FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG

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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Studie – Kosten arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen

Geschrieben von Blogger - April 11, 2012

Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen oder Bluthochdruck sind nur einige der Krankheitsbilder, die durch psychische Belastungen in der Arbeitswelt ausgelöst werden. Seit 1995 haben sich die Krankenstandstage infolge von psychischen Erkrankungen mehr als verdoppelt, jährlich entstehen dadurch messbare gesamtwirtschaftliche Kosten von 3,3 Milliarden Euro.

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Studie: “Stress und koronare Herzkrankheiten”

Geschrieben von Blogger - April 9, 2008

STRESS wirkt krankheitsförderlich

Mehrfach hat man einen Zusammenhang nachweisen können zwischen Stress am Arbeitsplatz und einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Die biologischen und pathophysiologischen Mechanismen, die dahinter stehen, sind aber noch nicht endgültig aufgeklärt. Möglicherweise aktiviert Stress neuroendokrine Hormone, die das autonome Nervensystem betreffen. Denkbar wäre aber auch, dass Stress einfach ungesundes Verhalten wie Rauchen oder mangelhafte Bewegung fördert.

Rund um diese Fragen bringt jetzt die Whitehall-II-Studie neue Daten. An dieser Langzeitstudie beteiligen sich seit 1985 in London 10.308 Angestellte des öffentlichen Dienstes. Ziel dieser Studie ist unter anderem, den Zusammenhang zwischen Stress am Arbeitsplatz und kardiovaskulären Erkrankungen zu erforschen. Dabei sammelten die Wissenschaftler nicht nur Daten zur Arbeitsbelastung der Probanden, sondern auch Informationen über deren Gesundheitsverhalten und kardiologische Parameter wie Herzfrequenz oder Kortisolspiegel.

Auch diese Studie zeigte einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Stress am Arbeitsplatz und dem Risiko einer KHK. Neu ist, dass diese Assoziation offenbar bei Angestellten unter 50 Jahren am größten ist. Außerdem neigen gestresste Angestellte dazu, sich schlechter zu ernähren und weniger zu bewegen. Auch kardiologische Parameter wie etwa die Variabilität der Herzfrequenz sind bei Angestellten mit starker beruflicher Belastung schlechter als bei weniger gestressten Mitarbeitern.

Natürlich stellt sich die Frage, ob der Zusammenhang zwischen Stress und KHK nun ein direkter ist oder indirekt über die anderen Risikofaktoren wie Rauchen, wenig Bewegung und andere Einflüsse vermittelt wird. Die Wissenschaftler rechneten aus, dass der direkte Einfluss des Stresses auf Herz und Kreislauf vermutlich doppelt so hoch ist wie der indirekte Einfluss über schlechtes Gesundheitsverhalten.

Quelle: European Heart Journal 2008

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REMINDER: Vorsorgepreis 2008 – Matinee 24.2.2008

Geschrieben von Blogger - Februar 21, 2008

NOMINIERUNGEN 

Der “VORSORGEPREIS 08″ wird in vier Kategorien für herausragende Projekte der Gesundheitsvorsorge verliehen. Unsere hochkarätige Jury hat aus hunderten Einsendungen die Siegerprojekte ausgewählt – und wir freuen uns auf die Besten Österreichs. Wir holen die kreativsten Ideen und ihre Erfinder vor den Vorhang und zeigen, wie vielfältig Gesundheitsvorsorge sein kann.

Wie im letzten Newsletter bereits angekündigt lädt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zur “VORSORGEPREIS 08″ – Matinée am 24. Februar 2008 ins Festspielhaus St. Pölten ein:

10.30 Uhr:  Aperitif
11.00 Uhr:  Prämierung des Siegers aus den jeweiligen Kategorien

Anschließend laden wir Sie zu einem gesunden Mittagsbuffet ein.

Moderation: Vera Russwurm

Zu dieser Veranstaltung sind selbstverständlich auch alle Personen eingeladen, deren Projekt nicht prämiert wurde.

Mehr Informationen zur Jury bzw. zur Jurysitzung finden Sie hier.

Folgende Projekte wurden nominiert:

Kategorie Betriebe:

  • Stressprävetion im Betrieb – RHI-AG, Radenthein, Kärnten
  • “Ich fühl mich wohl…Gesundheitsförderung für Menschen mit Behinderungen” – Caritas St. Pölten, Niederösterreich
  • First Health – der Erste Gesundheits-Check für Lehrlinge - Erste Bank, Wien
  • Burn out kontra aktiv im Dienst – Justizanstalt Sonnberg, Niederösterreich
  • Lehrlingsprogramm “Gesund in die Zukunft” – Mondi Business Paper, Hausmening, Niederösterreich
  • “Potenziale 50+” – (Gesundheits-)Förderungsprogramm für ältere MitarbeiterInnen –  SeneCura Kliniken- und HeimbetriebsgmbH, Wien

Kategorie Bildung:

  • Vorsorge beginnt schon im Kindergarten – Kindergarten Blumenegg, Vorarlberg
  • Apollonia 2020 – AKS-Zavomed, Niederösterreich
  • Life-skill-coaching – WHS1 Berndorf, Niederösterreich
  • XXL-Generation Adipositag bei Kinder und Jugendlichen – Polytechnische Schule Perg, Oberösterreich
  • Die gefinkelten Fünf – HLW Zwettl, Niederösterreich
  • Lovetour – Sexualbertung und -pädagogik – PGA Linz, Oberösterreich

Kategorie Gemeinde/Städte:

  • agenetwork- psychosiziale Betreuung für alte Menschen in Alten- und Pflegeheimen – age-network Elisabeth Grünberger, Wien
  • Balance – Stadtgemeinde Amstetten, Niederösterreich
  • Bewegte Steiermark – SportUnion Steiermark, Arne Öhlknecht, Steiermark
  • Gesundheits- und Vorsorgeplattform “Gesundes Tulln” – Doris Weisel, Tulln
  • Check an Angel – Schutzengel am Steuer – Stadtgemiende Bruck/Mur, Steiermark
  • gehen geht – umweltfreundlich und sicher zur Schule – Umweltberatung St. Pölten, Niederösterreich

Kategorie private Initiativen:

  • Rauchsparvertrag – Andreas Berger, Gmunden, Oberösterreich
  • Die blaue Gesundheitsmappe – Dr. Herwig Rotter, Karlstetten, Niederösterreich
  • “Mobil sein – dabei sein!” Mobilitätsförderung & Sturzprävention – Dr. Christa Erhart, Salzburg
  • Betreuung durch Hebammen im vormedizinischen Bereich im Sinne der Salutogenese – Beatrix Cmolik, Waidhofen/Ybbs, Niederösterreich
  • Bleib g’sund Tirol – Veronika Trenkwalder, Mieming, Tirol
  • Rückenfit – der Kinderhit, das Projekt zur Vorbeugung von Haltungsschäden bei allen Badener Volksschulkindern – Rolf-Dieter Lackinger, Baden, Niederösterreich

Falls Sie sich nicht auf dieser Liste wiederfinden, bedanken wir uns trotzdem für Ihr Engagement im Bereich der Gesundheitsvorsorge und -förderung.

Ihr “VORSORGEPREIS 08″ – Team

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Studie “Schichtarbeit und Schlaf”

Geschrieben von Blogger - Februar 20, 2008

Schichtarbeit und Schlaf

[TK Niedersachsen/ red. 06.02.2008] – Rund 18 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten in Schichtsystemen – viele von ihnen leiden unter Schlafstörungen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen, ist mittlerweile jeder Vierte davon betroffen. Von den Männern klagen 47 Prozent an Schlafproblemen, bei den Frauen sind es sogar 63 Prozent. Schlafstörungen gehen oft mit Depressionen oder Bluthochdruck einher. Tipps für Schichtarbeiter finden sich in einer neuen Broschüre der TK.”Schlafen ist eine extrem komplizierte Leistung des Gehirns” erklärt Ulrike Mickelat, Sprecherin der TK in Hannover. “Es ist fast ein Wunder, dass es in den meisten Fällen klappt”. Schichtarbeiter leiden an permanenten Schlafentzug, ihr Schlafzyklus ist gegenüber Menschen, die tagsüber arbeiten, um zwei bis vier Stunden verkürzt. Die Dauermüdigkeit wirkt sich negativ auf die körperliche und geistige Fitness, Motorik und Stimmung aus. Spätestens mit 50 Jahren ist Schichtarbeit gesundheitsgefährdend, so die TK, da Schichtarbeiter ständig gegen ihren biologischen Rhythmus leben.

“Es gibt spezielle Tricks, mit denen sich der Organismus auf die unregelmäßigen Schlafzeiten einstellen kann”, so Mickelat. Die Empfehlungen der TK: Nach der letzten Nachtschicht sollte man versuchen, so schnell wie möglich in den normalen Rhythmus zu gelangen (kurzer Tagschlaf). Die Hauptschlafphase sollte nicht kürzer als vier Stunden sein. Schichtarbeiter sollten immer – auch an arbeitsfreien Tagen – zu festen Zeiten schlafen gehen. Insgesamt sind sieben Stunden Schlaf wichtig für Gesundheit, Wohlbefinden und Fitness.

Vor dem Schlafengehen auf Kaffee, koffeinhaltige Getränke und üppiges Schlemmen verzichten, da sie den Schlaf rauben. Alkohol und Schlafmittel als Einschlafhelfer vermeiden. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder ein kurzer Spaziergang vor dem Schlafengehen sind wesentlich besser und machen nicht abhängig. Als beruhigender Schlaftrunk hat sich heiße Milch mit Honig oder Kakao bewährt. In der Milch steckt Tryptophan, das zur Bildung des beruhigend wirkenden Neurotransmitters Serotonin beiträgt und eine gute schlaffördernde Wirkung hat.

Die Broschüre “Gesund bleiben mit Schichtarbeit” kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Lehrgang “Health & Fitness”

Geschrieben von Blogger - Februar 13, 2008

Absolventen von universitärer Ausbildung zum Gesundheits- und Fitnessexperten überzeugt  

 „Maßgeschneidert“ und das „Tüpfchen auf dem i“: Mit diesen Worten beschreiben Absolventen des Universitätslehrgangs „Health & Fitness“ an der Universität Salzburg im Rückblick ihre zweijährige Ausbildung. Der berufsbegleitende Lehrgang zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“ bereitet Teilnehmer auf Führungspositionen im Gesundheits- und Fitnessbereich vor. Start des nächsten Lehrgangs ist im März 2008.

„Insgesamt stellte die Ausbildung zum ‘Master of Advanced Studies Health and Fitness’ für mich einen Blick über den Gartenzaun des eigenen Berufsfeldes dar“, beschreibt die Physiotherapeutin Monika Leitner rückblickend ihre Erfahrungen. Leitner ist Inhaberin eines Instituts für Gesundheitsförderung und Physiotherapie im Schweizer Madiswil. Bereits einige Zeit vor Beginn ihrer Weiterbildung in Salzburg hatte das Thema „Bewegung und Gesundheit“ immer mehr Raum in ihrer beruflichen Tätigkeit eingenommen.

„Die Lehrinhalte waren deshalb für meine Tätigkeit in der individuellen und betrieblichen Gesundheitsförderung wie maßgeschneidert“, erzählt Leitner. „Von vielen Unterrichtsblöcken konnte ich bereits in den Folgewochen zehren und einen Großteil des Gelernten gleich konkret umsetzen.“ Das „Tüpfchen auf dem i“ war für die engagierte Bewegungsexpertin aber ihre Berufung als Dozentin an die Berner Fachhochschule nach dem Masterabschluss. Leitner: „An der Berner Fachhochschule kann ich den Themenbereich Gesundheit, Bewegung und Sport entscheidend mitgestalten.“

Bereichernde Kontakte. Ähnlich sieht auch der ehemalige Unternehmensberater und Informatiker DI Rudolf Trinko rückblickend seine Ausbildung zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“. „Inhaltlich war der Lehrgang für mich sehr interessant“, betont Trinko.

Besonders den Kontakt mit anderen Teilnehmern und Vortragenden aus den unterschiedlichsten Berufen schätzte Trinko als sehr bereichernd. Gemeinsam mit seinem Lehrgangs-Komilitonen Ronnie Leitgeb betreibt Trinko in Wien das betriebliche Gesundheitszentrum Champ Health & Fitness.

Modernstes Know-how. „Bewegung hat eine vorbeugende Wirkung auf sehr viele Zivilisationskrankheiten, die unsere Volkswirtschaften zur Zeit sehr viel kosten“, erläutert der Leiter des Universitätslehrgangs Universitätsprofessor Dr. Erich Müller. „Präventive Bewegungsstrategien greifen aber nur dann, wenn sie auf eine Änderung des krankmachenden Lebensstils und die Ausbildung von neuen Kompetenzen abzielen“, ist Müller überzeugt.

Der Masterlehrgang „Health & Fitness“ an der Universität Salzburg vermittelt deshalb Fachwissen über Bewegungs-, Trainings- Ernährungswissenschaften sowie betriebswirtschaftliches Know-how. Mit diesem Wissen haben Absolventinnen und Absolventen das nötige Rüstzeug, um in Führungspositionen im Gesundheitswesen präventive Maßnahmen zu setzen.

Internationaler Lehrgang. Die Ausbildung zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“ (MAS Health and Fitness) ist die einzige derartige Ausbildung im deutschen Sprachraum. Sie dauert vier Semester und wird berufsbegleitend in Blockform angeboten. Die Referenten sind international anerkannte Experten und kommen aus Deutschland, England, Spanien, Dänemark, Finnland und den USA.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine enge berufliche Verknüpfung mit den Themen Gesundheit und Fitness. Ein abgeschlossenes Studium an einer Universität, Fachhochschule, einer Akademie für Physiotherapie oder Pädagogik (Leibeserziehung) ist Voraussetzung, aber nicht immer zwingend.

Information: Telefon +43/662/8044-4866, www.uni-salzburg.at/spo/healthandfitness

Universitätslehrgang „Health & Fitness“

Ausbildung zum „Master of Advanced Studies Health and Fitness“
Dauer: 4 Semester
Beginn: 28. März 2008
Unterricht berufsbegleitend in Blockform
Kosten: 1.409,5 Euro pro Semester
Veranstalter: Universität Salzburg, Interfakultärer Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaft

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Steirischer Gesundheitspreis 2008

Geschrieben von Blogger - Februar 11, 2008

Fit im Job: Gesundheitspreis 2008 ausgeschrieben 

Bereits zum siebenten Mal wird von der Wirtschaftskammer Steiermark Fachgruppe der Freizeitbetriebe, gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG, dem Gesundheitsressort und dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark sowie erstmals in Kooperation mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse und der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft der steirische Gesundheitspreis „Fit im Job“ ausgeschrieben.

Dabei werden in verschiedenen Kategorien jene Betriebe prämiert, die ihren Mitarbeitern die besten Gesundheits-Vorsorgeprojekte anbieten. Nicht das eingesetzte Kapital, sondern die Neuartigkeit und Konzeption der Programme wird bewertet.

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