FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG

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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

TRIGOS 2008

Geschrieben von Blogger - Februar 7, 2008

Startschuss für den TRIGOS 2008

Die Einreichfrist für die Auszeichnung für Unternehmen mit Verantwortung hat begonnen.

 

Bereits zum fünften Mal werden am 15. Mai 2008 im Rahmen der TRIGOS-Gala Österreichs Vorzeigeunternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) prämiert.

Unternehmen können ihre Projekte, mit denen sie ihr soziales und ökologisches Engagement zum Ausdruck bringen, in den Kategorien Arbeitsplatz, Markt, Gesellschaft und erstmals auch Ökologie einreichen. Die Einreichfrist läuft noch bis zum 6. März.

Neben den vier genannten Kategorien können sich Unternehmen zusätzlich für den Sonderpreis bewerben, der im Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs zum Thema Migration und Integration verliehen wird. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen aller Betriebsgrößen vom Kleinbetrieb bis hin zum Großkonzern mit Sitz in Österreich.

 

Der TRIGOS wird von einer einzigartigen Plattform aus Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen vergeben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dem Prinzip der Nachhaltigkeit und der verantwortungsvollen Unternehmensführung in Österreich weiter zum Durchbruch verhelfen.

Die TRIGOS-Träger sind Caritas, Österreichisches Rotes Kreuz, SOS Kinderdorf, Umweltdachverband, Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer Österreich, Business Data Consulting Group und Die Presse.

 

Seit der Gründung der Auszeichnung für Österreichs verantwortungsvollste Unternehmen im Jahr 2003 wurden über 320 innovative Projekte eingereicht und 38 Betriebe ausgezeichnet. Dies beweist, dass immer mehr Firmen sich nicht nur klar zu Nachhaltiger Entwicklung bekennen, sondern auch innovative und weit reichende Initiativen für Gesellschaft und Umwelt setzen.

Neben der bundesweiten Auszeichnung haben vorbildhafte Unternehmen die Möglichkeit, regional ausgezeichnet zu werden. Nach dem großen Erfolg der Verleihung des TRIGOS Tirol und Kärnten im letzten Jahr wird auch 2008 in zwei Bundesländern (Kärnten und erstmals auch in der Steiermark) der TRIGOS Regional in Kooperation mit der BKS Bank AG vergeben. Unternehmen, die für den TRIGOS Regional einreichen, nehmen automatisch auch an der bundesweiten Verleihung teil.

 

Nähere Informationen zum TRIGOS sowie die Einreichunterlagen finden Sie unter www.trigos.at.

 

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Praxistag “Diversity Management”

Geschrieben von Blogger - Februar 6, 2008

21.02.2008 Praxistag Diversity Management

Diversity Strategien im Unternehmen umsetzen und ausbauen

 

Diversity Management ist langfristig ein Muss für Unternehmen, die nationalen und internationalen Entwicklungen standhalten wollen. In einem eintägigen Workshop erhalten Sie die Möglichkeit, sich persönlich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Immer mehr Unternehmen setzen auf Diversity Management, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und neue KundInnen-Segmente anzusprechen. Auch in Europa und Österreich gibt es bereits viele Unternehmen, die auf eine erfolgreiche Umsetzung zurückblicken können und von zahlreichen positiven Nebeneffekten berichten können.

Wir geben Ihnen Einblick in das Konzept Diversity Management anhand von erfolgreichen Beispielen
aus Unternehmen in Österreich und Europa. Sie erhalten die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Unternehmens-VertreterInnen Ansatzpunkte zu entwickeln, um Diversity Strategien in Ihrem eigenen Unternehmen umzusetzen oder auszubauen.

Wann & Wo

21. Februar 2008, Beginn: 9:30h, Workshop-Start (s.t.) 10:00h, Ende: ca. 17:00h
Industriellenvereinigung, Haus der Industrie Europasaal, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien

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Arbeitsbedingter Stress in Europa

Geschrieben von Blogger - Februar 5, 2008

Stress

Arbeitsbedingter Stress ist eines der größten Probleme im Bereich Gesundheit und Sicherheit in Europa. Beinahe jeder vierte Arbeitnehmer ist davon betroffen. Untersuchungen zeigen, dass wahrscheinlich zwischen 50 % und 60 % aller verlorenen Arbeitstage auf Stress zurückzuführen sind. Stress am Arbeitsplatz verursacht hohe Kosten, denn abgesehen vom menschlichen Leid beeinträchtigt er auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in erheblichem Maße.

Stress am Arbeitsplatz kann jeden Arbeitnehmer in jeder Position treffen. Er kann in in Unternehmen jeder Branche und jeder Größe auftreten. Stress beeinträchtigt die Gesundheit und Sicherheit von einzelnen Arbeitnehmern, wirkt sich aber auch negativ auf Unternehmen und die Volkswirtschaft aus.

Stress ist das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem und betraf im Jahr 2005 22% aller Arbeitnehmer der EU-27. Die Anzahl der Arbeitnehmer, die unter arbeitsbedingtem Stress oder solchem, der durch die Arbeitsbedingungen verschlimmert wird, leiden, wird wahrscheinlich weiter steigen. Die Veränderungen der Arbeitswelt stellen erhöhte Anforderungen an die Arbeitnehmer. Stellenabbau und Auslagerungen fordern eine größere Flexibilität hinsichtlich der Funktionen und Fähigkeiten, was zu einem vermehrten Einsatz von zeitlich befristeten Verträgen, zu höherer Arbeitsplatzunsicherheit und Arbeitsintensivierung (mit einer höheren Arbeitslast und mehr Druck) sowie einer schlechten Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und Privatleben führt.

Stress kann bei Menschen Leid und Krankheit verursachen, sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben. Stress kann auch die Sicherheit am Arbeitsplatz beeinträchtigen und zu anderen arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen wie Muskel-Skelett-Erkrankungen beitragen. Darüber hinaus wirkt sich Stress deutlich auf das Unternehmensergebnis aus.

Die Verringerung von arbeitsbedingtem Stress und psychosozialen Risiken ist nicht nur eine moralische, sondern auch eine rechtliche Notwendigkeit. Ferner gibt es starke wirtschaftliche Argumente dafür. Im Jahr 2002 wurden die jährlichen Wirtschaftskosten in Verbindung mit arbeitsbedingtem Stress in der EU-15 auf 20 Mrd. Euro geschätzt.

Erfreulich ist, dass mit arbeitsbedingtem Stress auf dieselbe logische und systematische Art und Weise umgegangen werden kann wie mit anderen Problemen im Bereich der Gesundheit und Sicherheit. In der EU finden sich unzählige praktische Beispiele für den Umgang mit Stress. Durch den richtigen Ansatz können Arbeitnehmer vor Stress geschützt werden.

http://osha.europa.eu/topics/stress 

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Betriebliches Behaltemanagement

Geschrieben von Blogger - Februar 4, 2008

Der Sozialminister präsentierte am Dienstag sein “Behalte-Management für ältere Arbeitnehmer”. Bis 2010 soll die Hälfte aller 55 – 65-Jährigen noch in Beschäftigung stehen.   

Es sei völlig falsch, dass Fähigkeiten und die Produktivität mit dem Alter abnehmen, betont Sozialminister Erwin Buchinger letzten Dienstag bei Präsentation des Handbuchs “Behaltemanagement für ältere Arbeitnehmer”. Ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen verfügen über ein großes Erfahrungswissen und Kompetenz, die sie in ihrem langen Berufsleben gesammelt haben. Vor dem Hintergrund demografischer Veränderung seien Unternehmen zu einem Umdenken gezwungen.Die Unternehmen werden künftig gefordert sein, ältere Mitarbeiter wieder verstärkt als Schlüsselarbeitskräfte zu beschäftigen und sie zu fördern, statt sie als Belastung oder Kostenfaktor zu sehen, so der Minister.

Hier klicken 2007 sei die Beschäftigungsquote der 55- bis 65-Jährigen in Österreich erst bei unter 40 Prozent gelegen – im laufenden Jahr soll die 40-Prozent-Hürde jedoch übersprungen werden. Im Rahmen der Lissabon-Ziele sollten bis 2010 50 Prozent der Älteren in Beschäftigung sein. Dies sei ein ambitioniertes Ziel, erklärte Buchinger.

Nach dem Jugendbeschäftigungspaket ist für März ein Beschäftigungspaket für Ältere geplant. Wesentliche Punkte darin umfassen die Gesundheitsförderung, altersgerechte Arbeitszeitregelungen und die altersgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes.

Erika Folkes von Eurag Österreich sieht die Unternehmen schlecht vorbereitet auf die älter werdende Gesellschaft. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen sei nicht eingestellt auf ältere Arbeitnehmer. Dem bestehenden Informationsmangel soll nun das neue Handbuch abhelfen. Darin werden u.a. die Erfahrungen mit einem Pilotprojekt der Magna Steyr Fahrzeugtechnik in Graz wissenschaftlich aufgearbeitet.

Rudolf Karazman, Mitautor des präsentierten Handbuchs, sieht das Problem nicht im Älterwerden der Beschäftigten, sondern in der Jugendlichkeit der Unternehmen. Dies bedeute, dass Unternehmen organisatorisch und ergonomisch auf das sogenannte Haupterwerbsalter standardisiert seien. Was es nun brauche, seien Strategien, die Unternehmen generationengerecht zu machen. Der Grund: Ältere Mitarbeiter seien mit Ausnahme von Berufen, wo schwere körperliche Anstrengungen verlangt werden, im Allgemeinen leistungsfähiger. Es zeige sich nämlich, dass “die Wirtschaftlichkeit” mit zunehmendem Alter wächst.

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Literatur: BGF im europäischen Eisenbahnwesen

Geschrieben von Blogger - Januar 31, 2008

Betriebliche Gesundheitsförderung im europäischen Eisenbahnwesen
.Herausgeber: Gastager, Franz
Kartoniert/Broschiert
200 S. 21 cm
2008 Böhlau
ISBN 978-3-205-77740-3

25,60 EUR (inkl. USt.)  
Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag 03/2008
Betriebliche Gesundheitsförderung ist seit einigen Jahren etabliertes Instrument der Reduktion von Arbeitsbelastungen und der Stärkung von Gesundheitsressourcen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die zentralen Elemente für eine Etablierung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen in Unternehmen sind heute weitestgehend bekannt. Mittlerweile existieren eine Vielzahl von Fachpublikationen, Erfahrungsberichten, wissenschaftlichen Untersuchungen sowie nationalen und internationalen Netzwerken von Wissenschaftlern und Praxisexperten.

Dieser Tagungsband reiht sich ein in die o.g. Publikationen setzt jedoch verschiedene bislang noch nicht thematisierte Akzente. Die Frage der Evaluierung auf der Basis von Routinedaten (mittels Kennzahlen) sowie Aspekte der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens wurden bislang noch wenig bearbeitet.

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Neue Methoden in der Betrieblichen Gesundheitsförderung: “Mapping”

Geschrieben von Blogger - Januar 30, 2008

Freudenberg startet vorbildliches Projekt

 

Während sich viele Europäische Betriebsräte immer noch auf ihre Informations- und Konsultationsrechte beschränken, weisen einzelne Initiativen bereits über den engen gesetzlichen Rahmen hinaus. Ein solches Beispiel ist Freudenberg, ein deutscher Konzern mit 33.000 Beschäftigen, der Gummi- und Kunststoffprodukte für Industrie und Endverbraucher herstellt. Im Herbst 2007 initiierte der EBR ein europaweites Projekt zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz: Gefährdungsanalyse mit Hilfe eines Sicherheits- und Gesundheitsmappings.

 

Mehr als 30 Arbeitnehmervertreter aus Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien, Ungarn, Österreich und den Niederlanden wurden vom 5. bis 7. November 2007 auf einer Plenumssitzung des EBR als Mapping-Trainer für ihre jeweiligen Länder ausgebildet. In der zweiten Novemberhälfte 2007 fand ein erstes Mapping in Langres (Frankreich) statt. Im Januar 2008 werden Veranstaltungen in Großbritannien und Italien, im Februar 2008 weitere in Frankreich folgen. Später kommen Mappings in den Niederlanden und Österreich hinzu. Der EBR will Ende 2008 eine Auswertung vornehmen.

Das Projekt kann nicht nur zu einem Transfer “guter Praxis“ im Arbeits- und Gesundheitsschutz beitragen, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb des Europäischen Betriebsrates erheblich stärken. Im Interview erläutert der EBR-Vorsitzende Bernd Schneider (Foto), wie die Idee entstanden ist und was andere Europäische Betriebsräte davon lernen können.

 

Derzeit verhandelt der EBR mit der zentralen Leitung ein  Memorandum über die Rahmenbedingungen des Gesundheitsmapping. Wichtig sind ihm dabei vor allem folgende Punkte:

  • Die Durchführung des Mapping erfolgt durch die Arbeitnehmervertretung.

  • Die Mappingtrainer sollen durch externe Berater qualifiziert werden.

  • Das Mapping soll europaweit einheitliche Standards erfüllen.

Entwickelt wurde das Mapping-Konzept von Dr. Heiner Köhnen und es steht über das Trainigs- und Beratungsnetz “euro-betriebsrat.de“ auch anderen Europäischen Betriebsräten zur Verfügung.

 

www.ebr-news.de

 

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