| AUSSCHREIBUNG NESTOR 2007
Sehr geehrte Damen und Herren! Die österreichische Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt und im Regierungsprogramm festgelegt,verstärkt Maßnahmen für ältere ArbeitnehmerInnen zu setzen. Der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung befindet sich in starkem Anstieg. Dieser demografische Wandel verlangt ebenfalls bei den Unternehmen ein Umdenken. Auch die Alterszusammensetzung der Belegschaften in den Betrieben wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten maßgeblich verändern; es wird wesentlich mehr ältere ArbeitnehmerInnen geben als heute. Die zentrale Herausforderung besteht darin, eine alternsgerechte Arbeitswelt zu schaffen und das Wissen,die Erfahrung und Potenziale der älteren MitarbeiterInnen für das Unternehmen bestmöglich zu nützen. Schon jetzt sind sich immer mehr Unternehmen des besonderen Wertes älterer MitarbeiterInnen bewusst. Die Unternehmen von Morgen werden geprägt sein von einer Generationenvielfalt, in der alle Generationen zusammenarbeiten und für alle ein sinnerfülltes Berufsleben gewährleistet sein muss. Mit dem Nestor 2007 sollen jene Unternehmen ausgezeichnet werden, für die bereits heute die Generationenvielfalt Teil ihrer Unternehmenskultur ist, die ein alternsgerechtes Arbeitsumfeld schaffen und ältere MitarbeiterInnen (45 Jahre und älter) fördern. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern zeigen wir mit dem Wettbewerb Nestor 2007 die bereits jetzt von den Unternehmen vorbildhaft umgesetzten Vorteile der gelebten Altersvielfalt. Herzlichst Ihr
Erwin Buchinger Bundesminister für Soziales und Konsumentenschutz
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Archiv für die Kategorie ‘Kärnten’
NESTOR 2007
Geschrieben von Blogger - September 14, 2007
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Arbeitssicherheit: “Sturz und Fall”
Geschrieben von Blogger - September 13, 2007
| !Gib Acht – Die neue Kampagne der AUVA
Erklärtes Ziel der neuen Sicherheitskampagne ist es, die hohe Zahl der Sturz & Fall-Unfälle deutlich zu senken. Auf die bewährte ansprechende Weise sollen Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Lehrer und Schüler für das Thema Sturz & Fall sensibilisiert werden und Sicherheitsgefahren mit verstärkter Aufmerksamkeit begegnen. Zwei Punkte stehen dabei im Mittelpunkt:
• Einerseits sollen Arbeitgeber bzw. Lehrer dazu motiviert werden, Gefahrenstellen oder -momente durch geeignete Maßnahmen zu beseitigen; • andererseits sollen auch Mitarbeiter bzw. Schüler dazu motiviert werden, mehr Eigenverantwortung in punkto Sicherheit zu übernehmen. Jeder Einzelne ist aufgerufen, durch umsichtiges Verhalten und Verwenden der geeigneten Ausrüstung auf seine Sicherheit zu achten. Einen besonderen Schwerpunkt der neuen Kampagne stellt die langfristige Prävention von Sturz & Fall-Unfällen dar. So sollen bereits Schüler dazu animiert werden, sich mit regelmäßigen Gleichgewichtsübungen in Balance zu halten, um so gleichgewichtsbedingten Sturzsituationen aktiv vorzubeugen.
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BGF in Spitaler Betrieben
Geschrieben von Blogger - August 23, 2007
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Spitaler Betriebe werden gesund!
In Spittal startet ein groß angelegtes Gesundheits-Pilotprojekt. Längerfristig soll es auf den Bezirk ausgeweitet werden. Spittal. „Immer mehr Mitarbeiter erkranken an den Folgen von Stress, Druck, Mobbing oder Konflikten. Wir wollen Betriebe dazu anhalten, mehr für die Gesundheit ihrer Angestellten zu tun“, erzählt Stadtrat Harald Oberlercher. Geschehen soll dies mit einem Gesundheits-Pilotprojekt. Ein Expertenteam wurde bereits installiert. In der momentanen Pilotphase werden in den Betrieben ASuT und „Versicherungen Kaiser“ von den Schülern der HLW Fragebögen an die Mitarbeiter verteilt. In dieser Testphase wird überprüft, ob der Fragebogen, der sich an der Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung orientiert aber für Spittal leicht adaptiert wurde, passt. Demnächst werden dafür die Ergebnisse vorliegen und weitere Betriebe anschließend über die Arbeiterkammer und den ÖGB befragt. „Darunter werden ein Dienstleister, ein Handelsbetrieb, eine Produktionsstätte und eine öffentliche Einrichtung sein“, weiß Oberlercher.
Kooperationen geplant
Die Ergebnisse werden dann gesammelt, betrachtet und im Herbst bei einer Auftaktveranstaltung präsentiert. Außerdem erhält jeder Betrieb seine eigene Ergebnisse. „Damit sollen in jedem Betrieb dann kleine Pilotprojekte gestartet werden“, schildert Angelika Hinteregger vom Verein Gesundheitsland Kärnten, die neben weiteren Kooperationspartnern involviert ist. „Es wird nicht für jede Firma möglich sein, beispielsweise einen eigenen Fitnessraum einzurichten. Doch dafür sollen Kooperationen mit anderen Betrieben, Fitnesscentern oder örtlichen Vereinen angestrebt werden“, so Unterlercher. Unterstützung dafür wird es von öffentlicher Hand geben. „Wichtig ist, dass alle in einem Boot sitzen. Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Ärzte und viele mehr sind dabei“, freut er sich. Mittelfristig schwebt ihnen vor, dass allen teilnehmenden Betrieben ein Zertifikat verliehen wird, das sie auch nach außen tragen können. Außerdem soll jährlich ein „Gesundheits-Award“ vergeben werden. Weiters sind Gesundheits-Pässe für Mitarbeiter angedacht. „Längerfristiges Ziel ist es sicher, damit auch in den Bezirk zu gehen“, so Oberlercher und Hinteregger.
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Paul Watzlawick 1921 – 2007
Geschrieben von Blogger - April 5, 2007
Wien/Palo Alto – “Man kann nicht nicht kommunizieren.” Das war einer der Leitsprüche des Paul Watzlawick. Und der populäre Kommunikationswissenschafter, Philosoph und Psychologe war selbst eines der besten Beispiele für sein eigenes Diktum. Er schrieb insgesamt 18 Bücher, die auch in 85 fremdsprachigen Ausgaben erschienen, und 150 Artikel.
Sein wohl berühmtester Titel ist seine “Anleitung zum Unglücklichsein” aus dem Jahr 1983, der ultimative Ratgeber für Leute, die sich schon immer miserabel fühlen wollten, es aber nie richtig hinbekommen haben. In seinem Bestseller, der sich allein in Deutschland über eine Million Mal verkaufte, gibt er launige Tipps, wie man sich und anderen Menschen das Leben zur Hölle macht.
“Anleitung zum Unglücklichsein” mag nicht das wichtigste seiner Werke gewesen sein. Aber es war typisch für Watzlawicks eingängige Art des Schreibens: Mit lebensnahen Bildern und Humor machte der Philosoph, Psychologe und Kommunikationswissenschafter Paul Watzlawick seine Theorien verständlich und fand so eine begeisterte Leserschaft, die weit über das philosophische und psychologische Fachpublikum hinausging.
Kommunikationsfähigkeit war nicht nur eines der großen Talente des gebürtigen Kärntners, der zahlreiche Sprachen beherrschte – sie wurde auch zum zentralen Thema seiner Forschungen. Der junge Österreicher, der Gefangener der Nazis und englischer Soldat war, studierte zunächst in Venedig Fremdsprachen und Psychologie. Nach seiner Promotion 1949 schloss er noch eine Ausbildung zum Psychotherapeuten und Analytiker am C.-G.-Jung-Institut in Zürich an.
Lebensthema
Über die eigene psychoanalytische Tätigkeit und theoretische Forschungen stieß er zu seinem Lebensthema vor: die Erforschung der menschlichen Kommunikation und ihrer Störungen. Diese verfolgte er ab 1957 als Lehrbeauftragter für Psychotherapie in El Salvador und ab 1960 am Mental Research Institute in Palo Alto, wo er dann auch eine Professur an der Stanford University innehatte.
Watzlawick kam bei seinen Forschungen zur Ansicht, dass psychisch kranke Menschen nicht an einer Verzerrung der Wirklichkeit leiden würden, deren Auslöser gesucht und therapiert werden müssten. Vielmehr meinte er, dass die Vorstellung des Patienten von der Realität problematisch geworden sei. Es gehe in einer Therapie darum, eine besser funktionierende Konstruktion aufzubauen.
Diese Überzeugung vertrat er später auch in seinem anderen großen Buch, dessen Titel zum geflügelten Wort wurde. In “Wie wirklich ist die Wirklichkeit?” beschreibt er unsere Wirklichkeiten als subjektiv konstruiert. Damit setzte sich Watzlawick auch in Gegensatz zur Tradition seiner Branche: Watzlawick lehnte es nämlich ab, in die Vergangenheit oder ins Unterbewusste seiner Patienten vorzudringen. Er setzte auf die Beobachtung der Kommunikation seiner Patienten und kurzfristige, lösungsorientierte Methoden. Das konnten auch Psychopharmaka sein – mit dem Argument: “Ich bitte Sie, wenn ich Kopfschmerzen habe, nehme ich ein Aspirin”.
Am vergangenen Samstag starb Paul Watzlawick, einer der einflussreichsten Humanwissenschafter, den Österreich hervorbrachte, nach langer schwerer Krankheit in seiner kalifornischen Wahlheimat Palo Alto. (Klaus Taschwer/DER STANDARD, Printausgabe, 4. April 2007)
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Betriebliche Gesundheitsförderung NEU!
Geschrieben von Blogger - März 28, 2007
Herzlich willkommen auf unserem neuen betrieblichen Gesundheitsförderungs-Blog!
Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Materie,die von Engagement,Partizipation, Expertise sowie Informations- und Erfahrungsaustausch lebt. Vor allem letzterer ist für alle Beteiligten oftmals ein Problem.
Hier gilt es anzusetzen! In dieser Informationsbörse (Blog) kann jede(r) seine/ihre Informationen,Erfahrungen,Interessen,Bedürfnisse.. einbringen. 24h online,interaktiv und für Kommentare frei zugänglich.
Machen Sie mit! Empfehlen Sie uns bitte weiter und tragen Sie so zum Erfolg dieses betrieblichen Gesundheitskommunikations-Instrumentes bei!
Herzlichen Dank! Ihr Dr. Christian Blind.
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