Leitfaden zur GFA

Der Leitfaden 2013 zur Gesundheitsfolgenabschätzung in Österreich ist nun als Datei einsehbar – hier!

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Gesundheitsziele für Österreich

In einer großen Konferenz ist am 20.5.2011 der Startschuss zur Erarbeitung von bundesweiten Gesundheitszielen gefallen. In einem breit angelegten Prozess unter Einbindung praktisch aller gesellschaftlichen Bereiche sollen bis Mitte nächsten Jahres Ziele formuliert werden, die dann als Rahmen für die Steuerung des Gesundheitswesens dienen sollen.

www.gesundheitsziele-oesterreich.at       Weiterlesen

Alpbacher Gesundheitsgespräche 2010 – BGF-Aspekte

BGF im Trend

Forum Alpach 2010 – Gesundheitsgespräche

Auch das diesjährige Forum Alpbach beinhaltet Themenstellungen,Aussagen und Forderungen die die betriebliche Gesundheitsthematik direkt oder indirekt betreffen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Beiträge hierzu

Gesundheitsmanagement im Betrieb (Dr.Gleitsmann)   Ältere Arbeitnehmer & Erwerbsleben     ÖGB fordert Gesetzesregelung   * Psychische Erkrankungen   * Enttabuisierung der Psyche   * Praxisleitfaden Gesundheitsmarkt

BGF-Gütesiegel für ÖBB-Technik

Gesundheitsministerin verleiht Gütesiegel für Betriebliche
Gesundheitsförderung an die ÖBB Technische Services GmbH

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Wien (OTS) - "Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Vision - die Vision, dass gesunde Menschen in gesunden Organisationen arbeiten", so Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky heute, Dienstag, anlässlich der Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung an die ÖBB Technische Services GmbH. "Die ÖBB Technische Services GmbH hat mit ihrem innovativen Programm ’Fit4you’ die strengen Qualitätskriterien des Europäischen und des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung und damit auch die Anforderung für die Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung erfüllt." 

Bedingt durch die demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie durch die erhöhten Ansprüche in der Arbeitswelt, werde die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz und damit die Betriebliche Gesundheitsförderung immer wichtiger. „Nur wer sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt, kann auch einen entscheidenden Beitrag zur Produktivität eines Unternehmens leisten. Davon profitieren sowohl die Arbeitnehmer/innen als auch die Unternehmen. Betriebliche Gesundheitsförderung reduziert erwiesener Maßen nicht nur die Krankenstandtage, sondern vor allem auch jene Zeiten, an denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich nicht wohl fühlen und nicht fit sind“, so die Gesundheitsministerin zum Nutzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung, das im feierlichen Rahmen an die ÖBB Technische Services GmbH übergeben wurde, wird vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich befristet für jeweils drei Jahre verliehen. Es zeichnet jene Betriebe aus, die die hohen internationalen Qualitätsstandards für Betriebliche Gesundheitsförderung erfüllen. „Mit dem Start des Projektes ‚Fit4you‘ hat die ÖBB Technische Services GmbH bereits im Jahr 2002 einen wichtigen Schritt gesetzt, um Gesundheitsförderung nachhaltig als Teil der Unternehmensstrategie in den Konzern zu integrieren. Ich gratuliere allen Verantwortlichen und am diesem Projekt beteiligten. Sie haben mit ihrem Engagement eine Vorreiterrolle für zahlreiche weitere erfolgreiche Projekte innerhalb der ÖBB übernommen und verdient somit besonderen Dank und Anerkennung.“

Abschließend hielt die Gesundheitsministerin fest, dass in Österreich bereits viel getan wurde, damit Gesundheitsförderung nicht nur eine Vision bleibt. Der Ausbau der Betrieblichen Gesundheitsförderung zähle für sie zu einem ihrer wesentlichen Arbeitsschwerpunkte in diesem Jahr. „Dadurch möchte ich erreichen, dass möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher ihren Alltag in einer gesunden Arbeitswelt verbringen. Ich freue mich sehr, dass immer mehr Betriebe in Österreich diesen Weg einschlagen und Gesundheitsförderung zum Wohle ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihre Unternehmensphilosophie einbauen.“

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, Mag. Jürgen Beilein Pressesprecher von Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky.

Tel: +43/1/71100-4309  Fax: +43/1/71100-14305 mailto:juergen.beilein@bmgfj.gv.at http://www.bmgfj.gv.at

OTS0138 2008-01-15/11:56

Gesundheitsindex im Unternehmen

Arbeitspsychologen der Universität Heidelberg untersuchen die Wirksamkeit von Gesundheitsmanagement – „Weiche“ Faktoren in „harte“ Zahlen verwandeln

Wer auf einer Baustelle schafft, muss einen Helm tragen, und wer in einem Labor arbeitet, Handschuhe. Das schreibt der Arbeitsschutz so vor, und niemand wird bezweifeln, dass solche Vorsichtsmaßnahmen der Gesunderhaltung der Mitarbeiter dienen. Fortschrittliche Unternehmen haben schon länger erkannt, dass Gesundheitsförderung Teil der unternehmerischen Gesamtverantwortung ist.Doch was macht eine Organisation zu einem „gesunden“, produktiven und innovativen Unternehmen? Ein Team der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg startet jetzt das Projekt „Benchmarking in einem Gesundheitsnetzwerk“, kurz: „BiG“.

 
Ob eine Firma ihre Mitarbeiter auf Händen trägt und so ein gesundes Betriebsklima hat, hängt von vielen Faktoren ab. Dass man die nicht nur fühlen, sondern wie mit einem Fieberthermometer auch messen kann, untersuchen Arbeitspsychologen der Uni Heidelberg in einer Studie.

„Uns interessiert die Frage, was Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter wirklich wert ist“, erläuterte Professor Karlheinz Sonntag. Seine Abteilung hat im Rahmen des Förderprogramms „Innovationsfähigkeit in der modernen Arbeitswelt“ 650 000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für „BiG“ erhalten. Mit im Boot sind neben dem Daimler Chrysler-Konzern sieben weitere weltweit tätige Unternehmen; die meisten sind im DAX gelistet.

„So können wir das Gesundheitsmanagement verschiedener Firmen vergleichen, und die Firmen im Netzwerk können von den Stärken und Schwächen anderer Unternehmen lernen“, so Dr. Ralf Stegmaier, der gemeinsam mit Professor Sonntag das dreiköpfige Projektteam leitet. Dass sich Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter auf die Produktivität des Unternehmens auswirken, habe sich zwar inzwischen herumgesprochen, „aber wir wollen das auch in Zahlen messbar machen“, so Stegmaier.

Doch wie lassen sich gesundheitsförderliches Arbeitsklima, Führungskompetenz und „work-life balance“ – so der Fachausdruck – in Zahlen ausdrücken? Die Forscher werden in den geplanten Studien über 1000 Mitarbeiter vom Arbeiter bis zum Vorstand über zwei Jahre hinwegmehrfach in Interviews und Fragebögen befragen. „Ist ihre Führungskraft ein Vorbild im Bereich gesunder Arbeits- und Lebensstil? Werden in Mitarbeitergesprächen auch Gesundheitsziele thematisiert? Bemühen Sie sich, Privatleben und Arbeit in Einklang zu bringen?“ sind nur drei der zahlreichen Fragen im Gesundheitsindex.

Forschungsprojekte über „gesunde“ Unternehmen gibt es bisher kaum, besonders der Verbindung von „weichen“ Gesundheitsfaktoren und „harten“ Managementzahlen wurde wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nun halten die Heidelberger Arbeitspsychologen mit dem Gesundheitsindex quasi ein Fieberthermometer in das Unternehmen und messen, wie leistungsfähig es in Sachen Gesundheit ist.

Die Ergebnisse werden den Unternehmen zur Verfügung gestellt, die auf diese Weise Schwachstellen erkennen und verbessern können. „So können sie auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden“, unterstreicht Stegmaier. Die Studie weist weit in die Zukunft, denn Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Gesundheit ihrer Beschäftigten sind eng miteinander verbunden.

Da immer mehr Arbeitnehmer immer älter werden, die Betriebe aber gleichzeitig immer rationeller arbeiten müssen, wird vom Einzelnen eine hohe Anpassungs- und Innovationsfähigkeit gefordert. „Der Faktor Gesundheit wird bei älteren Beschäftigten in Zukunft noch stärker deren Leistungsfähigkeit bestimmen“, so Sonntag.

REMINDER: Vortrag “Betriebliche Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit”

Jour fixe-Vortragsreihe des Ludwig Boltzmann Instituts für Medizin- und Gesundheitssoziologie (Wien) Programm Wintersemester 2007/08  

Gesundheitsdeterminanten in Organisationen

Klaus PELSTER
Handlungsfelder einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitspolitik
Mittwoch, 23.01.2008, 19.00 Uhr s.t.

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird in der Praxis primär projektförmig entwickelt und umgesetzt – eine darüber hinausgehende Strategie der nachhaltigen Verstetigung fehlt weitgehend. Der Vortrag thematisiert vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt Strategien zur systematischen Verankerung einer betrieblichen Gesundheitspolitik.Klaus Pelster ist Sportwissenschaftler, Fachberater am deutschen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung und dessen stellvertretender Institutsdirektor (http://www.bgf-institut.de).Die Veranstaltungen finden im Seminarraum 1 des Instituts für Soziologie, Haus der Soziologie der Universität Wien, Rooseveltplatz 2, 1. Stock, 1090 Wien statt.
tel: +43-1-4277-48208

In Eigener Sache: Arbeitspsychologie-Blog online

Kompetenzzentrum Arbeitspsychologie 

  Aufgrund gestiegener inhaltlicher Anforderungen und zahlreicher Anfragen haben wir uns entschlossen, mit Jahresbeginn einen eigenen Weblog zur Thematik „Arbeitspsychologie“ zu starten. Dieser ist als KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE unter www.kompetenzzentrum.arbeitspsychologie-online.at frei zugänglich.

Themenspezifische Fachbeiträge zu diesem Medium werden gerne unter blog@arbeitspsychologie-online entgegengenommen.

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