1o Jahre FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG

Jubiläum März 2017 – das FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG (als Vernetzungsmedium und facheinschlägiger Output  des Arbeitspsychologie-Team Dr. Blind) feiert demnächst sein 10 jähriges Bestehen. Neben namhaften BGF-Start-Projekten und der Mit-Initiierung des Salzburger Gesundheitspreises samt Jury-Vorsitz haben wir eine Vielzahl von betriebl. Aktivitäten angeregt und fachlich unterstützt.

Zudem haben ca. 360.000 Seitenaufrufe des FORUM BGF kräftig zur regionalen und überregionalen Gesundheitsförderungs-„Propaganda“ beigetragen, ein nicht unerheblicher Wert.

Wen es interessiert,für den haben wir hier die ersten Beiträge März 2007 aufgelistet, eine Zeit in der uns semioffizielle lokale  „Konkurrenten“ noch die Flugblätter mit der Webadresse stapelweise entfernt  haben bzw. uns Wege zum Förderwesen versperrt wurden (genutzt hat`s nix 🙂 ).

Wir bekennen uns nach wie vor zu einer echten Autonomie der Betriebe in Sachen BGF und unterstützen diese Marschrichtung nach Kräften.

Wir freuen uns auf das nächste Jahrzehnt BGF,das u.E. europaweit im Zeichen der Digitalisierung stehen wird. Auch hier sind einschlägige Tools schon in der Pipeline..

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Vorsorgepreis 2014 – Nominierungen

Die nominierten Projekte zum »Vorsorgepreis 2014« stehen fest!

Es war keine leichte Entscheidung – zahlreiche innovative, engagierte sowie interessante Projekte aus allen Bereichen und Bundesländern wurden beim »Vorsorgepreis 2014« eingereicht.

Die hochkarätig besetzte Jury bestehend aus

  • Prof. Dr. Andrea Dungl-Zauner – Leiterin der Therapie des Dungl Zentrums Wien, Leiterin des Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin & Komplementärmedizin an der Donau-Universität Krems
  • Dr. Gabriele Freynhofer, Landesschulärztin für Niederösterreich
  • Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH – klinischer Epidemiologe an der Donau Universität Krems
  • Dr. Johann Jäger – Arzt für Allgemeinmedizin, ehem. Vizepräsident der Ärztekammer NÖ und ehem. Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte
  • Mag. Christa Peinhaupt, MBA – ehem. Leiterin des Fonds Gesundes Österreich, Gesundheit Österreich GmbH
  • Univ. Prof. Dr. Rotraud A. Perner – Psychoanalytikerin und Juristin, Leiterin des Instituts für Stressprophylaxe & Salutogenese
  • Dr. Johannes Püspök – Ärztlicher Leiter der Privatkrankenanstalt Moorheilbad Harbach, wissenschaftlicher Leiter der Abteilung für Gesundheitsvorsorge
  • Univ. Prof. Dr. Anita Rieder – Leiterin des Institutes für Sozialmedizin, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien, Curriculum Direktorin der Medizinischen Universität Wien, Referentin für Sozialmedizin und Public Health der Wiener Ärztekammer
  • Mag. Hanni Rützler – Ernährungswissenschafterin, Gesundheitspsychologin, Food-Trendexpertin und Leiterin futurefoodstudio Wien
  • Dr. Werner Schwarz – Sportwissenschaftler und Fachbuchautor, Lektor am Institut für Sportwissenschaften der Universität Wien und an der Fachhochschule Wiener Neustadt, Direktor am Bundesgymnasium Wiener Neustadt Zehnergasse

bewertete die eingegangenen Projekte nach folgenden Gesichtspunkten: Nachhaltigkeit, Innovation/Kreativität, Anzahl der Teilnehmer und Modellcharakter bzw. Übertragbarkeit. Nach angeregten Diskussionen im Rahmen der Jurysitzung einigten sich die Experten dann doch auf die Nominierten für den »Vorsorgepreis 2014«.
Die Nominierungen finden Sie auf www.vorsorgepreis.at unter der Rubrik „Die Nominierten 2014“.
„Der Vorsorgepreis hat eine weit über die Landesgrenzen hinaus wichtige Bedeutung, als Drehscheibe für den Ideen- und Gedankenaustausch zwischen den Ländern und Regionen. Mit dem Vorsorgepreis möchten wir innovative Projekte im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention der Öffentlichkeit präsentieren und den bewussten Umgang mit der eigenen Gesundheit fördern“, betonen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.
Die Verleihung des »Vorsorgepreises 2014« findet am Sonntag, 23. März 2014 im Rahmen einer feierlichen Matinée im Auditorium Grafenegg statt. Pro Kategorie werden die 2 besten Projekte (österreichweit und niederösterreichweit) mit dem »Vorsorgepreis 2014« prämiert. Innovative Projekte, welche der Jury besonders prämierungswürdig erscheinen, haben die Möglichkeit auf den „Sonderpreis der Jury“. Der »Vorsorgepreis 2014« ist mit 3.000 Euro dotiert und jeder Sieger erhält außerdem die aus Bronze gegossene Trophäe, welche die Göttin der Gesundheit „Hygieia“ symbolisiert (Künstler der Trophäe: Uwe Hauenfels).
Vera Russwurm wird in gewohnt charmanter Weise die Verleihung des »Vorsorgepreises 2014« moderieren.

Krankenstandsdaten 2012 veröffentlicht

GesundheitswirtschaftAktuell veröffentlichte Zahlen für das Jahr 2012 – laut Hauptverband war ein Arbeitnehmer im vergangenen Jahr statistisch gesehen 12,8 Tage krankgemeldet.

FIn absoluten Zahlen bedeutet dies, dass 3,089 Millionen unselbstständig Beschäftigte 39,98 Millionen Krankenstandstage absolvieren.  Die durchschnittliche Dauer eines Krankenstands betrug 10,5 Tage.

Nach wie vor führen Erkrankungen, die Skelett und Muskeln betreffen, knapp vor den Klassikern der kalten Jahreszeit, also Atemwegserkrankungen. Doch bereits die dritthäufigste Ursache für Krankenstand sind psychische und psychiatrische Beschwerden. Vor allem Depressionen und Burn-out seien im Vormarsch, berichten Arbeitsmediziner. Rund 2,5 Millionen Fehltage sind auf psychische Probleme zurückzuführen.

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Corporate Health Jahrbuch 2013

BildWährend der Corporate Health Convention und Personal Süd in Stuttgart präsentieren die Autoren des Corporate Health Jahrbuchs einen Einblick in den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland.
EuPD Research Sustainable Management, TÜV SÜD und Handelsblatt als Herausgeber des Corporate Health Jahrbuchs veröffentlichen auf der Corporate Health Convention und Personal Süd in Stuttgart erste Ergebnisse aus dem Corporate Health Jahrbuch 2013. In der dritten Auflage gibt das Buch einen Einblick in den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Deutschland anhand der Gesundheitsstudie, die seit 2005 jährlich erhoben wird. Daneben gehen die Autoren näher auf die Herausforderungen für das BGM durch den demografischen Wandel ein und blicken zudem auf das Gesundheitsmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Die Veranstaltung findet im Anschluss an die Eröffnungspressekonferenz der Personal Süd und der Corporate Health Convention statt.
Dienstag, 23. April 2012, von 13:45 bis 14:30 Uhr

Alkoholismus in Österreich – IHS Studie

AnfahrtDie medizinische Behandlung von Alkoholismus in Österreich kostete 2011 rund 375 Mio. Euro, so eine aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS). Das ist ein Bruchteil der Gesamtkosten, zu denen auch Frühpensionierungen und Unfälle beitragen. Jährlich trinkt jeder Österreicher zwölf Liter reinen Alkohol, das ist Platz drei im OECD-Vergleich.

Zur IHS-Studie

Neue Studie – Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz

FIT2WORK – STUDIE 2012

Ein Drittel aller Österreicher leidet unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz. Knapp die Hälfte davon hat Rücken- und Kreuzschmerzen (46 Prozent), 44 Prozent Nacken- und Schulterschmerzen und jeder Dritte Probleme mit den Augen. Das ergab die Studie „fit2work Arbeits-Fitness-Barometer“, teilte SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer in einer Aussendung am Montag mit.

Die Österreicher mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind demnach im Mittelwert 25,5 Arbeitstage pro Jahr in Krankenstand, „da wäre unseren Schätzungen nach sicherlich etwa die Hälfte vermeidbar“, so Hundstorfer. Bei zwei von drei Arbeitslosen haben laut der Studie auch gesundheitliche Probleme eine Rolle beim Verlust des Arbeitsplatzes gespielt.

43 Prozent fühlen sich „leer und ausgebrannt“

Abgefragt wurden auch die belastenden Umstände. Dabei nannte ein Viertel gleichbleibende Körperhaltung – 72 Prozent arbeiten regelmäßig vor dem Bildschirm. Bei den Umwelteinflüssen gaben 29 Prozent an, unter Hitzeeinwirkungen zu leiden, jeweils 15 Prozent machen Lärm oder Kälte zu schaffen. Weitere 14 bzw. 13 Prozent sind unangenehmen Gerüchen bzw. Schadstoffen wie Staub, Gasen oder Rauch ausgesetzt.

Neben den externen Faktoren sind es psychische Belastungen, die den Österreichern zu schaffen machen: Rund ein Viertel der Befragten bewertete seinen Arbeitsplatz in Bezug auf den Leistungsdruck als ziemlich oder sogar sehr schlecht. Bezüglich Anerkennung und Wertschätzung waren dies 22 Prozent. Jedem Fünften macht ständige Erreichbarkeit zu schaffen, 43 Prozent fühlen sich nach der Arbeit „leer und ausgebrannt“.

Rückenschmerzen – immer noch ein Thema

Die Volkskrankheit Rückenschmerzen zählt zu den häufigsten Beschwerden. 27 Prozent leiden an Kopfschmerzen, 35 Prozent unter Erschöpfung bzw. dem Gefühl, „ausgelaugt“ zu sein. „Gegen all diese Krankheitsbilder kann man etwas tun – Stichwort neuer ergonomischer Sitzplatz bei Rückenbeschwerden“, so der Minister. Mit fit2work gebe es ein freiwilliges und kostenloses Beratungsangebot, das jeder und jedem rasch und unbürokratisch Wege aus der belastenden Situation aufzeige.

Handlungsbedarf gibt es laut der Studie auch bei Gesundheitsvorsorge: Zwar bezeichneten zehn Prozent der Befragten ihr Unternehmen als Vorreiter in Sachen „Gesundheit am Arbeitsplatz“ und ein Drittel bescheinigt dem Unternehmen „alles zu tun, was getan werden muss“. Ein Fünftel ist allerdings der Ansicht, dass „Gesundheit am Arbeitsplatz dem Unternehmen nicht wirklich am Herzen liegt“ und 36 Prozent gaben an, dass „man sich zwar um gesundheitliche Aspekte kümmert, andere Dinge aber meist Vorrang haben“. Zu den meist genannten, bereits bestehenden Angeboten zur Steigerung des Wohlbefindens zählen „flexible, bedürfnisorientierte Arbeitszeiten“ (36 Prozent), „ergonomische Sitzplatzgestaltung“ (28 Prozent) sowie Beratung durch Arbeitsmedizinern und Sicherheitsfachkräfte (26 Prozent).

Mehr Burnout-Prävention gewünscht

Gefragt nach ihren Wünschen in Bezug auf die Gesundheitsvorsorge in Unternehmen, nannte ein Viertel Burnout-Prävention und stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse, 22 Prozent gaben Angebote zur gesunden Ernährung und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung an. Immerhin 18 Prozent wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten für eine bessere Work-Life-Balance.

In der repräsentativen, österreichweiten Studie zur Gesundheit am Arbeitsplatz – initiiert von fit2work, durchgeführt von meinungsraum.at – wurden 1000 Österreicherinnen und Österreicher befragt. Teilgenommen haben Erwerbstätige, Pensionisten unter 65 Jahren sowie Arbeitslose.

(APA)