KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE
Mehr Service – mehr Komfort: unsere zu Jahresanfang vollständig erneuerte Partnerseite hat nun auch eine neue Adresse bekommen. Ab sofort www.kompetenzzentrum-arbeitspsychologie.at .
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Die 184.Sitzung des Nationalrats am 5.12.2012 bringt ASchG-Novelle
Eindeutige Aufwertung der Arbeitspsychologie und Evaluierungspflicht psychischer Belastungen (anlassunabhängig) sind wesentliche Eckpfeiler des ASchG neu. Gepaart mit der verpflichtenden Anwendung validierter arbeitspsychologischer Verfahren (AI-Vorgaben) Verfahren bedeutet dies das Entrè der Arbeitspsychologie in die Betriebe – und zwar auf gesetzlicher Basis. Zusatzinfo
Die neue ASchG-Novelle steht an. Erwartungsgemäß wird das Leistungspotential der Arbeitspsychologie generell und evaluierungsbezogen in den Vordergund gerückt!
Ministerialentwurf – Vorblatt und Erläuterungen Weitere Infos
2-Tages-Seminar: Arbeitspychologie im Betrieb – Management und Evaluierung psychischer Belastungen – Zielgruppe ASchG-Verantwortliche/Spezialisten/Führungskräfte
Unternehmensspezifisches Spezialseminar „Arbeitspsychologie –Grundlagen, Methoden,Evaluierung psychischer Belastungen, Maßnahmenplanung operativ und präventiv“. Inhaltl. Orientierung an den Anforderungen des ASchG-neu (Novelle 2012).
FIT2WORK – STUDIE 2012
Ein Drittel aller Österreicher leidet unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz. Knapp die Hälfte davon hat Rücken- und Kreuzschmerzen (46 Prozent), 44 Prozent Nacken- und Schulterschmerzen und jeder Dritte Probleme mit den Augen. Das ergab die Studie “fit2work Arbeits-Fitness-Barometer”, teilte SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer in einer Aussendung am Montag mit.
Die Österreicher mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind demnach im Mittelwert 25,5 Arbeitstage pro Jahr in Krankenstand, “da wäre unseren Schätzungen nach sicherlich etwa die Hälfte vermeidbar”, so Hundstorfer. Bei zwei von drei Arbeitslosen haben laut der Studie auch gesundheitliche Probleme eine Rolle beim Verlust des Arbeitsplatzes gespielt.
43 Prozent fühlen sich “leer und ausgebrannt”
Abgefragt wurden auch die belastenden Umstände. Dabei nannte ein Viertel gleichbleibende Körperhaltung – 72 Prozent arbeiten regelmäßig vor dem Bildschirm. Bei den Umwelteinflüssen gaben 29 Prozent an, unter Hitzeeinwirkungen zu leiden, jeweils 15 Prozent machen Lärm oder Kälte zu schaffen. Weitere 14 bzw. 13 Prozent sind unangenehmen Gerüchen bzw. Schadstoffen wie Staub, Gasen oder Rauch ausgesetzt.
Neben den externen Faktoren sind es psychische Belastungen, die den Österreichern zu schaffen machen: Rund ein Viertel der Befragten bewertete seinen Arbeitsplatz in Bezug auf den Leistungsdruck als ziemlich oder sogar sehr schlecht. Bezüglich Anerkennung und Wertschätzung waren dies 22 Prozent. Jedem Fünften macht ständige Erreichbarkeit zu schaffen, 43 Prozent fühlen sich nach der Arbeit “leer und ausgebrannt”.
Die Volkskrankheit Rückenschmerzen zählt zu den häufigsten Beschwerden. 27 Prozent leiden an Kopfschmerzen, 35 Prozent unter Erschöpfung bzw. dem Gefühl, “ausgelaugt” zu sein. “Gegen all diese Krankheitsbilder kann man etwas tun – Stichwort neuer ergonomischer Sitzplatz bei Rückenbeschwerden”, so der Minister. Mit fit2work gebe es ein freiwilliges und kostenloses Beratungsangebot, das jeder und jedem rasch und unbürokratisch Wege aus der belastenden Situation aufzeige.
Handlungsbedarf gibt es laut der Studie auch bei Gesundheitsvorsorge: Zwar bezeichneten zehn Prozent der Befragten ihr Unternehmen als Vorreiter in Sachen “Gesundheit am Arbeitsplatz” und ein Drittel bescheinigt dem Unternehmen “alles zu tun, was getan werden muss”. Ein Fünftel ist allerdings der Ansicht, dass “Gesundheit am Arbeitsplatz dem Unternehmen nicht wirklich am Herzen liegt” und 36 Prozent gaben an, dass “man sich zwar um gesundheitliche Aspekte kümmert, andere Dinge aber meist Vorrang haben”. Zu den meist genannten, bereits bestehenden Angeboten zur Steigerung des Wohlbefindens zählen “flexible, bedürfnisorientierte Arbeitszeiten” (36 Prozent), “ergonomische Sitzplatzgestaltung” (28 Prozent) sowie Beratung durch Arbeitsmedizinern und Sicherheitsfachkräfte (26 Prozent).
Gefragt nach ihren Wünschen in Bezug auf die Gesundheitsvorsorge in Unternehmen, nannte ein Viertel Burnout-Prävention und stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse, 22 Prozent gaben Angebote zur gesunden Ernährung und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung an. Immerhin 18 Prozent wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten für eine bessere Work-Life-Balance.
In der repräsentativen, österreichweiten Studie zur Gesundheit am Arbeitsplatz – initiiert von fit2work, durchgeführt von meinungsraum.at – wurden 1000 Österreicherinnen und Österreicher befragt. Teilgenommen haben Erwerbstätige, Pensionisten unter 65 Jahren sowie Arbeitslose.
(APA)
Mehr Arbeits- und Organisationspsycholog/innen in den Betrieben, eine systematische Erfassung von Stressoren und psychischen Belastungen der Arbeit: Im künftigen ArbeitnehmerInnenschutzgesetz haben die Sozialpartner einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen psychische Belastungen am Arbeitsplatz gesetzt.
NEU! Spezialseminar zum Thema (auch mit 15% KMU-Rabatt)
Artikeldownload: Evaluierung psychischer Belastungen
Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen oder Bluthochdruck sind nur einige der Krankheitsbilder, die durch psychische Belastungen in der Arbeitswelt ausgelöst werden. Seit 1995 haben sich die Krankenstandstage infolge von psychischen Erkrankungen mehr als verdoppelt, jährlich entstehen dadurch messbare gesamtwirtschaftliche Kosten von 3,3 Milliarden Euro.
Psychische Erkrankungen sind immer häufiger der Grund für vorzeitige Pensionierungen und den Gang in die Invaliditätspension. Bei Frauen sind diese mittlerweile bereits der Hauptgrund für Invaliditätspensionen. Ein Mitgrund ist, dass es in Österreich zu wenige Plätze in Rehabilitationszentren gibt, um solche Patienten ins Berufsleben zurückzuführen.
Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) hat grünes Licht gegeben, um diesem Manko zu begegnen: Im oberösterreichischen Kurort Bad Hall wird ein Rehab-Zentrum für Betroffene mit psychischen Problemen und Burn-out errichtet.
Nach dem jetzigen Zeitplan sollen im neuen 100-Betten-Haus zu Beginn 2015 die ersten Patienten betreut werden. Ein Meilenstein in der Versorgungslage!
In der Oktober-/Novemberausgabe des Gesundheits- und Fitnessmagazins TOP TIMES gab es unsererseits einen ausführlichen Bericht/Interview zur Thematik „Burnout – Prävention – Betrieb“. nun veröffentlichen wir die sehr ausführliche Originalversion des Interviews, die durch eine fachliche,wissenschaftlich angelegte Betrachtung der Burnout-Thematik gekennzeichnet ist.
BAD ISCHLER DIALOG 2011 – “Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf Arbeitsmarkt und soziale Systeme” 10. – 11. Oktober 2011
Mitglieder der österreichischen Bundesregierung (u.a. Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger) und hochrangige Experten diskutieren in Bad Ischl Zukunftsszenarien für nachhaltige Beschäftigung und zukunftssichere Soziale Systeme. Weiterlesen
Das Fitness-/Gesundheitsmagazin TOP TIMES widmet sich in der nächsten Ausgabe (5/2011) tiefgreifend dem Thema BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG.
Wir sind dabei – in einem ausführlichen Interview/Bericht mit dem Arbeitspsychologen Dr.Christian Blind wird dem Thema BURNOUT (Entstehung – Relevanz – Prävention) schlüssig auf den Grund gegangen, insbesondere in Zusammenhang mit Betrieblichen Gesundheitsförderungsprojekten.
Erscheinungsdatum ist der 6.Oktober 2011.
In diesem Zusammenhang werden per 6.Oktober eine Burnout-Präventions-Checkliste unter www.arbeitspsychologie-online.at sowie ein angebotsorientierter Toolkit zur Verfügung gestellt. Infos hierzu auch in TOP TIMES 5/2011. Download Checkliste/Toolkit
SEMINAR SPECIAL – anlässlich unseres aktuellen Burnout-Schwerpunktes offerieren wir aktuell ein Spezialseminar “Betriebliche Burnout-Prävention” (Firmenseminar,extern) mit 15% Rabatt. dieses ist nicht via Webshop buchbar, Inhalte und Details auf Anfrage – burnoutseminar@arbeitspsychologie-online.at .
WKOÖ – Studie/Info
Psychische Erkrankungen zählen mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Krankenstände, Berufsunfähigkeit und Frühpensionierungen. Während das Burnout-Syndrom früher als Krankheit des Top-Managements galt, zeigt sich heute, dass körperliche und geistige Erschöpfungszustände in fast allen Berufen auftreten können. Nicht zu vergessen bei den Unternehmern selbst. „Mehr als 50 Prozent unserer Mitglieder sind Ein-Personen-Unternehmen. Auch diese gelangen mitunter an ihre Belastungsgrenzen“, so WKOÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller anlässlich eines jüngst vom Institut für Gesundheit und Sozialkompetenz (IGUS) veranstalteten Kongresses zum Thema „Psychische Gesundheit im Berufsleben“. Rabmer-Koller fordert deshalb neue Krankenstands- bzw. Pensionsmodelle, um dieser negativen Entwicklung nicht tatenlos zuzusehen.