Sozialpartnereinigung zum ArbeitnehmerInnenschutz kann spürbare Verbesserungen gegen Burnout und psychische Erkrankungen bringen. Seminar-Special Wien (OTS) – “Mehr Arbeits- und Organisationspsycholog/innen in den Betrieben, eine systematische Erfassung von Stressoren und psychischen Belastungen der Arbeit: Im künftigen ArbeitnehmerInnenschutzges […]
In der Studie, die die Lebenssituation in den OECD-Mitgliedsstaaten vergleicht, wurden heuer auch Russland und Brasilien mit einbezogen. Neben Australien und Norwegen gehören die USA, Schweden, Dänemark, Kanada, die Schweiz und die Niederlande zu den Topländern. In einer zweiten Gruppe etwas dahinter reihen sich Neuseeland, Luxemburg, Finnland, Großbritannie […]
STUDIE ÖSTERREICH Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen oder Bluthochdruck sind nur einige der Krankheitsbilder, die durch psychische Belastungen in der Arbeitswelt ausgelöst werden. Seit 1995 haben sich die Krankenstandstage infolge von psychischen Erkrankungen mehr als verdoppelt, jährlich entstehen dadurch messbare gesamtwirtschaftliche Kosten von […]
Abschlussveranstaltung: Great Place to Work 2012 Das Arbeitgeberranking 2012 ist abgeschlossen, die Bewertung (Benchmarkstudie) wurde als represäntative Mitarbeiterbefragung bei den 74 teilnehmenden Betrieben durchgeführt. Hierbei kam u.a. folgende Erkenntnis zum Vorschein: Bei den gerankten Unternehmen stimmten 81% der Mitarbeiter folgender Aussage zu […]
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—————————————————————————————————————————————————————————————————————— Am 7. Mai wurde in der Helmut-List-Halle in Graz zum elften Mal der Steirische Gesundheitspreis „Fit im Job“ an steirische Unternehmen verliehen. In vier verschiedenen Kategorien vergaben die Wirtschaftskammer Steiermark, die Merkur Versicherung AG, das Gesundheitsressort und das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, die Steiermärkische Gebietskrankenkasse, die Ärztekammer Steiermark sowie die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Steiermark Auszeichnungen an jene Betriebe, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das beste Gesundheitsprogramm angeboten haben.
Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz
(Betriebliches Gesundheitsmanagement)
In der Bewertung durch eine unabhängige Expertenjury wurden vor allem die Kriterien der Ganzheitlichkeit der Projekte, der Einbeziehung der Mitarbeiter in die Entwicklung und Durchführung der Maßnahmen, die Art der Evaluierung sowie Nutzung der Ergebnisse, die Verankerung von Betriebliche Gesundheitsförderung im Management und das Vorliegen eines Konzepts beurteilt.
Für Kleinbetriebe (bis 50 Mitarbeiter) wurde auch eine Einsteigerförderung vergeben, wenn der Betrieb zum ersten Mal Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt hat.
„Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten haben zahlreiche Unternehmen qualitativ hochwertige Projekte eingereicht und damit bewiesen, dass der Wirtschaft die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen ist. Gemeinsam mit allen Kooperationspartnern des Steirischen Gesundheitspreises freue ich mich, diese Betriebe bei der heutigen Preisverleihung vor den Vorhang holen zu können.“, führt die Obfrau der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe, Daniela Gmeinbauer, aus.
Die Preise wurden von Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann, Gesundheitslandesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder, dem Generaldirektor der Merkur Versicherung AG, KoRAlois Sundl sowie vomWirtschaftskammer-Vizepräsident Mag. Jürgen Roth, Ärztekammer-Präsident Dr. Herwig Lindner, Obmann der Stmk. Gebietskrankenkasse Josef Pesserl, Vorsitzender des Landesverbandes der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) KoR Günther Stangl und der Fachgruppenobfrau Daniela Gmeinbauer überreicht.
Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte und die Wiener Städtische haben in ihrer aktuellen Führungskräftebefragung interessante Themen und Trends insbesondere zu Arbeit und Gesundheit abgefragt.
Im Jahre 2020 wird das Durchschnittsalter in Europa bei 40 Jahren liegen – in Deutschland sogar bei über 45. Die Altersgruppe der über 50-jährigen Deutschen wächst bis dahin um 68 Prozent; und ein Viertel der deutschen Arbeitskräfte wird in den nächsten 15 Jahren in den Ruhestand gehen. Für die Wirtschaft bedeuten derartige Tendenzen, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften voraussichtlich bald nicht mehr gedeckt werden kann. Aber auch Unternehmen in Ländern mit einer jüngeren Altersstruktur wie Brasilien, Indien oder China werden mit alternden Belegschaften und der Herausforderung konfrontiert, ihr Wachstum angesichts eines immer knapper werdenden Arbeitskräfteangebots weiterhin zu halten. Um künftig wettbewerbsfähig zu sein, müssen sich Unternehmen daher bereits jetzt auf die demografischen Risiken in den Märkten, in denen sie agieren, einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt die Boston Consulting Group (BCG) in ihrer Studie “Turning the Challenge of an Older Workforce into a Managed Opportunity”, für die weltweit rund 600 Personalmaßnahmen von mehr als 330 Unternehmen analysiert und über 70 Führungskräfte befragt wurden.
Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 eröffnet das Universitätssportinstitut Salzburg ein Fitness- und Gesundheitszentrum für Studierende, MitarbeiterInnen und AbsolventInnen. Auf rund 600 m² entstehen im Süden der Stadt (Otto-Holzbauer-Str. – über MERKUR Supermarkt) top ausgestattete, neue Fitnessräumlichkeiten.
Auf dem Programm stehen unter anderem ein Gesundheitstraining für Rücken/Nacken; Training von Ausdauer, Beweglichkeit und/oder Kraft; Funktionelles Bewegungstraining; Gymnastik allgemein; Ausgleichstraining zum sitzenden Beruf; Entspannungstraining; Gruppentraining, wie beispielsweise Yoga oder Konditionsgymnastik.
Die Besucher können ihr individuelles Sportprogramm mit Hilfe von ausgebildeten Trainerinnen und Trainern des USI Salzburg absolvieren. Für Neueinsteiger gibt es eine Erstberatung sowie sportwissenschaftliche Untersuchung und Trainingsplanung.
Das Universitätssport-Fitnesszentrum (UFZ) wird das ganze Jahr über geöffnet sein und bietet auch in den Ferien Öffnungszeiten, die ein regelmäßiges Training ermöglichen. Die Inskription für das UFZ kann in Form von Halbjahres- und Jahreskarten durchgeführt werden und dies zu den USI-üblich moderaten Preisen!
Viele erfolgreiche Betriebe setzen Gesundheitsförderung bereits in die Praxis um und treffen gezielt Maßnahmen: 2011 werden die Engagiertesten und Kreativsten unter ihnen wieder mit dem OÖ Gesundheitspreis ausgezeichnet. In drei Kategorien werden die drei besten Konzepte von einer fachkundigen Jury ermittelt, wobei es sich dabei um bereits realisierte Projekte genauso wie um Projekte, die gerade in der Umsetzung sind, oder um eine reine Projektidee handeln kann.
Psychische Erkrankungen zählen mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Krankenstände, Berufsunfähigkeit und Frühpensionierungen. Während das Burnout-Syndrom früher als Krankheit des Top-Managements galt, zeigt sich heute, dass körperliche und geistige Erschöpfungszustände in fast allen Berufen auftreten können. Nicht zu vergessen bei den Unternehmern selbst. „Mehr als 50 Prozent unserer Mitglieder sind Ein-Personen-Unternehmen. Auch diese gelangen mitunter an ihre Belastungsgrenzen“, so WKOÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller anlässlich eines jüngst vom Institut für Gesundheit und Sozialkompetenz (IGUS) veranstalteten Kongresses zum Thema „Psychische Gesundheit im Berufsleben“. Rabmer-Koller fordert deshalb neue Krankenstands- bzw. Pensionsmodelle, um dieser negativen Entwicklung nicht tatenlos zuzusehen.