Bewegungsstudie an der PMU-Salzburg

Mediziner, Geoinformatiker und Mobilitätsforscher begleiten Mitarbeiter/
innen und Mitarbeiter der Salzburger Landeskliniken ein Jahr lang beim Umstieg auf aktiven Arbeitsweg.
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„Von klein auf üben wir uns in stundenlangem Sitzen und erlangen hierin spätestens zum Ende der Schulzeit wahre Perfektion. Ohne nennenswerte Unterbrechungen und jegliche Form der körperlichen Aktivität können wir den ganzen Tag sitzen: auf dem Weg zur Arbeit im Auto, Bus
oder Zug, am Arbeitsplatz und dann am Abend zur Erholung‘ von den Strapazen des Alltags am Sofa.“ so Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, MBA,Vorstand des Universitätsinstituts für präventive
und rehabilitative Sportmedizin der PMU Salzburg.
„In einer aktuellen, großen und repräsentativen Studie wurde aufgezeigt, dass langes Sitzen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit früher zu versterben einhergeht. Allerdings genügen bereits 25-35 Minuten körperliche Aktivität pro Tag, um das Risiko wieder deutlich zu senken, 60-75 Minutentäglich um selbst 8 Stunden Sitzen auszugleichen.“
so Prof. Niebauer weiter.
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Ärztearbeitszeiten zu lange

Weil die Ärzte an österreichischen Spitälern meist länger arbeiten als erlaubt, droht die EU-Kommission Österreich mit einer Klage. In der Steiermark arbeiten KAGes und Ärztekammer bereits an der Entschärfung der Dienstzeitproblematik.

Basis der angedrohten Klage ist die Arbeitszeitrichtlinie der Europäischen Union. Diese wird an den österreichischen Krankenhäusern häufig nicht eingehalten und daher fordert Brüssel zumindest eine Stellungnahme, wie die Belastung der Ärzte reduziert werden soll. Unabhängig von der Klagsdrohung der EU-Kommission arbeiten in der Steiermark die Ärztekammer, die Krankenanstaltengesellschaft KAGes und die medizinische Universität Graz gemeinsam an Lösungen, wie man das Arbeitszeitenproblem der Mediziner in den Griff bekommen könnte. Weiterlesen

Tagung: Rauchfreies Krankenhaus

TAGUNG

Das rauchfreie Krankenhaus – planen, umsetzen, leben

Veranstalter: Nationale Konferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, durchgeführt von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

Zeit: 19./20.02.2008

Ort: Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin

Weitere Informationen:

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

E-Mail: mg@bvpraevention.de    

Tagung: Betriebliche Gesundheitsförderung im Pflegesektor

TAGUNG: „Gesundheit als Erfolgsfaktor für die Wohlfahrtspflege „- Berlin 23.10.2007

Motivierte und leistungsfähige Beschäftigte sind ganz besonders in der Wohlfahrtspflege gefordert, wo Menschen für das Wohlergehen anderer Menschen verantwortlich sind. So stehen beispielsweise Pflegeeinrichtungen ganz besonders unter wirtschaftlichem Druck, leiden unter Personalmangel und sehen sich dabei gleichzeitig einer wachsenden, älter werdenden und damit hoch anspruchsvollen Patientengruppe gegenüber.

In diesem Zusammenhang kommt einer gesundheitsorientierten Personalpolitik mit Management-Prinzipien zur umfassenden, nachhaltigen Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz ein immer größerer Stellenwert zu. In vielen Krankenhäusern, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie auch in anderen Bereichen der Wohlfahrtspflege werden bereits Konzepte und Maßnahmen zur Verhältnis- bzw. Verhaltensprävention umgesetzt. Erfolge zeichnen sich ab, sowohl wirtschaftlich als auch personell. Innovative Ansätze und wertvolle Erfahrungen bleiben jedoch häufig nur vereinzelt, obwohl sie durch gute Vernetzung erweitert und optimiert werden können.

Genau dies ist das Ziel des DNBGF und seiner Kooperationspartner – den Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung herauszustellen und neue Initiativen anzuregen.

Demographie Management in der Gesundheitswirtschaft

Wenn ältere Ärzte ältere Patienten behandeln
Kongress an der Universität Witten/Herdecke weist am 20. September 2007 Wege für ein Demographie-Management in der Gesundheitswirtschaft

 

Der demographische Wandel betrifft die Gesundheitswirtschaft gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen gilt sie als Boombranche, weil immer mehr ältere Menschen auch mehr medizinische Versorgung benötigen. So könnte allein in Nordrhein-Westfalen die Zahl der Gesundheitsarbeitsplätze in den nächsten zehn Jahren um bis zu 200.000 steigen. Gleichzeitig ist dieser Sektor ein Spiegelbild der deutschen Gesellschaft, in der bis zum

Jahr 2010 fast jede dritte Erwerbsperson älter als 50 sein wird. Die Herausforderungen, die sich durch ältere Belegschaften bei gleichzeitigem Nachwuchsmangel ergeben, sind Thema des Kongresses „Demographie-Management in der Gesundheitswirtschaft – Neue Konzepte und Instrumente für Führung und Organisation“ am 20. September 2007 an der Universität Witten/Herdecke (UWH). „Das Wachstumspotential, das der Gesundheitsbranche durch den demographischen Wandel zuwächst, können die Kliniken nur dann nutzen, wenn sie schon jetzt damit beginnen, sich um ihre älteren Mitarbeiter zu kümmern“, sagt Dr. Sabine Bohnet-Joschko von der veranstaltenden Forschungsgruppe Nachhaltigkeit der UWH. Wer nicht ins Hintertreffen geraten wolle, so Bohnet-Joschko, brauche ein professionelles Demographie-Management. Das gilt neben Krankenhäusern auch für andere Institutionen und Firmen der Gesundheitswirtschaft – von Pflegeeinrichtungen über Pharma- und Medizintechnikunternehmen bis hin zu Krankenversicherungen.

Auf dem Kongress sollen Manager und Personalverantwortliche Anregungen bekommen, wie sie die demographische Entwicklung als Chance nutzen und daraus Wettbewerbsvorteile für die eigene Organisation entwickeln können. Einen Schwerpunkt des Kongresses bilden Beispiele aus der Praxis, die schon jetzt zeigen, welche Wege die besten und am meisten Erfolg versprechenden sind. In Vorträgen präsentieren Experten ihre Erfahrungen und Analysen aus der Gesundheitswirtschaft und anderen Branchen. In Workshops werden Instrumente und Modelle des praktizierten Demographie-Managements zur Diskussion gestellt und im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit in Organisationen der Teilnehmer geprüft. Stichworte für Handlungsfelder, um sich auf die neue demographische Situation einzustellen, sind Weiterbildung und Wissensmanagement, Arbeitsorganisation und Gesundheitsförderung, aber auch das Miteinander der Generationen innerhalb der Belegschaft.

Die Forschungsgruppe Nachhaltigkeit kooperiert bei der Ausrichtung des Kongresses mit dem Demographie Netzwerk (ddn), der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), dem personalmagazin, der Dr. Becker Klinikgesellschaft und der Marie-Luise und Ernst Becker-Stiftung. Zielgruppe des Kongresses sind neben Managern und Personalverantwortlichen auch Mitarbeiter aus dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte und Betriebsratsangehörige. Programm und Anmeldeformular für den Kongress zum Thema „Demographie-Management in der Gesundheitswirtschaft“ (demig) unter: www.demig.info .

Wiener Gesundheitspreis 2007

    

Gesundheitspreis der Stadt Wien

 

Der Gesundheitspreis der Stadt Wien würdigt neue, erfolgreiche und innovative Modelle, Projekte und Aktivitäten im gesamten Wiener Gesundheitssystem, die die Motivation aller im Gesundheitsbereich Tätigen fördern und Anregungen für beziehungsweise Antworten auf die Probleme des Gesundheitswesens finden. Der Preis ist handlungs- und umsetzungsorientiert.

Zielgruppen

Zur Teilnahme aufgerufen sind:

  • Im Wiener Gesundheitswesen Tätige (Gesundheitsberufe, Gesundheitsmanagement)
  • Initiativen und Gruppen, die sich mit Fragen der Gesundheit beschäftigen
  • Schulen, Interessenvertretungen, Betriebe, Vereine, Versicherungen sowie Medien, die Gesundheitsaktivitäten setzen

Preiskategorien

Für die interessantesten und innovativsten Vorschläge in folgenden Bereichen werden erste, zweite und dritte Preise vergeben:

  • Ambulant
  • Stationär
  • Gesundheitsförderung/Prävention
  • Schule/Jugend
  • Medien/Öffentlichkeitsarbeit

Kriterien

Gesundheit ist mehr als das Fehlen von physischer Erkrankung. Sie umfasst die gesamte physische, psychische, soziale und ökologische Umgebung des einzelnen Menschen. Auf Basis dieses erweiterten Gesundheitsbegriffes der WHO stehen folgende Kriterien im Mittelpunkt des Gesundheitspreises:

  • Stärkung der Autonomie und Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten
    • Verbesserung der Beurteilungsfähigkeit über die eigene Krankheit sowie über Prävention, Therapie und Rehabilitationsmöglichkeiten
    • Verbesserung der Fähigkeit, die Qualität und Verträglichkeit der diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Versorgung beurteilen zu können
    • Verstärkte Information über alternative beziehungsweise komplementäre Behandlungsformen und -methoden und deren Kosten
    • Adäquates Eingehen auf psychosoziale und psychosomatische Probleme
    • Verminderung der sozialen und kulturellen Ungleichheit
    • Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Unterschiede
    • Entwicklung adäquater schicht-, alters- und morbiditätsspezifischer Modelle für die Gesundheitsförderung und Rehabilitation
    • Berücksichtigung des Grundsatzes „Rehabilitation vor Pflege“ bei älteren Menschen
    • Humaner Umgang der im Gesundheitswesen Tätigen mit Sterben und Tod
  • Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheitsberufe und Gesundheitssektoren
    • Sektoren- und berufsübergreifende Partizipation und Verantwortlichkeit
    • Patienten- und problemorientierte Vernetzung zwischen ambulantem und stationärem Sektor
    • Integration zwischen den Angeboten des Gesundheitswesens und den Hilfssystemen der Patientinnen und Patienten/Selbsthilfegruppen
  • Verstärkung der Kommunikation und Information
    • Abbau von Wissensdefiziten zwischen professionellem und nicht-professionellem Bereich
    • Vereinfachung der Verwaltungsverfahren und -abläufe
  • Sicherung von Qualität und Wirtschaftlichkeit
    • Entwicklung von Qualitätsleitlinien zur Vermeidung von Mehrfachdiagnostik und Übertherapie
    • Problem- und patientenorientierte Arbeitsteilung im ambulanten und stationären Bereich
    • Initiierung eines verteilungspolitisch neutralen und ökonomisch rationalen Systems zur Krankenhausfinanzierung

Ausschreibung

Die Ausschreibungsunterlagen für den Gesundheitspreis der Stadt Wien 2007 stehen ab September 2007 zur Verfügung. Die Einreichfrist endet am 16. November 2007. Bitte senden Sie den Teilnahmeschein mit den darin erbetenen Informationen und Materialien an die Wiener Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (WAG).

 teilnahmeschein-2007.rtf 

 

 

12. Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser

 

 12. Österreichische Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen  gleichzeitig   1. Österreichische Konferenz Rauchfreier Gesundheitseinrichtungen  „Strategien, Standards und Messinstrumente für Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen“ 

TERMIN/ ORT:  27.9.2007 – 28.9.2007, Graz.