Unsere neue Seminarliste für die Quartale 2/3 2013 ist ab sofort online einsehbar.
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ASchG neu – Arbeitspsychologie in die Betriebe!
Die 184.Sitzung des Nationalrats am 5.12.2012 bringt ASchG-Novelle
Eindeutige Aufwertung der Arbeitspsychologie und Evaluierungspflicht psychischer Belastungen (anlassunabhängig) sind wesentliche Eckpfeiler des ASchG neu. Gepaart mit der verpflichtenden Anwendung validierter arbeitspsychologischer Verfahren (AI-Vorgaben) Verfahren bedeutet dies das Entrè der Arbeitspsychologie in die Betriebe – und zwar auf gesetzlicher Basis. Zusatzinfo
Studie – Kosten arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen
Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen oder Bluthochdruck sind nur einige der Krankheitsbilder, die durch psychische Belastungen in der Arbeitswelt ausgelöst werden. Seit 1995 haben sich die Krankenstandstage infolge von psychischen Erkrankungen mehr als verdoppelt, jährlich entstehen dadurch messbare gesamtwirtschaftliche Kosten von 3,3 Milliarden Euro.
Studie: “Stress und koronare Herzkrankheiten”
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STRESS wirkt krankheitsförderlich Mehrfach hat man einen Zusammenhang nachweisen können zwischen Stress am Arbeitsplatz und einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Die biologischen und pathophysiologischen Mechanismen, die dahinter stehen, sind aber noch nicht endgültig aufgeklärt. Möglicherweise aktiviert Stress neuroendokrine Hormone, die das autonome Nervensystem betreffen. Denkbar wäre aber auch, dass Stress einfach ungesundes Verhalten wie Rauchen oder mangelhafte Bewegung fördert. Rund um diese Fragen bringt jetzt die Whitehall-II-Studie neue Daten. An dieser Langzeitstudie beteiligen sich seit 1985 in London 10.308 Angestellte des öffentlichen Dienstes. Ziel dieser Studie ist unter anderem, den Zusammenhang zwischen Stress am Arbeitsplatz und kardiovaskulären Erkrankungen zu erforschen. Dabei sammelten die Wissenschaftler nicht nur Daten zur Arbeitsbelastung der Probanden, sondern auch Informationen über deren Gesundheitsverhalten und kardiologische Parameter wie Herzfrequenz oder Kortisolspiegel. Auch diese Studie zeigte einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Stress am Arbeitsplatz und dem Risiko einer KHK. Neu ist, dass diese Assoziation offenbar bei Angestellten unter 50 Jahren am größten ist. Außerdem neigen gestresste Angestellte dazu, sich schlechter zu ernähren und weniger zu bewegen. Auch kardiologische Parameter wie etwa die Variabilität der Herzfrequenz sind bei Angestellten mit starker beruflicher Belastung schlechter als bei weniger gestressten Mitarbeitern. Natürlich stellt sich die Frage, ob der Zusammenhang zwischen Stress und KHK nun ein direkter ist oder indirekt über die anderen Risikofaktoren wie Rauchen, wenig Bewegung und andere Einflüsse vermittelt wird. Die Wissenschaftler rechneten aus, dass der direkte Einfluss des Stresses auf Herz und Kreislauf vermutlich doppelt so hoch ist wie der indirekte Einfluss über schlechtes Gesundheitsverhalten. Quelle: European Heart Journal 2008 Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at . |
REMINDER: Vorsorgepreis 2008 – Matinee 24.2.2008
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Studie “Schichtarbeit und Schlaf”
Schichtarbeit und Schlaf[TK Niedersachsen/ red. 06.02.2008] – Rund 18 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten in Schichtsystemen – viele von ihnen leiden unter Schlafstörungen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen, ist mittlerweile jeder Vierte davon betroffen. Von den Männern klagen 47 Prozent an Schlafproblemen, bei den Frauen sind es sogar 63 Prozent. Schlafstörungen gehen oft mit Depressionen oder Bluthochdruck einher. Tipps für Schichtarbeiter finden sich in einer neuen Broschüre der TK.”Schlafen ist eine extrem komplizierte Leistung des Gehirns” erklärt Ulrike Mickelat, Sprecherin der TK in Hannover. “Es ist fast ein Wunder, dass es in den meisten Fällen klappt”. Schichtarbeiter leiden an permanenten Schlafentzug, ihr Schlafzyklus ist gegenüber Menschen, die tagsüber arbeiten, um zwei bis vier Stunden verkürzt. Die Dauermüdigkeit wirkt sich negativ auf die körperliche und geistige Fitness, Motorik und Stimmung aus. Spätestens mit 50 Jahren ist Schichtarbeit gesundheitsgefährdend, so die TK, da Schichtarbeiter ständig gegen ihren biologischen Rhythmus leben. “Es gibt spezielle Tricks, mit denen sich der Organismus auf die unregelmäßigen Schlafzeiten einstellen kann”, so Mickelat. Die Empfehlungen der TK: Nach der letzten Nachtschicht sollte man versuchen, so schnell wie möglich in den normalen Rhythmus zu gelangen (kurzer Tagschlaf). Die Hauptschlafphase sollte nicht kürzer als vier Stunden sein. Schichtarbeiter sollten immer – auch an arbeitsfreien Tagen – zu festen Zeiten schlafen gehen. Insgesamt sind sieben Stunden Schlaf wichtig für Gesundheit, Wohlbefinden und Fitness. Vor dem Schlafengehen auf Kaffee, koffeinhaltige Getränke und üppiges Schlemmen verzichten, da sie den Schlaf rauben. Alkohol und Schlafmittel als Einschlafhelfer vermeiden. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder ein kurzer Spaziergang vor dem Schlafengehen sind wesentlich besser und machen nicht abhängig. Als beruhigender Schlaftrunk hat sich heiße Milch mit Honig oder Kakao bewährt. In der Milch steckt Tryptophan, das zur Bildung des beruhigend wirkenden Neurotransmitters Serotonin beiträgt und eine gute schlaffördernde Wirkung hat. Die Broschüre “Gesund bleiben mit Schichtarbeit” kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at (Impressum). |
Lehrgang “Health & Fitness”
| Absolventen von universitärer Ausbildung zum Gesundheits- und Fitnessexperten überzeugt
„Maßgeschneidert“ und das „Tüpfchen auf dem i“: Mit diesen Worten beschreiben Absolventen des Universitätslehrgangs „Health & Fitness“ an der Universität Salzburg im Rückblick ihre zweijährige Ausbildung. Der berufsbegleitende Lehrgang zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“ bereitet Teilnehmer auf Führungspositionen im Gesundheits- und Fitnessbereich vor. Start des nächsten Lehrgangs ist im März 2008. „Insgesamt stellte die Ausbildung zum ‘Master of Advanced Studies Health and Fitness’ für mich einen Blick über den Gartenzaun des eigenen Berufsfeldes dar“, beschreibt die Physiotherapeutin Monika Leitner rückblickend ihre Erfahrungen. Leitner ist Inhaberin eines Instituts für Gesundheitsförderung und Physiotherapie im Schweizer Madiswil. Bereits einige Zeit vor Beginn ihrer Weiterbildung in Salzburg hatte das Thema „Bewegung und Gesundheit“ immer mehr Raum in ihrer beruflichen Tätigkeit eingenommen. „Die Lehrinhalte waren deshalb für meine Tätigkeit in der individuellen und betrieblichen Gesundheitsförderung wie maßgeschneidert“, erzählt Leitner. „Von vielen Unterrichtsblöcken konnte ich bereits in den Folgewochen zehren und einen Großteil des Gelernten gleich konkret umsetzen.“ Das „Tüpfchen auf dem i“ war für die engagierte Bewegungsexpertin aber ihre Berufung als Dozentin an die Berner Fachhochschule nach dem Masterabschluss. Leitner: „An der Berner Fachhochschule kann ich den Themenbereich Gesundheit, Bewegung und Sport entscheidend mitgestalten.“ Bereichernde Kontakte. Ähnlich sieht auch der ehemalige Unternehmensberater und Informatiker DI Rudolf Trinko rückblickend seine Ausbildung zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“. „Inhaltlich war der Lehrgang für mich sehr interessant“, betont Trinko. Besonders den Kontakt mit anderen Teilnehmern und Vortragenden aus den unterschiedlichsten Berufen schätzte Trinko als sehr bereichernd. Gemeinsam mit seinem Lehrgangs-Komilitonen Ronnie Leitgeb betreibt Trinko in Wien das betriebliche Gesundheitszentrum Champ Health & Fitness. Modernstes Know-how. „Bewegung hat eine vorbeugende Wirkung auf sehr viele Zivilisationskrankheiten, die unsere Volkswirtschaften zur Zeit sehr viel kosten“, erläutert der Leiter des Universitätslehrgangs Universitätsprofessor Dr. Erich Müller. „Präventive Bewegungsstrategien greifen aber nur dann, wenn sie auf eine Änderung des krankmachenden Lebensstils und die Ausbildung von neuen Kompetenzen abzielen“, ist Müller überzeugt. Der Masterlehrgang „Health & Fitness“ an der Universität Salzburg vermittelt deshalb Fachwissen über Bewegungs-, Trainings- Ernährungswissenschaften sowie betriebswirtschaftliches Know-how. Mit diesem Wissen haben Absolventinnen und Absolventen das nötige Rüstzeug, um in Führungspositionen im Gesundheitswesen präventive Maßnahmen zu setzen. Internationaler Lehrgang. Die Ausbildung zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“ (MAS Health and Fitness) ist die einzige derartige Ausbildung im deutschen Sprachraum. Sie dauert vier Semester und wird berufsbegleitend in Blockform angeboten. Die Referenten sind international anerkannte Experten und kommen aus Deutschland, England, Spanien, Dänemark, Finnland und den USA. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine enge berufliche Verknüpfung mit den Themen Gesundheit und Fitness. Ein abgeschlossenes Studium an einer Universität, Fachhochschule, einer Akademie für Physiotherapie oder Pädagogik (Leibeserziehung) ist Voraussetzung, aber nicht immer zwingend. Information: Telefon +43/662/8044-4866, www.uni-salzburg.at/spo/healthandfitness Universitätslehrgang „Health & Fitness“ Ausbildung zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“ Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at (Impressum). |
Steirischer Gesundheitspreis 2008
| Fit im Job: Gesundheitspreis 2008 ausgeschrieben
Bereits zum siebenten Mal wird von der Wirtschaftskammer Steiermark Fachgruppe der Freizeitbetriebe, gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG, dem Gesundheitsressort und dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark sowie erstmals in Kooperation mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse und der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft der steirische Gesundheitspreis „Fit im Job“ ausgeschrieben. Dabei werden in verschiedenen Kategorien jene Betriebe prämiert, die ihren Mitarbeitern die besten Gesundheits-Vorsorgeprojekte anbieten. Nicht das eingesetzte Kapital, sondern die Neuartigkeit und Konzeption der Programme wird bewertet. Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at (Impressum). |
TRIGOS 2008
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Startschuss für den TRIGOS 2008 Die Einreichfrist für die Auszeichnung für Unternehmen mit Verantwortung hat begonnen.
Bereits zum fünften Mal werden am 15. Mai 2008 im Rahmen der TRIGOS-Gala Österreichs Vorzeigeunternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) prämiert. Unternehmen können ihre Projekte, mit denen sie ihr soziales und ökologisches Engagement zum Ausdruck bringen, in den Kategorien Arbeitsplatz, Markt, Gesellschaft und erstmals auch Ökologie einreichen. Die Einreichfrist läuft noch bis zum 6. März. Neben den vier genannten Kategorien können sich Unternehmen zusätzlich für den Sonderpreis bewerben, der im Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs zum Thema Migration und Integration verliehen wird. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen aller Betriebsgrößen vom Kleinbetrieb bis hin zum Großkonzern mit Sitz in Österreich.
Der TRIGOS wird von einer einzigartigen Plattform aus Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen vergeben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dem Prinzip der Nachhaltigkeit und der verantwortungsvollen Unternehmensführung in Österreich weiter zum Durchbruch verhelfen. Die TRIGOS-Träger sind Caritas, Österreichisches Rotes Kreuz, SOS Kinderdorf, Umweltdachverband, Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer Österreich, Business Data Consulting Group und Die Presse.
Seit der Gründung der Auszeichnung für Österreichs verantwortungsvollste Unternehmen im Jahr 2003 wurden über 320 innovative Projekte eingereicht und 38 Betriebe ausgezeichnet. Dies beweist, dass immer mehr Firmen sich nicht nur klar zu Nachhaltiger Entwicklung bekennen, sondern auch innovative und weit reichende Initiativen für Gesellschaft und Umwelt setzen. Neben der bundesweiten Auszeichnung haben vorbildhafte Unternehmen die Möglichkeit, regional ausgezeichnet zu werden. Nach dem großen Erfolg der Verleihung des TRIGOS Tirol und Kärnten im letzten Jahr wird auch 2008 in zwei Bundesländern (Kärnten und erstmals auch in der Steiermark) der TRIGOS Regional in Kooperation mit der BKS Bank AG vergeben. Unternehmen, die für den TRIGOS Regional einreichen, nehmen automatisch auch an der bundesweiten Verleihung teil.
Nähere Informationen zum TRIGOS sowie die Einreichunterlagen finden Sie unter www.trigos.at.
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Praxistag “Diversity Management”
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21.02.2008 Praxistag Diversity Management Diversity Strategien im Unternehmen umsetzen und ausbauen
Diversity Management ist langfristig ein Muss für Unternehmen, die nationalen und internationalen Entwicklungen standhalten wollen. In einem eintägigen Workshop erhalten Sie die Möglichkeit, sich persönlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Immer mehr Unternehmen setzen auf Diversity Management, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und neue KundInnen-Segmente anzusprechen. Auch in Europa und Österreich gibt es bereits viele Unternehmen, die auf eine erfolgreiche Umsetzung zurückblicken können und von zahlreichen positiven Nebeneffekten berichten können. Wir geben Ihnen Einblick in das Konzept Diversity Management anhand von erfolgreichen Beispielen Wann & Wo 21. Februar 2008, Beginn: 9:30h, Workshop-Start (s.t.) 10:00h, Ende: ca. 17:00h Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at (Impressum). |
Arbeitsbedingter Stress in Europa
Stress
Stress am Arbeitsplatz kann jeden Arbeitnehmer in jeder Position treffen. Er kann in in Unternehmen jeder Branche und jeder Größe auftreten. Stress beeinträchtigt die Gesundheit und Sicherheit von einzelnen Arbeitnehmern, wirkt sich aber auch negativ auf Unternehmen und die Volkswirtschaft aus. Stress ist das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem und betraf im Jahr 2005 22% aller Arbeitnehmer der EU-27. Die Anzahl der Arbeitnehmer, die unter arbeitsbedingtem Stress oder solchem, der durch die Arbeitsbedingungen verschlimmert wird, leiden, wird wahrscheinlich weiter steigen. Die Veränderungen der Arbeitswelt stellen erhöhte Anforderungen an die Arbeitnehmer. Stellenabbau und Auslagerungen fordern eine größere Flexibilität hinsichtlich der Funktionen und Fähigkeiten, was zu einem vermehrten Einsatz von zeitlich befristeten Verträgen, zu höherer Arbeitsplatzunsicherheit und Arbeitsintensivierung (mit einer höheren Arbeitslast und mehr Druck) sowie einer schlechten Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und Privatleben führt. Stress kann bei Menschen Leid und Krankheit verursachen, sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben. Stress kann auch die Sicherheit am Arbeitsplatz beeinträchtigen und zu anderen arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen wie Muskel-Skelett-Erkrankungen beitragen. Darüber hinaus wirkt sich Stress deutlich auf das Unternehmensergebnis aus. Die Verringerung von arbeitsbedingtem Stress und psychosozialen Risiken ist nicht nur eine moralische, sondern auch eine rechtliche Notwendigkeit. Ferner gibt es starke wirtschaftliche Argumente dafür. Im Jahr 2002 wurden die jährlichen Wirtschaftskosten in Verbindung mit arbeitsbedingtem Stress in der EU-15 auf 20 Mrd. Euro geschätzt. Erfreulich ist, dass mit arbeitsbedingtem Stress auf dieselbe logische und systematische Art und Weise umgegangen werden kann wie mit anderen Problemen im Bereich der Gesundheit und Sicherheit. In der EU finden sich unzählige praktische Beispiele für den Umgang mit Stress. Durch den richtigen Ansatz können Arbeitnehmer vor Stress geschützt werden. http://osha.europa.eu/topics/stress Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at (Impressum). |
Betriebliches Behaltemanagement
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Der Sozialminister präsentierte am Dienstag sein “Behalte-Management für ältere Arbeitnehmer”. Bis 2010 soll die Hälfte aller 55 – 65-Jährigen noch in Beschäftigung stehen. Es sei völlig falsch, dass Fähigkeiten und die Produktivität mit dem Alter abnehmen, betont Sozialminister Erwin Buchinger letzten Dienstag bei Präsentation des Handbuchs “Behaltemanagement für ältere Arbeitnehmer”. Ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen verfügen über ein großes Erfahrungswissen und Kompetenz, die sie in ihrem langen Berufsleben gesammelt haben. Vor dem Hintergrund demografischer Veränderung seien Unternehmen zu einem Umdenken gezwungen.Die Unternehmen werden künftig gefordert sein, ältere Mitarbeiter wieder verstärkt als Schlüsselarbeitskräfte zu beschäftigen und sie zu fördern, statt sie als Belastung oder Kostenfaktor zu sehen, so der Minister. Nach dem Jugendbeschäftigungspaket ist für März ein Beschäftigungspaket für Ältere geplant. Wesentliche Punkte darin umfassen die Gesundheitsförderung, altersgerechte Arbeitszeitregelungen und die altersgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes. Erika Folkes von Eurag Österreich sieht die Unternehmen schlecht vorbereitet auf die älter werdende Gesellschaft. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen sei nicht eingestellt auf ältere Arbeitnehmer. Dem bestehenden Informationsmangel soll nun das neue Handbuch abhelfen. Darin werden u.a. die Erfahrungen mit einem Pilotprojekt der Magna Steyr Fahrzeugtechnik in Graz wissenschaftlich aufgearbeitet. Rudolf Karazman, Mitautor des präsentierten Handbuchs, sieht das Problem nicht im Älterwerden der Beschäftigten, sondern in der Jugendlichkeit der Unternehmen. Dies bedeute, dass Unternehmen organisatorisch und ergonomisch auf das sogenannte Haupterwerbsalter standardisiert seien. Was es nun brauche, seien Strategien, die Unternehmen generationengerecht zu machen. Der Grund: Ältere Mitarbeiter seien mit Ausnahme von Berufen, wo schwere körperliche Anstrengungen verlangt werden, im Allgemeinen leistungsfähiger. Es zeige sich nämlich, dass “die Wirtschaftlichkeit” mit zunehmendem Alter wächst. Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at (Impressum). |
Literatur: BGF im europäischen Eisenbahnwesen
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Neue Methoden in der Betrieblichen Gesundheitsförderung: “Mapping”
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Freudenberg startet vorbildliches Projekt
Mehr als 30 Arbeitnehmervertreter aus Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien, Ungarn, Österreich und den Niederlanden wurden vom 5. bis 7. November 2007 auf einer Plenumssitzung des EBR als Mapping-Trainer für ihre jeweiligen Länder ausgebildet. In der zweiten Novemberhälfte 2007 fand ein erstes Mapping in Langres (Frankreich) statt. Im Januar 2008 werden Veranstaltungen in Großbritannien und Italien, im Februar 2008 weitere in Frankreich folgen. Später kommen Mappings in den Niederlanden und Österreich hinzu. Der EBR will Ende 2008 eine Auswertung vornehmen.
Derzeit verhandelt der EBR mit der zentralen Leitung ein Memorandum über die Rahmenbedingungen des Gesundheitsmapping. Wichtig sind ihm dabei vor allem folgende Punkte:
Entwickelt wurde das Mapping-Konzept von Dr. Heiner Köhnen und es steht über das Trainigs- und Beratungsnetz “euro-betriebsrat.de“ auch anderen Europäischen Betriebsräten zur Verfügung.
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Enquete zur Arbeitsfähigkeit
Enquete ARBEITSFÄHIGKEIT 201028. Februar 2008
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Kampagne: “Nachdenken statt Nachschenken”
KAMPAGNEAktuelle Umfragen zeigen, dass Handel und Gastronomie den Alkoholverkauf an Jugendliche deutlich stärker kontrollieren. Gleichzeitig ging die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen im Spital landen, zurück. „Vor rund einem Jahr haben sich unter dem Schlagwort ‚Komasaufen’ die Medienberichte über Alkoholmissbrauch durch Jugendliche gehäuft. Nahezu täglich wurde über teilweise lebensgefährliche Alkoholexzesse von Jugendlichen berichtet. Als Gesundheits- und Jugendministerin habe ich diese besorgniserregende Entwicklung sofort zum Anlass genommen, um die Situation zu analysieren und gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich die Kampagne ‚Nachdenken statt Nachschenken’ zu starten“, so die Präsidentin des Fonds Gesundes Österreich, Gesundheits- und Jugendministerin Dr. Andrea Kdolsky. Im Rahmen einer Pressekonferenz zog sie am 21.1.2008 eine positive Bilanz: „Durch den Vergleich von zwei repräsentativen Umfragen wird deutlich, dass die Abgabe von Alkohol an Jugendliche strenger kontrolliert wird: Während 2006 nur 34% der Jugendlichen berichten, dass Gastronomen die Altersgrenze beim Alkoholverkauf „teilweise“, „oft“ bzw. „immer“ kontrolliert haben, waren es Anfang 2008 42%. Die erfreuliche Tendenz zeigte sich auch im Handel, wo die Werte im selben Zeitraum von 56% auf 62% anstiegen. Gleichzeitig belegen Zahlen meines Ministeriums, dass die Zahl der Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen in Spitäler eingeliefert wurden, um über 20% zurück ging.“ Verglichen wurden dabei die Einlieferungszahlen der ersten 5 Monate nach Start der Kampagne (Juni-Oktober 2007) mit denen der 5 Monate vor dem Kampagnenstart (Jänner-Mai 2007). Die Kampagne fand bei der Bevölkerung ein sehr positives Echo: 85% benoten die Intention mit „Sehr gut“ bzw, „gut“. Auch verschärften Kontrollen in Gastronomie und Handel – die in der Gewerbeordnung schon umgesetzt wurden – stimmen zwei Drittel der Landsleute zu.Alkoholproblematik Jugendlicher ist ein gesamtgesellschaftliches Problem„Alkoholmissbrauch von Jugendlichen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das 33% der Bevölkerung aus dem Familien- oder Bekanntenkreis kennen. Unseren Weg, das Umfeld der Jugendlichen durch ein breites Bündel von Maßnahmen zu verändern, sehen 93% der Österreicherinnen und Österreicher als den richtigen Weg.“ erläutert Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des Fonds Gesundes Österreich die Strategie der Kampagne. Einen wichtigen Beitrag leistete die gelungene Medienkampagne, die mit einer Bekanntheit von 72 Prozent (spontane und gestützte) einen beachtlichen Wert erreicht hat. Die Bewusstseinsänderung der Verantwortlichen vor Ort wäre ohne das außerordentliche Engagement von Österreichs Wirtschaft nicht möglich gewesen. Fast 3600 Handelsbetriebe und 1900 Tankstellen haben sich verpflichtet, auch zukünftig ihre Unternehmenspolitik an der „Nachdenken statt Nachschenken“-Charta für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu orientieren. Die Charta wurde von den Handelsunternehmen ADEG, BILLA, Hofer, Lidl, MPREIS, Nah&Frisch und Zielpunkt und den Mitgliedsunternehmen des Fachverbands der Mineralölindustrie (AGIP, BP, CONOCO-PHILLIPS, ESSO, MOL, OMV, SHELL) unterschrieben. Ein weiteres Netzwerk an engagierten Partnern verbreitete die Anliegen der Kampagne durch Events und viele intensive Kontakte mit Erwachsenen und Jugendliche in Städten und Gemeinden. Es waren dies die Organisationen des AKS austria und der ARGE Suchtvorbeugung. Das Thema bleibt auf der politischen Agenda„Der große Erfolg der Initiative bedeutet aber nicht, dass wir uns zufrieden zurücklehnen. Das Thema bleibt auf der politischen Agenda“, versprach die Ministerin. „Ein wichtiger nächster Schritt ist ein bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz. Bisher ist Jugendschutz Ländersache, es ist allerdings niemandem verständlich, warum der Schutz der Kinder nicht überall den gleichen Stellenwert besitzen soll.“ Bei dieser Forderung weiß die Ministerin sogar 90% der Bevölkerung hinter sich. Verleihung Medienpreis 2007„Dass die mediale Aufarbeitung des Themas über voyeuristische Sensationsmeldungen hinausgehen kann, beweisen die Gewinner/innen des Medienpreises.“ freute sich BM Dr. Andrea Kdolsky über die Artikel, die auch die gesellschaftlichen Hintergründe und die Verantwortung der Erwachsenen thematisiert haben. Aus den vielen Einsendungen, ging der Medienpreis 2007 für außergewöhnliche journalistische Leistungen zum Thema „Alkoholprävention bei Jugendlichen“ an folgende Journalistinnen: Der Beitrag „Schwerpunkt Jugend und Alkohol“ von Andrea Niemann, Regina Philipp und Marietta Türk (derStandard Online) gewann den 1. Preis, da er in sehr zielgruppennaher, lebendiger und umfangreicher Weise das Thema Alkohol und Sucht aufgegriffen hat. Die eingelangten Arbeiten wurden von einer Expertenjury bewertet, die sich aus Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky, dem Leiter des Fonds Gesundes Österreich Mag. Christoph Hörhan, dem Leiter des Anton Proksch Instituts Primar Univ.Prof. Dr. Michael Musalek, Christoph Lagemann, Leiter des Institut Suchtprävention, Pro Mente OÖ sowie dem Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier zusammensetzt. Der Medienpreis, der unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin und Präsidentin des Fonds Gesundes Österreich Dr. Andrea Kdolsky steht, ist mit einem Gesamtpreis von 5.000 Euro dotiert. Die drei Gewinner erhalten Geldpreise im Wert von Euro 2.500, 1.500 und 1.000. Fotos der Pressekonferenz stehen hier online. |

Während sich viele Europäische Betriebsräte immer noch auf ihre Informations- und Konsultationsrechte beschränken, weisen einzelne Initiativen bereits über den engen gesetzlichen Rahmen hinaus. Ein solches Beispiel ist Freudenberg, ein deutscher Konzern mit 33.000 Beschäftigen, der Gummi- und Kunststoffprodukte für Industrie und Endverbraucher herstellt. Im Herbst 2007 initiierte der EBR ein europaweites Projekt zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz: Gefährdungsanalyse mit Hilfe eines Sicherheits- und Gesundheitsmappings.