Corporate Health Jahrbuch 2013

BildWährend der Corporate Health Convention und Personal Süd in Stuttgart präsentieren die Autoren des Corporate Health Jahrbuchs einen Einblick in den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland.
EuPD Research Sustainable Management, TÜV SÜD und Handelsblatt als Herausgeber des Corporate Health Jahrbuchs veröffentlichen auf der Corporate Health Convention und Personal Süd in Stuttgart erste Ergebnisse aus dem Corporate Health Jahrbuch 2013. In der dritten Auflage gibt das Buch einen Einblick in den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Deutschland anhand der Gesundheitsstudie, die seit 2005 jährlich erhoben wird. Daneben gehen die Autoren näher auf die Herausforderungen für das BGM durch den demografischen Wandel ein und blicken zudem auf das Gesundheitsmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Die Veranstaltung findet im Anschluss an die Eröffnungspressekonferenz der Personal Süd und der Corporate Health Convention statt.
Dienstag, 23. April 2012, von 13:45 bis 14:30 Uhr

Alkoholismus in Österreich – IHS Studie

AnfahrtDie medizinische Behandlung von Alkoholismus in Österreich kostete 2011 rund 375 Mio. Euro, so eine aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS). Das ist ein Bruchteil der Gesamtkosten, zu denen auch Frühpensionierungen und Unfälle beitragen. Jährlich trinkt jeder Österreicher zwölf Liter reinen Alkohol, das ist Platz drei im OECD-Vergleich.

Zur IHS-Studie

Neue Studie – Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz

FIT2WORK – STUDIE 2012

Ein Drittel aller Österreicher leidet unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz. Knapp die Hälfte davon hat Rücken- und Kreuzschmerzen (46 Prozent), 44 Prozent Nacken- und Schulterschmerzen und jeder Dritte Probleme mit den Augen. Das ergab die Studie “fit2work Arbeits-Fitness-Barometer”, teilte SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer in einer Aussendung am Montag mit.

Die Österreicher mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind demnach im Mittelwert 25,5 Arbeitstage pro Jahr in Krankenstand, “da wäre unseren Schätzungen nach sicherlich etwa die Hälfte vermeidbar”, so Hundstorfer. Bei zwei von drei Arbeitslosen haben laut der Studie auch gesundheitliche Probleme eine Rolle beim Verlust des Arbeitsplatzes gespielt.

43 Prozent fühlen sich “leer und ausgebrannt”

Abgefragt wurden auch die belastenden Umstände. Dabei nannte ein Viertel gleichbleibende Körperhaltung – 72 Prozent arbeiten regelmäßig vor dem Bildschirm. Bei den Umwelteinflüssen gaben 29 Prozent an, unter Hitzeeinwirkungen zu leiden, jeweils 15 Prozent machen Lärm oder Kälte zu schaffen. Weitere 14 bzw. 13 Prozent sind unangenehmen Gerüchen bzw. Schadstoffen wie Staub, Gasen oder Rauch ausgesetzt.

Neben den externen Faktoren sind es psychische Belastungen, die den Österreichern zu schaffen machen: Rund ein Viertel der Befragten bewertete seinen Arbeitsplatz in Bezug auf den Leistungsdruck als ziemlich oder sogar sehr schlecht. Bezüglich Anerkennung und Wertschätzung waren dies 22 Prozent. Jedem Fünften macht ständige Erreichbarkeit zu schaffen, 43 Prozent fühlen sich nach der Arbeit “leer und ausgebrannt”.

Rückenschmerzen – immer noch ein Thema

Die Volkskrankheit Rückenschmerzen zählt zu den häufigsten Beschwerden. 27 Prozent leiden an Kopfschmerzen, 35 Prozent unter Erschöpfung bzw. dem Gefühl, “ausgelaugt” zu sein. “Gegen all diese Krankheitsbilder kann man etwas tun – Stichwort neuer ergonomischer Sitzplatz bei Rückenbeschwerden”, so der Minister. Mit fit2work gebe es ein freiwilliges und kostenloses Beratungsangebot, das jeder und jedem rasch und unbürokratisch Wege aus der belastenden Situation aufzeige.

Handlungsbedarf gibt es laut der Studie auch bei Gesundheitsvorsorge: Zwar bezeichneten zehn Prozent der Befragten ihr Unternehmen als Vorreiter in Sachen “Gesundheit am Arbeitsplatz” und ein Drittel bescheinigt dem Unternehmen “alles zu tun, was getan werden muss”. Ein Fünftel ist allerdings der Ansicht, dass “Gesundheit am Arbeitsplatz dem Unternehmen nicht wirklich am Herzen liegt” und 36 Prozent gaben an, dass “man sich zwar um gesundheitliche Aspekte kümmert, andere Dinge aber meist Vorrang haben”. Zu den meist genannten, bereits bestehenden Angeboten zur Steigerung des Wohlbefindens zählen “flexible, bedürfnisorientierte Arbeitszeiten” (36 Prozent), “ergonomische Sitzplatzgestaltung” (28 Prozent) sowie Beratung durch Arbeitsmedizinern und Sicherheitsfachkräfte (26 Prozent).

Mehr Burnout-Prävention gewünscht

Gefragt nach ihren Wünschen in Bezug auf die Gesundheitsvorsorge in Unternehmen, nannte ein Viertel Burnout-Prävention und stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse, 22 Prozent gaben Angebote zur gesunden Ernährung und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung an. Immerhin 18 Prozent wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten für eine bessere Work-Life-Balance.

In der repräsentativen, österreichweiten Studie zur Gesundheit am Arbeitsplatz – initiiert von fit2work, durchgeführt von meinungsraum.at – wurden 1000 Österreicherinnen und Österreicher befragt. Teilgenommen haben Erwerbstätige, Pensionisten unter 65 Jahren sowie Arbeitslose.

(APA)

Video Steirischer Gesundheitspreis 2012 – Ergebnisse, Sieger

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Am  7. Mai wurde in der Helmut-List-Halle in Graz zum elften Mal der Steirische Gesundheitspreis „Fit im Job“ an steirische Unternehmen verliehen. In vier verschiedenen Kategorien vergaben die Wirtschaftskammer Steiermark, die Merkur Versicherung AG, das Gesundheitsressort und das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, die Steiermärkische Gebietskrankenkasse, die Ärztekammer Steiermark sowie die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Steiermark Auszeichnungen an jene Betriebe, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das beste Gesundheitsprogramm angeboten haben.

Die Gewinner 2012 

Kategorie 1 – Betriebe 1-10 MitarbeiterInnen
  •  IPNA Unternehmensentwicklung GmbH
Kategorie 2 – Betriebe 11-50 MitarbeiterInnen
  • Ärztekammer für Steiermark
Kategorie 3 – Betriebe 51-250 MitarbeiterInnen
  • Thermenhotel Stoiser GmbH & Co KG
 Kategorie 4 – Betriebe über 250 MitarbeiterInnen
  • Steiermärkische Krankenanstaltenges.m.b.H. Landeskrankenhaus Hartberg
       
    (Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt)
     
  • Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz
        (Betriebliches Gesundheitsmanagement)
 In der Bewertung durch eine unabhängige Expertenjury wurden vor allem die Kriterien der Ganzheitlichkeit der Projekte, der Einbeziehung der Mitarbeiter in die Entwicklung und Durchführung der Maßnahmen, die Art der Evaluierung sowie Nutzung der Ergebnisse, die Verankerung von Betriebliche Gesundheitsförderung im Management und das Vorliegen eines Konzepts beurteilt.
 
Für Kleinbetriebe (bis 50 Mitarbeiter) wurde auch eine Einsteigerförderung vergeben, wenn der Betrieb zum ersten Mal Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt hat.
 
 
„Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten haben zahlreiche Unternehmen qualitativ hochwertige Projekte eingereicht und damit bewiesen, dass der Wirtschaft die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen ist. Gemeinsam mit allen Kooperationspartnern des Steirischen Gesundheitspreises freue ich mich, diese Betriebe bei der heutigen Preisverleihung vor den Vorhang holen zu können.“, führt die Obfrau der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe, Daniela Gmeinbauer, aus.
 
Die Preise wurden von Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann, Gesundheitslandesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder, dem Generaldirektor der Merkur Versicherung AG, KoR Alois Sundl sowie vomWirtschaftskammer-Vizepräsident Mag. Jürgen Roth, Ärztekammer-Präsident Dr. Herwig Lindner, Obmann der Stmk. Gebietskrankenkasse Josef Pesserl, Vorsitzender des Landesverbandes der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) KoR Günther Stangl und der Fachgruppenobfrau Daniela Gmeinbauer überreicht.
 

Managerstudie 2011 zu Arbeit und Gesundheit

Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte und die Wiener Städtische haben in ihrer aktuellen Führungskräftebefragung interessante Themen und Trends insbesondere zu Arbeit und Gesundheit abgefragt. 

Weitere Infos

Demografische Herausforderung – Studie – EU Altersschnitt 2020 ist 40 Jahre

Im Jahre 2020 wird das Durchschnittsalter in Europa bei 40 Jahren liegen – in Deutschland sogar bei über 45. Die Altersgruppe der über 50-jährigen Deutschen wächst bis dahin um 68 Prozent; und ein Viertel der deutschen Arbeitskräfte wird in den nächsten 15 Jahren in den Ruhestand gehen. Für die Wirtschaft bedeuten derartige Tendenzen, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften voraussichtlich bald nicht mehr gedeckt werden kann. Aber auch Unternehmen in Ländern mit einer jüngeren Altersstruktur wie Brasilien, Indien oder China werden mit alternden Belegschaften und der Herausforderung konfrontiert, ihr Wachstum angesichts eines immer knapper werdenden Arbeitskräfteangebots weiterhin zu halten. Um künftig wettbewerbsfähig zu sein, müssen sich Unternehmen daher bereits jetzt auf die demografischen Risiken in den Märkten, in denen sie agieren, einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt die Boston Consulting Group (BCG) in ihrer Studie “Turning the Challenge of an Older Workforce into a Managed Opportunity”, für die weltweit rund 600 Personalmaßnahmen von mehr als 330 Unternehmen analysiert und über 70 Führungskräfte befragt wurden.

Zur Studie

Gesundheitsförderung am USI Salzburg – neues Studio

Tolle Gelegenheit!

Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 eröffnet das Universitätssportinstitut Salzburg ein Fitness- und Gesundheitszentrum für Studierende, MitarbeiterInnen und AbsolventInnen. Auf rund 600 m² entstehen im Süden der Stadt (Otto-Holzbauer-Str. – über MERKUR Supermarkt) top ausgestattete, neue Fitnessräumlichkeiten.

 


Auf dem Programm stehen unter anderem ein Gesundheitstraining für Rücken/Nacken; Training von Ausdauer, Beweglichkeit und/oder Kraft; Funktionelles Bewegungstraining; Gymnastik allgemein; Ausgleichstraining zum sitzenden Beruf; Entspannungstraining; Gruppentraining, wie beispielsweise Yoga oder Konditionsgymnastik.

Die Besucher können ihr individuelles Sportprogramm mit Hilfe von ausgebildeten Trainerinnen und Trainern des USI Salzburg absolvieren. Für Neueinsteiger gibt es eine Erstberatung sowie sportwissenschaftliche Untersuchung und Trainingsplanung.

Das Universitätssport-Fitnesszentrum (UFZ) wird das ganze Jahr über geöffnet sein und bietet auch in den Ferien Öffnungszeiten, die ein regelmäßiges Training ermöglichen. Die Inskription für das UFZ kann in Form von Halbjahres- und Jahreskarten durchgeführt werden und dies zu den USI-üblich moderaten Preisen!

Super Einstiegspreise, Gratis-Testaktion


Oberösterreichischer Gesundheitspreis 2011 ausgeschrieben

Gesundheitspreis 2011

Viele erfolgreiche Betriebe setzen Gesundheitsförderung bereits in die Praxis um und treffen gezielt Maßnahmen: 2011 werden die Engagiertesten und Kreativsten unter ihnen wieder mit dem OÖ Gesundheitspreis ausgezeichnet. In drei Kategorien werden die drei besten Konzepte von einer fachkundigen Jury ermittelt, wobei es sich dabei um bereits realisierte Projekte genauso wie um Projekte, die gerade in der Umsetzung sind, oder um eine reine Projektidee handeln kann.

Anmeldefrist 30.6.2011 – zur Anmeldung

Die kreativsten Lösungen, mit den täglichen Herausforderungen für die persönlichen Ressourcen umzugehen, werden vor den Vorhang geholt.

Psychische Erkrankungen – neue Krankenstands- und Pensionsmodelle gefordert

WKOÖ – Studie/Info

Psychische Erkrankungen zählen mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Krankenstände, Be­rufsunfähigkeit und Frühpensionierungen. Während das Burnout-Syndrom früher als Krankheit des Top-Managements galt, zeigt sich heute, dass körperliche und geistige Erschöpfungszustände in fast allen Berufen auftreten können. Nicht zu vergessen bei den Unternehmern selbst. „Mehr als 50 Prozent unserer Mitglieder sind Ein-Personen-Unternehmen. Auch diese gelangen mitunter an ihre Belastungsgrenzen“, so WKOÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller anlässlich eines jüngst vom Institut für Gesundheit und Sozialkompetenz (IGUS) veranstalteten Kongresses zum The­ma „Psychische Gesundheit im Berufsleben“. Rabmer-Koller fordert deshalb neue Kranken­stands- bzw. Pensionsmodelle, um dieser negativen Entwicklung nicht tatenlos zuzusehen.

Steirischer Gesundheitspreis für Betriebe 2011

Bereits zum zehnten Mal wird heuer von der Wirtschaftskammer Steiermark, Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe, gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG, dem Gesundheitsressort und dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, der Stmk. Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer Steiermark sowie der AUVA „Fit im Job” – der Steirische Gesundheitspreis für Unternehmen in der Steiermark ausgeschrieben.


Dabei werden in vier Kategorien jene Betriebe prämiert, die ihren MitarbeiterInnen die besten Gesundheitsförderprojekte anbieten. Nicht das eingesetzte Kapital, sondern die Neuartigkeit und Konzeption der Programme werden dabei bewertet. Zusätzlich wird in bewährter Weise auch dieses Jahr wieder ein Preis für Einsteiger, also für Unternehmen, die erstmalig Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt haben, in jeder Kategorie vergeben.

„Damit soll fortgesetzt werden, was im Vorjahr bereits bestens angenommen wurde: Eine Auszeichnung für jene Unternehmen, die mit Betrieblicher Gesundheitsförderung sozusagen Neuland betreten”, begründet der Initiator des Gesundheitspreises, LAbg. Wolfgang Kasic den ausgeschriebenen Sonderpreis.

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Arbeitsfähigkeit erhöhen – Maßnahmenpaket in Diskussion

Nach den Verschärfungen bei den Hacklerfrühpensionen und der ab 2011 geltenden Pflicht zur Rehabilitation vor Antritt einer Invaliditätspension will Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) im neuen Jahr ein Maßnahmenpaket schnüren, um ältere Beschäftigte länger im Berufsleben zu halten. Zu seinen Überlegungen zählen auch ein Ausbau des Kündigungsschutzes für ältere Arbeitnehmer sowie finanzielle Vergünstigungen für Unternehmen, deren Mitarbeiter seltener krank sind und geringere Kosten für das Gesundheitswesen verursachen.

Im Gespräch mit der „Presse“ kündigt Hundstorfer an, dass er die Sozialpartner im Jänner/Februar zu Gesprächen einladen wolle, um dann „ernsthaft zu verhandeln“. Thema werden auch Anreizsysteme für längeres Arbeiten und neue Gleitpensionsmodelle sein.

Hintergrund ist, dass nach wie vor viele Menschen zuerst arbeitslos werden, ehe sie in Pension gehen. Wenn man wolle, dass Menschen länger arbeiten als bisher, müsse man auch dafür sorgen, dass sie dies tatsächlich könnten, argumentiert der Ressortchef.

Mit den Überlegungen für Anreizmodelle komme man automatisch zur Frage: „Kann man ältere Arbeitnehmer speziell schützen?“ Er stehe jedenfalls zu diesbezüglichen Plänen, auch wenn von der Wirtschaft bereits bestehende Schutzbestimmungen als Hindernis für die Beschäftigung Älterer angesehen werden.

BGF-Umsetzung bei Rewe

REWE & BGF

Im Herbst 2008 wurde ein ambitioniertes Pilotprojekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung gestartet – die Ergebnisse daraus werden ab Oktober 2010 in die unternehmensweite Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen einfließen. Dazu hat sich das Unternehmen mit der Unterzeichnung der Charta des österreichischen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung im Beisein von Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner öffentlich bekannt. Das nächste engagierte Ziel: Die Erlangung des Gütesiegels für betriebliche Gesundheitsförderung.

„Betriebliche Gesundheitsförderung ist für Unternehmen ein wichtiges Zukunftsthema. Sie erhöht die Arbeitszufriedenheit und Lebensqualität der Mitarbeiter und somit auch die Produktivität und Produktqualität und reduziert die Fehlzeiten. Es freut mich sehr, dass Rewe International AG die Gesundheitsförderung so engagiert vorantreibt“, erklärt Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, anlässlich der Unterzeichnung der Charta „Betriebliche Gesundheitsförderung“.

Alpbacher Gesundheitsgespräche 2010 – BGF-Aspekte

BGF im Trend

Forum Alpach 2010 – Gesundheitsgespräche

Auch das diesjährige Forum Alpbach beinhaltet Themenstellungen,Aussagen und Forderungen die die betriebliche Gesundheitsthematik direkt oder indirekt betreffen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Beiträge hierzu

Gesundheitsmanagement im Betrieb (Dr.Gleitsmann)   Ältere Arbeitnehmer & Erwerbsleben     ÖGB fordert Gesetzesregelung   * Psychische Erkrankungen   * Enttabuisierung der Psyche   * Praxisleitfaden Gesundheitsmarkt

Interview: Gesundheitsminister Stöger zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

Stöger-Interview

Gesundheitsminister Stöger nimmt Stellung zur Thematik Arbeitswelt – psychische Erkrankungen – Betriebliche Gesundheitsförderung – Lösungswege.

Interview anhören

Burn-Out Studie

Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch – Audiobeitrag

Stress,Burn-Out & Co.

Stress,Burn-Out und Depressionen unter den Mitarbeitern werden immer häufiger –  jede dritte Invaliditätspension wird wegen psychischer Erkrankungen zuerkannt.  Aber auch die Krankenstandstage wegen psychischer Probleme nehmen stark zu – zweieinhalb Millionen diesbzgl. Fehltage  waren es im Vorjahr.

Audio-Beitrag: Morgenjournal, 20.07.2010 (inkl. Stöger-Interview)

 

In 20 Jahren verdreifacht

Ob Leistungsdruck oder private Faktoren: die Gründe, warum Menschen psychisch erkranken und nicht mehr arbeiten gehen können, sind vielfältig. Jeder 16. Krankenstandstag in Österreich ist auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen. Laut dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger sind im Vorjahr insgesamt fast zweieinhalb Millionen Fehltage dadurch  verursacht worden, das sind fast drei Mal so viele wie noch vor 20 Jahren.

Salzburger Gesundheitspreis 2010

Salzburger Gesundheitspreis 2010

Fehlzeitenreport 2010

Beamte und Arbeitslose länger krank
 
Gemäß Fehlzeitenreport 2010 weisen öffentlich Bedienstete  eine etwa 10 Prozent höhere Krankenstandsquote auf als Arbeiter und Angestellte. Bei den Arbeitslosen steigt die Zahl der Krankenstände  an, bei den Beschäftigten sinkt sie.

PHÄNOMEN „Kurzkrankenstände“ – diese stellen 30 Prozent der gesamten Fehlzeiten dar. Lange Krankenstände sind dagegen selten. Nur knapp 16 Prozent aller Fälle dauern länger als zwei Wochen.

Ältere sind zwar seltener als die Junge im Krankenstand, sind jedoch überproportional oft von langen Krankenstandsfällen betroffen. Die Krankenstandsquote der über-50-Jährigen ist deutlich höher als jene der restlichen Altersgruppen.

Weitere Infos

Salzburger Gesundheitspreis 2010 – Auftaktpressekonferenz

Salzburger Gesundheitspreis 2010

Salzburger Gesundheitspreis 2010 für Betriebliche Gesundheitsförderung – die Auftaktpressekonferenz hat stattgefunden. Erstmalig ist ein Wettbewerb für Projekte der betrieblichen Gesundheitsförderung in Salzburg ausgeschrieben (3 Kategorien). 

In angeregter Atmosphäre wurden die Zielstellungen des Salzburger Gesundheitspreises vorgestellt und diskutiert. Teilnehmer v.l.n.r  Dr.Blind, Dr.Unterkofler, WK-Präs. KommR. Schmalz, Dir. Riedl, Mag. Oberhofer, Ing. Dürr.

Presseinformationen, sämtliche Ausschreibungsunterlagen und weitergehende Informationen sind unter d.lauber@wirtschaftsbund-sbg.at erhältlich.

Downloads

 Folder_Salzburger_Gesundheitspreis ,  Anmeldeformblatt ,  Presseunterlage_Salzburger_Gesundheitspreis

Erkrankungen/Psychische Erkrankungen in Österreich – Statistiken

Psychische Erkrankungen – Zahl deutlich erhöht

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger veröffentlichte aktuell Zahlenmaterial zu Krankenständen und Ursachen. Demnach sind insbesondere die psychischen Faktoren als Krankenstandsursache deutlich im Vormarsch. Pro tausend Arbeitnehmer sind diese von 16,7 auf 21,3 Krankenstandstage gestiegen.

Weitere Infos

Steirischer Gesundheitspreis 2010 verliehen

FIT IM JOB 2010

Der steirische Gesundheitspreis “Fit im Job” wurde aktuell zum neunten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden dabei die Firma Weitwandern (Graz), das Institut für radiologische Spezialdiagnostik (Kapfenberg), Loidl Wurstproduktion (Stefan/Rosental), RHI (Leoben), die Medizinische Universität Graz und die Steiermärkische Sparkasse (Graz).

Veranstaltet wurde der Bewerb von Wirtschaftskammer, von der Merkur Versicherung, dem Gesundheits- und Wirtschaftsressort des Landes, der GKK, der Ärztekammer und der AUVA.

Alle Infos 

Dokumentation: Fit im Job_Dokumentation 2010[1]

12. Österreichische Präventionstagung 23./24.4.2010

12. Präventionstagung

Das Programm der 12. Österreichischen Präventionstagung gibt einen breiten Einblick in aktuelle
Entwicklungen, Aktivitäten und Strategien in der Förderung bewegungsorientierter
Gesundheitsförderung.

Weitere Infos 

Arbeitsmarkt kippt 2015 – Altersmanagement dringend erforderlich

NEUE STUDIE

Der österreichische Arbeitsmarkt wird 2015 kippen: es wird demnach weniger Berufseinsteiger als altersbedingte Berufsaussteiger geben. Das ist das Ergebnis der  Studie Allianz Demographic Pulse.

Demnach wird der Anteil der Jugendlichen von 504.000 auf 467.000 schrumpfen und die Zahl der Älteren von 447.000 auf 478.000 steigen. Problematisch ist, dass  mehr ältere Menschen früher in Pension gehen, während gleichzeitig  weniger Junge auf dem Arbeitsmarkt nachfolgen.

Erschwerend komme hinzu, dass es auch bei den Erwerbsquoten der österreichischen älteren Arbeitnehmer nicht gut aussieht:  in Österreich ist nur etwa jeder fünfte in dieser Kategorie “at work”- damit liegt Österreich im EU- Vergleich auf Platz 18. Das staatliche Pensionssystem wird durch diese Trends stärker unter Druck kommen. Qualifizierten Arbeitskräfte werden mittelfristig Mangelware.

Details zur Studie

Frühjahrstagung der GfA

GfA-Tagung 2010

Die deutsche Gesellschaft für Arbeitswissenschaft hat anläßlich ihrer aktuellen Frühjahrstagung (Darmstadt 24-26.3.20109 einen breitgefassten Tagungsinhalt vorgestellt,in dem die Themen Gesundheit,Individualität,Nachhaltigkeit multi- und interdisziplinär behandelt werden.

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Fit im Job – Steirischer Gesundheitspreis 2010

FIT IM JOB – STEIERMARK

Bereits zum neunten Mal wird von der Wirtschaftskammer Steiermark, Fachgruppe
der Freizeitbetriebe, gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG, dem Gesundheitsressort  und dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, der Stmk. Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer Steiermark sowie der AUVA „Fit im Job” – der Steirische Gesundheitspreis für Unternehmen in der Steiermark ausgeschrieben.

Dabei werden in vier Kategorien jene Betriebe prämiert, die ihren MitarbeiterInnen die besten Gesundheitsförderprojekte anbieten. Nicht das eingesetzte Kapital, sondern die Neuartigkeit und Konzeption der Programme werden dabei bewertet. Zusätzlich wird heuer bereits zum zweiten Mal ein Preis für Einsteiger, also für Unternehmen, die erstmalig Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt haben, in jeder Kategorie vergeben. „Damit soll fortgesetzt werden, was im Vorjahr bereits bestens angenommen wurde: Eine Auszeichnung für jene Unternehmen, die mit Betrieblicher Gesundheitsförderung sozusagen Neuland betreten”, begründet der Initiator des Gesundheitspreises, LAbg. Wolfgang Kasic den ausgeschriebenen Sonderpreis.

Einreichungen sind bis 26.2.2010 möglich.

INFO

 

Workshop: “Lehrlinge – Umgang mit Alkohol”

WORKSHOP  2010

    Info download: workshop und seminarangebot LL und AB 

Am 10.02.2010 findet in Salzburg unser Workshop für Lehrlinge zum Thema „Positiver Umgang mit Alkohol“ statt.

Wir erlauben uns Sie darüber zu informieren, dass noch Restplätze für den Termin  10.02.2010 (Seminar: 09:00 – 12:00 Uhr) vorhanden sind.

Sollten wir Ihr Interesse zu dieser Veranstaltung geweckt haben,bitten wir mittels beiliegender Anmeldeliste Ihre Teilnahme bekanntzugeben.

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Arbeitspsychologie: “Phänomen Extremjobber”

SCHÖNE, NEUE ARBEITSWELT   

Stress als Lebenselixier. Extremjobber in Führungsetagen arbeiten 15 Stunden pro Tag. Wer keine Ringe unter den Augen hat, gilt dort nicht als Top-Performer.

Die Unternehmensberatung Kienbaum hat in Kooperation mit dem Havard Businessmanager die deutschen Führungsetagen befragt und ist dort einem neuen Phänomen begegnet, dem “Extremjobber”.

60 – 70 Stundenwochen sowie Wochenendarbeit sind hier keine Seltenheit. Doch vielen ist bewusst, dass diese Leistungshype nicht von langer Dauer sein kann. Lesen Sie mehr hierzu im folgenden Medienbericht (Süddeutsche.de)

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EU-SCREENING: “Arbeitsbedingte psychische Risiken”

STRESS – RISIKEN 

„Das Berufsleben in Europa verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Arbeitsplatzunsicherheit, mehrere Jobs oder eine hohe Arbeitsintensität können Stress verursachen und die Gesundheit der Beschäftigten gefährden. Eine ständige Überwachung und Verbesserung der psychosozialen Arbeitsumgebung ist notwendig, damit hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden und die Mitarbeiter gesund bleiben“, erklärte Jukka Takala, Direktor der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz.

Neue Technologien, Materialien und Arbeitsprozesse bringen Risiken mit sich. Die Veränderungen erhöhen das Stressniveau und können zu erheblichen Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Gesundheit führen. Betroffen sind vor allem Menschen in unsicheren Arbeitsverhältnissen, die unter schlechten Bedingungen arbeiten. Ein weitere Stressfaktor sind unflexible und lange Arbeitszeiten. Über 40 Prozent der Beschäftigten in der EU mit hoher Arbeitsdauer gaben an, dass für sie Beruf und Familie nicht ausreichend vereinbar seien.

Ein enger Terminplan, der Abbau von Arbeitsplätzen und die Informationsflut durch neue Kommunikationstechnologien führen bei einer steigenden Zahl von Beschäftigten zu gesundheitlichen Problemen. Zunehmende Risiken sind Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz. Diese treten besonders im Gesundheits- und Dienstleistungsbereich auf. Sinkende Selbstachtung, Angstzustände und Depressionen können die Folge sein.

EU-OSHA wird die Ursachen und Maßnahmen zur Vorbeugung von arbeitsbedingtem Stress in einem Workshop im April 2008 näher untersuchen. Daneben sind eine Studie zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit und eine EU-weite Befragung von Unternehmen zum Umgang mit psychosozialen Risiken geplant.
 

Für den Bericht zu neu auftretenden psychologischen Risiken wurden Fachleute aus 13 EU-Mitgliedstaaten, den USA und internationalen Arbeitsorganisationen befragt. Die Zusammenfassung des Berichts auf Deutsch finden Sie hier.

Der vollständige Bericht auf Englisch kann unter http://riskobservatory.osha.europa.eu/.. nachgelesen werden.

Einen aktuellen Medienbericht zur Thematik finden Sie hier .

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Burgenland: BGF-Projekt in der Verwaltung

Burgenland – Gesundheitsförderung in der Verwaltung

 

Die Burgenländische Landesregierung hat auf Vorschlag von Landeshauptmann Hans Niessl beschlossen, zusätzlich zu den bereits laufenden Aktivitäten im Landesdienst, in Kooperation mit „pro mente“ das Projekt „Betriebliche Gesundheitsförderung – Gemeinsam FIT“ umzusetzen.

Eine entsprechende Kick-off-Veranstaltung wurde am 27.02.2008 im Kulturzentrum in Eisenstadt abgehalten. „Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist Teil einer modernen Unternehmensstrategie. Mit diesem Projekt, bei dem die 2.200 Mitarbeiter im Amt der Landesregierung angesprochen sind, wollen wir Krankheiten am Arbeitsplatz – inklusive Stress – vorbeugen, Gesundheitspotentiale stärken und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Ein Großteil des Lebens wird am Arbeitsplatz verbracht. Die gegebenen Arbeitsbedingungen wirken sich auch auf den Gesundheitszustand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Zielsetzung dieser Initiative ist es daher, gemeinsam mit einem Projektteam, das mit Dr. Heinrich Wedral, der in der Landesamtsdirektion für die Abwicklung des Projektes „Gemeinsam FIT“ verantwortlich ist, Univ. Prof. Dr. Karl Dantendorfer (PSD) sowie Norbert Neubauer und Mag. Andreas Schwab von der „Pro mente Akademie“ besetzt ist, Belastungen abzubauen und die Kommunikation zu intensivieren, denn die seelische Gesundheit ist ein bedeutender Faktor für das persönliche Wohlbefinden. Der Verlust der seelischen Gesundheit ist nämlich zunehmend ein Grund für viele Berufstätige, frühzeitig die volle Arbeitsfähigkeit zu verlieren. Dies wird durch den Rückgang der Leistungsfähigkeit, lange Krankenstände und auch durch Frühpensionierungen merkbar.

Die weiteren Informationsveranstaltungen werden für die Bediensteten der Außenstellen der technischen Abteilungen am 3. März 2008 in Oberwart sowie für die Bediensteten der Bezirkshauptmannschaften am 6. März 2008 im Kulturzentrum Mattersburg bzw. am 13. März 2008 in Müllendorf abgehalten.

Für den Inhalt verantwortlich:
Hermann Fercsak, Landesmedienservice
E-Mail: post.presse@bgld.gv.at

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Diskussion: “Arbeitspsychologische Betreuung für Betriebe”

ARBEITSPSYCHOLOGIE IM BETRIEB   

Im Rahmen der in Diskussion befindlichen Arbeitsschutzstrategie 2007 – 2012 der österreichischen Arbeitsinspektion fordern die FA-Teilnehmer AK und ÖGB aktuell den verstärkten Einsatz von ArbeitspsychologInnen als Präventivfachkräfte.

Forderungskatalog:

“Pflicht der laufenden Berichtserstattung über ihre Beratungen und vor allem über deren Umsetzung in den Betrieben.

Erweiterung von AUVAsicher um arbeitspsychologische Betreuung.

Umsetzung der Einsatzpflicht von Arbeitspsycholog/innen – Messbarkeit ist über die
üblichen Kontrollen der AI gegeben.

Qualität der Beratung durch die ArbeitspsychologInnen über Kontrollen ihrer Berichte und jedenfalls über Kontrollen der betrieblichen Praxis bezüglich psychischer Belastungen”.

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