1o Jahre FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG

Jubiläum März 2017 – das FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG (als Vernetzungsmedium und facheinschlägiger Output  des Arbeitspsychologie-Team Dr. Blind) feiert demnächst sein 10 jähriges Bestehen. Neben namhaften BGF-Start-Projekten und der Mit-Initiierung des Salzburger Gesundheitspreises samt Jury-Vorsitz haben wir eine Vielzahl von betriebl. Aktivitäten angeregt und fachlich unterstützt.

Zudem haben ca. 360.000 Seitenaufrufe des FORUM BGF kräftig zur regionalen und überregionalen Gesundheitsförderungs-„Propaganda“ beigetragen, ein nicht unerheblicher Wert.

Wen es interessiert,für den haben wir hier die ersten Beiträge März 2007 aufgelistet, eine Zeit in der uns semioffizielle lokale  „Konkurrenten“ noch die Flugblätter mit der Webadresse stapelweise entfernt  haben bzw. uns Wege zum Förderwesen versperrt wurden (genutzt hat`s nix 🙂 ).

Wir bekennen uns nach wie vor zu einer echten Autonomie der Betriebe in Sachen BGF und unterstützen diese Marschrichtung nach Kräften.

Wir freuen uns auf das nächste Jahrzehnt BGF,das u.E. europaweit im Zeichen der Digitalisierung stehen wird. Auch hier sind einschlägige Tools schon in der Pipeline..

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Gütesiegel BGF für Erste Bank/Erste Group (4800 Mitarbeiter/innen)

BGF bei ERSTE BANK/ERSTE GROUP

Erste Group Bank 

Nach der Verleihung des Gütesiegels im Jahr 2009 für das Lehrlingsprojekt „first health“ war es für die Erste Group und Erste Bank wichtig, eine ganzheitliche Gesundheitsförderung nachhaltig im Unternehmen zu integrieren. Einen besonderen Schwerpunkt setzte man auf die Prävention psychischer Erkrankungen. Dabei wurden einerseits die Führungskräfte top-down zu Themen wie „chronisch kranke Mitarbeiter/innen“, „vom Konflikt zum Mobbing“, „Burnout“, „Wiedereinstieg nach längerem Krankenstand“ intensiv geschult. Eine Broschüre wurde allen Führungskräften zur Verfügung gestellt. Für die Mitarbeiter/innen gab es eine Vielzahl an Angeboten die von Entspannungstechniken, Stärkung persönlicher Gesundheits-kompetenzen bis zu frühzeitigen psychologischen Einzelberatungen reichten. Damit konnten sowohl psychische Erkrankungen als auch krankheitsbedingte Frühpensionierungen deutlich reduziert werden.

Der Gütesiegelerwerb wurde wiederum begleitet von Dr. Christian Blind (www.arbeitspsychologie-online.at , www.betrieblichegesundheitsfoerderung.org ).

Wir gratulieren sehr herzlich!

Verleihung Gütesiegel BGF

GÜTESIEGEL

Wien (OTS) – Bereits zum fünften Mal hat die Wiener
Gebietskrankenkasse als zuständiger Sozialversicherungsträger heute,
am 2. März 2009, das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung
(BGF) verliehen. Übergeben wurde die Auszeichnung von
Gesundheitsminister Alois Stöger, diplômé.

Ausgezeichnete Unternehmen

Als Regionalstelle des im Jahr 2000 gegründeten Österreichischen
Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung unterstützt die
Wiener Gebietskrankenkasse auf Wunsch Unternehmen und Organisationen
dabei, gesundheitsfördernde Maßnahmen im Rahmen nachhaltiger Prozesse
umzusetzen. Ausgezeichnet wurden heute folgende Organisationen:

– Bundesministerium für Finanzen
– Steuer- und Zollkoordination Wien
– Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG
– Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
– Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft

Das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung ist drei
Jahre gültig. Inklusive der heute ausgezeichneten Organisationen
können in Wien derzeit zwölf Organisationen ein BGF-Gütesiegel
vorweisen.

Betriebliche Gesundheitsförderung zahlt sich aus

Franz Bittner, Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, zeigte sich
anlässlich der Preisverleihung überzeugt: “Gesunde und zufriedene
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat wirtschaftlichen
Erfolgs. Und zwar gerade in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten, wie
wir sie derzeit und wohl noch auf längere Sicht erleben.
Qualitätsgesicherte BGF-Projekte sind eine große Chance, dieses
Rückgrat zu stärken. Ich freue mich für alle Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die in den heute ausgezeichneten Betrieben von
Gesundheitsförderung profitieren. Besonders stolz bin ich natürlich
darauf, dass mit dem Hauptverband und der Sozialversicherung der
gewerblichen Wirtschaft unsere Dach- und eine Schwesterorganisation
die strengen Kriterien erfüllt haben.”

Auch Gesundheitsminister Stöger betonte den hohen Stellenwert von
betrieblicher Gesundheitsförderung: “Die Menschen verbringen ein
Drittel ihres Lebens im Betrieb. Betriebliche Gesundheitsförderung
kann den Arbeitsplatz auf Gesundheitsmaßnahmen überprüfen und
eventuelle Krankmacher entlarven. Gleichzeitig bedeutet es für ein
Unternehmen natürlich eine große Herausforderung, sich so
umzugestalten, dass die Mitarbeiter nicht nur ihrer täglichen Arbeit
nachgehen, sondern auch einen Beitrag zur Erhaltung ihrer Gesundheit
leisten können. Daher gratuliere ich allen Unternehmungen und lade
sie dazu ein, betriebliche Gesundheitsvorsorge auch in Zukunft in den
Vordergrund zu stellen und weiterzuentwickeln.”

Dass sich betriebliche Gesundheitsförderung auch aus
wirtschaftlicher Sicht lohnt, hat das Institut für Höhere Studien
(IHS) in einer Studie  eindrucksvoll belegt: Fehlzeiten gingen um bis
zu 36 Prozent zurück, die damit verbundenen Kosten um bis zu 34
Prozent.

Im Idealfall, wenn also alle Erwerbstätigen in Österreich von
qualitätsgesicherter BGF profitieren könnten, ergäbe das laut IHS
einen volkswirtschaftlichen Einspareffekt von 3,64 Mrd. Euro. Das
entspricht in etwa 1,7 Prozent des österreichischen
Bruttoinlandsprodukts.

BGF-Gütesiegel – Kriterien und Gültigkeit

Möchte eine Organisation die für drei Jahre verliehene
Auszeichnung verlängern, muss sie Folgeprojekte vorweisen können.
Diese werden evaluiert und dienen dem Netzwerk für Betriebliche
Gesundheitsförderung als Entscheidungsbasis für eine
Wiederverleihung. Das Netzwerk für BGF arbeitet in enger Kooperation
mit dem Fonds gesundes Österreich (FGÖ) zusammen, der dem
Gesundheitsministerium untersteht.

Folgende Qualitätskriterien haben Gütesiegel-Anwärter unter
anderem zu erfüllen:

– ganzheitlicher Gesundheitsförderungsansatz
– Einbindung und aktives Mitwirken der MitarbeiterInnen
– Integration von BGF-Maßnahmen in die Arbeitsabläufe und in die
Unternehmensphilosophie
– laufende Evaluierung der Gesundheitsförderungsaktivitäten

Das Gütesiegel stellt die zweite Stufe qualitätsgesicherter,
standardisierter BGF in Österreich dar. Der erste Schritt besteht in
der Unterzeichnung der BGF-Charta. Damit verpflichtet sich eine
Organisation, innerhalb von zwei Jahren erste Aktivitäten im Rahmen
von BGF zu setzen. Wer darüber hinaus das BGF-Gütesiegel anstrebt,
muss bereits abgeschlossene oder in den Regelbetrieb übergegangene
Projekte vorweisen können. Die dritte und höchste Stufe ist der
Österreichische Preis für BGF. Er wird alle zwei Jahre an
einreichende Unternehmen vergeben, die auf ein gültiges Gütesiegel
verweisen können.

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Die Projektentwicklung des prämierten Projektes „First Health“ der Erste Bank AG erfolgte durch Dr. Christian Blind, www.arbeitspsychologie-online.at .

Referenzprojekt ERSTE BANK AG

GÜTESIEGEL BGF

 

Die Erste Bank Österreich startete mit First Health” ein völlig neuartiges Lehrlingsprojekt, bei der sich die Bank in ihrer Ausbildungspolitik in einen Bereich vorwagt, der weit über die Vermittlung von Finanz-know-how hinausgeht. Lehrlinge sollen zukünftig nicht nur eine klassische Banklehre bekommen, sondern neben einer profunden Gesundheitsvorsorge auch Beratung von Profis für den sozialen Umgang mit Menschen erhalten. Bundesministerin Andrea Kdolsky patronierte den Start im Oktober 2007 und die Abschlussveranstaltung im November 2008.

 Die Initiative First Health” ist ein wichtiger Schritt, um die Herausforderungen im gesundheitlichen und sozialen Bereich anzunehmen. Es zeigt, wie sich Unternehmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung positiv in der Gesellschaft einbringen können”, so Kdolsky im Rahmen der Präsentation des Projekts in der Wiener Erste Bank Zentrale am Graben im Oktober 2007.

Das Projekt First Health” umfasst gesundheitsfördernde Maßnahmen in körperlichen, seelischen und sozialen Bereichen:Darunter fallen das Erlernen von Umgangsformen, Auftreten und Verhalten ) in Kooperation mit Thomas Schäfer-Elmayer,Sport und Bewegung in Kooperation mit Sportmedizinern und Sport-wissenschaftlern,Selbstmarketing, Atem-, Stimm- und Sprechtraining, eine Alkohol- und Suchtprävention in Kooperation mit Anton Proksch Institut, Raucherentwöhnung in Kooperation mit dem österreichischen Nikotininstitut sowie ernährungswissenschaftliche Kenntnisse und die Vorsorge gegen Essstörungen in Kooperation mit Psychologen und Diätologen.Ein kompletter Gesundheitscheck umfasst bei den jugendlichen Frauen auch eine kostenlose HPV-Impfung . Am Ende der Ausbildung erhalten die Lehrlinge einen First Health Gesundheitspass. Die Erste Bank bildet in Österreich jährlich etwa 100 Lehrlinge aus.„Es ist unser Ziel, junge Menschen zu unterstützen, gesundheitsfördernde Lebensstile zu entwickeln und auszubauen und durch die Förderung von internen und externen Ressourcen wie z.B. soziales Netzwerk, besseres Gesundheitsbewusstsein, positives Selbstwertgefühl, etc. langfristig gesundheitsfördernde Lebenswelten zu gestalten” so Eva Höltl, die Initiatorin des Projektes.

 Das Projekt wurde von Dr. Christian Blind, www.arbeitspsychologie-online.at mitkonzipiert,beigleitet und evaluiert.

BGF-Projekt der ERSTE BANK

FIRST HEALTH – GESUNDHEITSFÖRDERUNG FÜR LEHRLINGE DER ERSTE BANK

 

Die BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG (BGF) in Österreich erhält wiederum einen starken Impuls.  Am 1.10. 2007 findet in Wien die KICK-OFF-VERANSTALTUNG des Gesundheitsförderungsprojektes FIRST HEALTH der ERSTE BANK der österreichischen Sparkassen AG im Beisein von Projektteilnehmern,geladenen Gästen und Journalisten statt.

Die Projektentwicklung wird von Dr. Christian Blind, www.arbeitspsychologie-online.at durchgeführt.
 

 PROJEKTBESCHREIBUNG FIRST HEALTH

Das Projekt „First Health – der Erste Bank Gesundheits-Check für Lehrlinge“ ist eine umfassendes und ganzheitliches betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt der Erste Bank für die Zielgruppe kaufmännische Lehrlinge (ca. 100 Lehrlinge, Alter 15 – 19 J.).

Neben der gezielten Erhaltung und Verbesserung des aktuellen Gesundheitszustandes soll die Bewusstseinsschaffung für Gesundheit und Prävention gefördert werden. Die einzelnen Maßnahmen zielen darauf ab, die Gesundheitsressourcen der Lehrlinge zu stärken und bereits bestehende Defizite (auch) geschlechtssensibel zu erkennen, herauszuarbeiten und zu bearbeiten. Durch themenspezifische Module (verpflichtende Basis-Module und freiwillige Zusatzangebote, maßgeschneidert für die Lehrlinge der jeweiligen Lehrjahre 1., 2. +3.), soll das Gesundheitsbewusstsein sowie die Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit auf seiten der Lehrlinge gefördert werden, um die genannte Zielgruppe zu einem besseren Umgang mit alltäglichen Belastungen im Arbeits- und Privatleben zu befähigen.

Ziel ist es, die Lehrlinge zu unterstützen, gesundheitsfördernde Lebenstile zu entwickeln und auszubauen und durch das Bewusstmachen und die Förderung von internen Ressorcen (wie positives Selbstwertgefühl, Enwicklung von Lebenskompetenzen,…) und externen Ressourcen (wie soziale Netzwerke, Zugang zu Gesundheitseinrichtungen), langfristig gesundheitsfördernde Lebenswelten zu gestalten.

Basierend auf den Beobachtungen der medizinischen und psychologischen Beratungen und auf dem Erfahrungsaustausch mit den Lehrlingen, sind die Module auf Gesundheitsbereiche, die für die jugendliche Zielgruppen relevant sind, fokussiert:

-Prävention (Suchtprävention Alkohol/Nikotin, HPV-Impfung..)

-Förderung und Stärkung der Gesundheitsresourcen und Sozialkompetenzen(Ernährungsverhalten/-gewohnheiten, Outdoor/Bewegung/Körperbewußtsein, Sozialverhalten/Benehmen..).

Das Projekt wurde beim FONDS GESUNDES ÖSTERREICH (www.fgoe.org)  zur Projektförderung eingereicht.

 

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KICK-OFF-VERANSTALTUNG/PROGRAMMABLAUF

Eröffnung: Dr. Elisabeth Bleyleben-Koren,Generaldirektor-Stellvertreterin der Erste Bank

Ansprache von Dr. Andrea Kdolsky, Bundesministerin für Gesundheit,Familie und Jugend

Projektvorstellung von Dr.Eva Höltl, Leiterin des Gesundheitszentrums der Erste Bank

Gesundes Buffet

Präsentation der projektbezogenen Seminar- und Veranstaltungsinhalte

Die externe Projektbegleitung (Konzeptarbeit,Projektmanagement, Evaluation) erfolgt durch Dr.Christian Blind, arbeitspsychologie-online.at.

www.arbeitspsychologie-online.at