagen und Forderungen die die betriebliche Gesundheitsthematik direkt oder indirekt betreffen.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Beiträge hierzu
Gesundheitsmanagement im Betrieb (Dr.Gleitsmann) Ältere Arbeitnehmer & Erwerbsleben ÖGB fordert Gesetzesregelung * Psychische Erkrankungen * Enttabuisierung der Psyche * Praxisleitfaden Gesundheitsmarkt
Stöger-Interview
Gesundheitsminister Stöger nimmt Stellung zur Thematik Arbeitswelt – psychische Erkrankungen – Betriebliche Gesundheitsförderung – Lösungswege.
Stress,Burn-Out & Co.
Stress,Burn-Out und Depressionen unter den Mitarbeitern werden immer häufiger – jede dritte Invaliditätspension wird wegen psychischer Erkrankungen zuerkannt. Aber auch die Krankenstandstage wegen psychischer Probleme nehmen stark zu – zweieinhalb Millionen diesbzgl. Fehltage waren es im Vorjahr.
Ob Leistungsdruck oder private Faktoren: die Gründe, warum Menschen psychisch erkranken und nicht mehr arbeiten gehen können, sind vielfältig. Jeder 16. Krankenstandstag in Österreich ist auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen. Laut dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger sind im Vorjahr insgesamt fast zweieinhalb Millionen Fehltage dadurch verursacht worden, das sind fast drei Mal so viele wie noch vor 20 Jahren.
BGF in Salzburg/Maxglan
Die Gesellschaft wird immer älter, und spätestens mit 50 stellt sich jeder die entscheidende Frage: Wie bleibe ich länger gesund und fit? Die Frage ist leicht beantwortet: Mit viel Bewegung,ausgewogener, gesunder Ernährung und der Vermeidung von Stress. Und das Motto lautet: Je früher man damit beginnt, desto älter wird man!
Jede Woche verbringen die Unternehmer und deren Angestellten viel Zeit im Geschäft: Ein Stadtteil wird fit!
Mit der Aktion „Gesundes Maxglan“ sowie dem Ideenwettbewerb „Gesunder Stadtteil“ geht der Initiativkreis der Maxglaner Wirtschaft in Sachen Gesundheit und Vorsorge in die Offensive!
Aus diesem Grund möchte der Initiativkreis der Maxglaner Wirtschaft ganz bewusst ein Zeichen setzen. Deshalb findet in Maxglan vom 19. bis zum 26. Juni die Woche des Apfels statt.
Jeder noch so kleine Betrieb kann mithelfen: Beispielsweise mit einem Apfelkorb für die Mitarbeiter und Kunden. Jeder in die Gesundheit investierte Euro rechnet sich gleich mehrfach. Weniger Krankenstände,zufriedenere Mitarbeiter,höhere Leistungsfähigkeit.
Meist jedoch vergessen die Unternehmen auf sich selbst und nehmer sich zuwenig Zeit für die eigene Gesundheit.
Sponsoring für die eigene Gesundheit
Aus diesem Grund sponsert der IMW Maxglaner und Riedenburger Unternehmer, die gezielt etwas für ihre Gesundheit machen möchten. Partner dabei ist das Fitnesscenter Holmes Place. In den Monaten Juli und August können interessierte Unternehmer aus Maxglan, Aiglhof und Riedenburg sowie deren Mitarbeiter besonders günstig (39,- anstatt regulär 89,- Euro) ein volles Fitnessprogramm absolvieren.
Trainingsberatung – Das Programm umfasst einen Fitnesstest zum Start, individuelle Trainingsberatung, freiesTraining jeden Tag und die Nutzung aller Kurse und Wellness -
Kontaktdaten IMW – Initiativkreis Maxglaner Wirtschaft Kugelhofstraße 18,5020 Salzburg
Tel. 0650 / 890 26 06 Mail: oberwimmer@aon.at
Vollständiger Artikel: MEDIA
High Level Workshop
Wien 24. – 25.6.2010: „Strategien für Innovation durch mehr Qualität der Arbeit in Europa entwickeln ̶̶ Mess- und Indikatorensysteme zu Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in Europa bilanzieren”
INFO: research
PHÄNOMEN „Kurzkrankenstände“ – diese stellen 30 Prozent der gesamten Fehlzeiten dar. Lange Krankenstände sind dagegen selten. Nur knapp 16 Prozent aller Fälle dauern länger als zwei Wochen.
Ältere sind zwar seltener als die Junge im Krankenstand, sind jedoch überproportional oft von langen Krankenstandsfällen betroffen. Die Krankenstandsquote der über-50-Jährigen ist deutlich höher als jene der restlichen Altersgruppen.
Salzburger Gesundheitspreis 2010
Salzburger Gesundheitspreis 2010 für Betriebliche Gesundheitsförderung – die Auftaktpressekonferenz hat stattgefunden. Erstmalig ist ein Wettbewerb für Projekte der betrieblichen Gesundheitsförderung in Salzburg ausgeschrieben (3 Kategorien).
In angeregter Atmosphäre wurden die Zielstellungen des Salzburger Gesundheitspreises vorgestellt und diskutiert. Teilnehmer v.l.n.r Dr.Blind, Dr.Unterkofler, WK-Präs. KommR. Schmalz, Dir. Riedl, Mag. Oberhofer, Ing. Dürr.
Presseinformationen, sämtliche Ausschreibungsunterlagen und weitergehende Informationen sind unter d.lauber@wirtschaftsbund-sbg.at erhältlich.
Downloads
Folder_Salzburger_Gesundheitspreis , Anmeldeformblatt , Presseunterlage_Salzburger_Gesundheitspreis
Nationale Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung 2010
“BGM – was sichert den Erfolg?” am 2. September 2010, Universität Freiburg (Schweiz)
Die Tagung will Denkanstösse vermitteln und im Einzelnen folgende Themen ausleuchten:
Psychische Erkrankungen – Zahl deutlich erhöht
Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger veröffentlichte aktuell Zahlenmaterial zu Krankenständen und Ursachen. Demnach sind insbesondere die psychischen Faktoren als Krankenstandsursache deutlich im Vormarsch. Pro tausend Arbeitnehmer sind diese von 16,7 auf 21,3 Krankenstandstage gestiegen.
LEHRLINGSWORKSHOP ÖGAP
Die ÖGAP GmbH – Österreichische Gesellschaft für Arbeitsschutz und Prävention veranstaltet einen Workshop speziell für Lehrlinge aus unserer Region.
Termine: 07.05.2010 von 9,00 Uhr bis 12,00 Uhr
20.05.2010 von 9,00 Uhr bis 12,00 Uhr
11.06.2010 von 9,00 Uhr bis 12,00 Uhr
Ort: Techno-Z Salzburger Technologiezentrum
Schillerstraße 30, 5020 Salzburg
Weitere Infos: Workshop Salzburg Mai und Juni 2010
FIT IM JOB 2010
Der steirische Gesundheitspreis “Fit im Job” wurde aktuell zum neunten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden dabei die Firma Weitwandern (Graz), das Institut für radiologische Spezialdiagnostik (Kapfenberg), Loidl Wurstproduktion (Stefan/Rosental), RHI (Leoben), die Medizinische Universität Graz und die Steiermärkische Sparkasse (Graz).
Veranstaltet wurde der Bewerb von Wirtschaftskammer, von der Merkur Versicherung, dem Gesundheits- und Wirtschaftsressort des Landes, der GKK, der Ärztekammer und der AUVA.
Dokumentation: Fit im Job_Dokumentation 2010[1]
NEUE STUDIE
Der österreichische Arbeitsmarkt wird 2015 kippen: es wird demnach weniger Berufseinsteiger als altersbedingte Berufsaussteiger geben. Das ist das Ergebnis der Studie Allianz Demographic Pulse.
Demnach wird der Anteil der Jugendlichen von 504.000 auf 467.000 schrumpfen und die Zahl der Älteren von 447.000 auf 478.000 steigen. Problematisch ist, dass mehr ältere Menschen früher in Pension gehen, während gleichzeitig weniger Junge auf dem Arbeitsmarkt nachfolgen.
Erschwerend komme hinzu, dass es auch bei den Erwerbsquoten der österreichischen älteren Arbeitnehmer nicht gut aussieht: in Österreich ist nur etwa jeder fünfte in dieser Kategorie “at work”- damit liegt Österreich im EU- Vergleich auf Platz 18. Das staatliche Pensionssystem wird durch diese Trends stärker unter Druck kommen. Qualifizierten Arbeitskräfte werden mittelfristig Mangelware.
NEU! SALZBURGER GESUNDHEITSPREIS 2010 – Betriebe schaffen Gesundheit
Es ist soweit – nach der Steiermark,Oberösterreich und Vorarlberg steht auch in Salzburg ein regionaler betrieblicher Gesundheitspreis vor der Tür.
Die Merkur Versicherung AG, der Wirtschaftsbund Salzburg und einige andere Kooperationspartner leisten jede Menge konzeptioneller Vorarbeit um den SALZBURGER GESUNDHEITSPREIS 2010 zu ermöglichen.
Weitere Informationen zum Salzburger Gesundheitspreis 2010 gibt es demnächst,sobald die Einreichmodalitäten fertiggestellt sind.
Buchempfehlung
“Ökonomische Effekte des Age Managements” – Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) der Fachhochschule Ludwigshafen und der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung.
Die Studie wurde im Rahmen der Entwicklung von AGE CERT Qualitätssiegel altersgerechte Personalentwicklung in Auftrag gegeben.
Verlag Wissenschaft & Praxis
186 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabelle
TAGUNG
Dass neben der physischen auch die psychische und soziale Gesundheit der Menschen gefördert werden muss, ist heute allgemein anerkannt. Die mentale oder psycho-soziale Gesundheit bildet sowohl für die WHO wie den FGÖ einen wichtigen Fokus. Ein Setting mit wesentlichen Ressourcen aber auch Risiken dafür ist der Arbeitsplatz. Dies stellt betrieblich Verantwortliche wie Beratende vor große Herausforderungen. Diese Tagung soll dazu beitragen, einerseits aktuelle Daten und Theorien aus Studien, sowie praktische Erfah rungen aus
Projekten bekannt zu machen und konkrete Möglichkeiten der Prävention und Intervention zu diskutieren.
GfA-Tagung 2010
Die deutsche Gesellschaft für Arbeitswissenschaft hat anläßlich ihrer aktuellen Frühjahrstagung (Darmstadt 24-26.3.20109 einen breitgefassten Tagungsinhalt vorgestellt,in dem die Themen Gesundheit,Individualität,Nachhaltigkeit multi- und interdisziplinär behandelt werden.
FIT IM JOB – STEIERMARK
Bereits zum neunten Mal wird von der Wirtschaftskammer Steiermark, Fachgruppe
der Freizeitbetriebe, gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG, dem Gesundheitsressort und dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, der Stmk. Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer Steiermark sowie der AUVA „Fit im Job” – der Steirische Gesundheitspreis für Unternehmen in der Steiermark ausgeschrieben.
Dabei werden in vier Kategorien jene Betriebe prämiert, die ihren MitarbeiterInnen die besten Gesundheitsförderprojekte anbieten. Nicht das eingesetzte Kapital, sondern die Neuartigkeit und Konzeption der Programme werden dabei bewertet. Zusätzlich wird heuer bereits zum zweiten Mal ein Preis für Einsteiger, also für Unternehmen, die erstmalig Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt haben, in jeder Kategorie vergeben. „Damit soll fortgesetzt werden, was im Vorjahr bereits bestens angenommen wurde: Eine Auszeichnung für jene Unternehmen, die mit Betrieblicher Gesundheitsförderung sozusagen Neuland betreten”, begründet der Initiator des Gesundheitspreises, LAbg. Wolfgang Kasic den ausgeschriebenen Sonderpreis.
Einreichungen sind bis 26.2.2010 möglich.
WORKSHOP 2010
Info download: workshop und seminarangebot LL und AB
Am 10.02.2010 findet in Salzburg unser Workshop für Lehrlinge zum Thema „Positiver Umgang mit Alkohol“ statt.
Wir erlauben uns Sie darüber zu informieren, dass noch Restplätze für den Termin 10.02.2010 (Seminar: 09:00 – 12:00 Uhr) vorhanden sind.
Sollten wir Ihr Interesse zu dieser Veranstaltung geweckt haben,bitten wir mittels beiliegender Anmeldeliste Ihre Teilnahme bekanntzugeben.
GÜTESIEGEL
Wien (OTS) – Bereits zum fünften Mal hat die Wiener
Gebietskrankenkasse als zuständiger Sozialversicherungsträger heute,
am 2. März 2009, das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung
(BGF) verliehen. Übergeben wurde die Auszeichnung von
Gesundheitsminister Alois Stöger, diplômé.
Ausgezeichnete Unternehmen
Als Regionalstelle des im Jahr 2000 gegründeten Österreichischen
Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung unterstützt die
Wiener Gebietskrankenkasse auf Wunsch Unternehmen und Organisationen
dabei, gesundheitsfördernde Maßnahmen im Rahmen nachhaltiger Prozesse
umzusetzen. Ausgezeichnet wurden heute folgende Organisationen:
- Bundesministerium für Finanzen
- Steuer- und Zollkoordination Wien
- Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG
- Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
- Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung ist drei
Jahre gültig. Inklusive der heute ausgezeichneten Organisationen
können in Wien derzeit zwölf Organisationen ein BGF-Gütesiegel
vorweisen.
Betriebliche Gesundheitsförderung zahlt sich aus
Franz Bittner, Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, zeigte sich
anlässlich der Preisverleihung überzeugt: “Gesunde und zufriedene
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat wirtschaftlichen
Erfolgs. Und zwar gerade in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten, wie
wir sie derzeit und wohl noch auf längere Sicht erleben.
Qualitätsgesicherte BGF-Projekte sind eine große Chance, dieses
Rückgrat zu stärken. Ich freue mich für alle Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die in den heute ausgezeichneten Betrieben von
Gesundheitsförderung profitieren. Besonders stolz bin ich natürlich
darauf, dass mit dem Hauptverband und der Sozialversicherung der
gewerblichen Wirtschaft unsere Dach- und eine Schwesterorganisation
die strengen Kriterien erfüllt haben.”
Auch Gesundheitsminister Stöger betonte den hohen Stellenwert von
betrieblicher Gesundheitsförderung: “Die Menschen verbringen ein
Drittel ihres Lebens im Betrieb. Betriebliche Gesundheitsförderung
kann den Arbeitsplatz auf Gesundheitsmaßnahmen überprüfen und
eventuelle Krankmacher entlarven. Gleichzeitig bedeutet es für ein
Unternehmen natürlich eine große Herausforderung, sich so
umzugestalten, dass die Mitarbeiter nicht nur ihrer täglichen Arbeit
nachgehen, sondern auch einen Beitrag zur Erhaltung ihrer Gesundheit
leisten können. Daher gratuliere ich allen Unternehmungen und lade
sie dazu ein, betriebliche Gesundheitsvorsorge auch in Zukunft in den
Vordergrund zu stellen und weiterzuentwickeln.”
Dass sich betriebliche Gesundheitsförderung auch aus
wirtschaftlicher Sicht lohnt, hat das Institut für Höhere Studien
(IHS) in einer Studie eindrucksvoll belegt: Fehlzeiten gingen um bis
zu 36 Prozent zurück, die damit verbundenen Kosten um bis zu 34
Prozent.
Im Idealfall, wenn also alle Erwerbstätigen in Österreich von
qualitätsgesicherter BGF profitieren könnten, ergäbe das laut IHS
einen volkswirtschaftlichen Einspareffekt von 3,64 Mrd. Euro. Das
entspricht in etwa 1,7 Prozent des österreichischen
Bruttoinlandsprodukts.
BGF-Gütesiegel – Kriterien und Gültigkeit
Möchte eine Organisation die für drei Jahre verliehene
Auszeichnung verlängern, muss sie Folgeprojekte vorweisen können.
Diese werden evaluiert und dienen dem Netzwerk für Betriebliche
Gesundheitsförderung als Entscheidungsbasis für eine
Wiederverleihung. Das Netzwerk für BGF arbeitet in enger Kooperation
mit dem Fonds gesundes Österreich (FGÖ) zusammen, der dem
Gesundheitsministerium untersteht.
Folgende Qualitätskriterien haben Gütesiegel-Anwärter unter
anderem zu erfüllen:
- ganzheitlicher Gesundheitsförderungsansatz
- Einbindung und aktives Mitwirken der MitarbeiterInnen
- Integration von BGF-Maßnahmen in die Arbeitsabläufe und in die
Unternehmensphilosophie
- laufende Evaluierung der Gesundheitsförderungsaktivitäten
Das Gütesiegel stellt die zweite Stufe qualitätsgesicherter,
standardisierter BGF in Österreich dar. Der erste Schritt besteht in
der Unterzeichnung der BGF-Charta. Damit verpflichtet sich eine
Organisation, innerhalb von zwei Jahren erste Aktivitäten im Rahmen
von BGF zu setzen. Wer darüber hinaus das BGF-Gütesiegel anstrebt,
muss bereits abgeschlossene oder in den Regelbetrieb übergegangene
Projekte vorweisen können. Die dritte und höchste Stufe ist der
Österreichische Preis für BGF. Er wird alle zwei Jahre an
einreichende Unternehmen vergeben, die auf ein gültiges Gütesiegel
verweisen können.
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Die Projektentwicklung des prämierten Projektes “First Health” der Erste Bank AG erfolgte durch Dr. Christian Blind, www.arbeitspsychologie-online.at .
EURES SEMINAR
„Stress im Betrieb auch als Kostenfaktor“
Donnerstag, 16. Oktober 2008,
18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Ort: In der Lokwelt Freilassing , Westendstr. 5 ,
D-83395 Freilassing
Anfahrt:
http://www.lokwelt.freilassing.de/modules/sites.php?site_nr=000003
Referent: Mag. Dr. Christian Blind, Salzburg
„Move Europe“ im Kampf gegen Stress
Stress ist das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem und betraf im Jahr 2005 22% aller
Arbeitnehmer der EU-27. Er verursacht hohe Kosten, denn abgesehen vom menschlichen Leid
beeinträchtigt er auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in erheblichem Maße. Die Europäische
Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz hat hierzu einen eigenen
Internetauftritt: http://osha.europa.eu/en/topics/stress .
Die Ursachen für psychische Erkrankungen sind vielfältig und die Folgen meist sehr komplex. 2006
war ein Anstieg der Arbeitsunfähigkeitstage durch Depressionen, Angsterkrankungen und andere
psychiatrische Diagnosen zu verzeichnen. Mit 8,9 Prozent ist diese Krankheitsgruppe auf Rang
vier der häufigsten Krankheitsarten gestiegen. Sie ist damit für jeden zwölften Arbeitsausfalltag
in Deutschland verantwortlich. Vor 30 Jahren lag der vergleichbare Anteil lediglich bei zwei
Prozent.
Schlechtes Betriebsklima bis hin zum Mobbing sowie Angst vor Arbeitsplatzverlust und psychomentale
Belastungen wie Überforderung, Leistungs- und Zeitdruck rücken immer stärker in den
Vordergrund.
Mehr Info: Einladung_EURES Stress_2008
| SCHÖNE, NEUE ARBEITSWELT
Stress als Lebenselixier. Extremjobber in Führungsetagen arbeiten 15 Stunden pro Tag. Wer keine Ringe unter den Augen hat, gilt dort nicht als Top-Performer. Die Unternehmensberatung Kienbaum hat in Kooperation mit dem Havard Businessmanager die deutschen Führungsetagen befragt und ist dort einem neuen Phänomen begegnet, dem “Extremjobber”. 60 – 70 Stundenwochen sowie Wochenendarbeit sind hier keine Seltenheit. Doch vielen ist bewusst, dass diese Leistungshype nicht von langer Dauer sein kann. Lesen Sie mehr hierzu im folgenden Medienbericht (Süddeutsche.de) Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at . Besuchen Sie auch unser KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE . |