Corporate Health Jahrbuch 2013

BildWährend der Corporate Health Convention und Personal Süd in Stuttgart präsentieren die Autoren des Corporate Health Jahrbuchs einen Einblick in den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland.
EuPD Research Sustainable Management, TÜV SÜD und Handelsblatt als Herausgeber des Corporate Health Jahrbuchs veröffentlichen auf der Corporate Health Convention und Personal Süd in Stuttgart erste Ergebnisse aus dem Corporate Health Jahrbuch 2013. In der dritten Auflage gibt das Buch einen Einblick in den aktuellen Stand des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Deutschland anhand der Gesundheitsstudie, die seit 2005 jährlich erhoben wird. Daneben gehen die Autoren näher auf die Herausforderungen für das BGM durch den demografischen Wandel ein und blicken zudem auf das Gesundheitsmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Die Veranstaltung findet im Anschluss an die Eröffnungspressekonferenz der Personal Süd und der Corporate Health Convention statt.
Dienstag, 23. April 2012, von 13:45 bis 14:30 Uhr

Alkoholismus in Österreich – IHS Studie

AnfahrtDie medizinische Behandlung von Alkoholismus in Österreich kostete 2011 rund 375 Mio. Euro, so eine aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS). Das ist ein Bruchteil der Gesamtkosten, zu denen auch Frühpensionierungen und Unfälle beitragen. Jährlich trinkt jeder Österreicher zwölf Liter reinen Alkohol, das ist Platz drei im OECD-Vergleich.

Zur IHS-Studie

Steirischer Gesundheitspreis – Fit im Job 2013 ausgeschrieben

Bereits zum zwölften Mal wird von der Wirtschaftskammer Steiermark, Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe, gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG, dem Gesundheitsressort und dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer Steiermark sowie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt Graz (AUVA) “Fit im Job” – der Steirische Gesundheitspreis für Unternehmen in der Steiermark” ausgeschrieben. Dabei werden in vier Kategorien jene Betriebe prämiert, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die besten Gesundheitsförderprojekte anbieten. Nicht das eingesetzte Kapital, sondern die Neuartigkeit und Konzeption der Programme werden dabei bewertet.

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Arbeitspsychologie-Partnerseite neu!

KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE

Mehr Service – mehr Komfort: unsere zu Jahresanfang vollständig erneuerte Partnerseite hat nun auch eine neue Adresse bekommen. Ab sofort www.kompetenzzentrum-arbeitspsychologie.at . :-)

Vorarlberger Gesundheitsgütesiegel “salvus” – Einreichfrist 31.1.2013

„salvus“ – eine Auszeichnung starker Partner

Die Partner Vorarlberger Landesregierung, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Vorarlberger Gebietskrankenkasse wissen um die Bedeutung gesunder und motivierter MitarbeiterInnen. Mit dem neuen Gesundheits-Gütesiegel „salvus“ in Gold und Silber sollen künftig all jene Betriebe ausgezeichnet werden, die sich aktiv um die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen verdient machen.

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Jahrbuch “Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft”

“Jahrbuch Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft in Österreich 2012. Das Jahr im Rückblick.”

Bereits zum vierten Mal gibt dieses Buch einen kompakten Überblick über Entwicklungen, Erfolge und Niederlagen sowie über die bedeutendsten Player der österreichischen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft. Das Jahrbuch richtet sich an alle Entscheidungsträger und Interessierte, soll zum Nachlesen, -denken und Handeln anregen und somit zu einem positiven Diskurs in Sachen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft beitragen.

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Oberösterreichischer Gesundheitspreis – Preisverleihung,Gala

Preisverleihungsgala 2012

Die Preisverleihungsgala findet am 23. Oktober 2012 im Forum der Raiffeisenlandesbank OÖ statt.

Info

Arbeitspsychologie-Seminar zur ASchG-Novelle 2012

2-Tages-Seminar: Arbeitspychologie im Betrieb – Management und Evaluierung psychischer Belastungen – Zielgruppe ASchG-Verantwortliche/Spezialisten/Führungskräfte

Unternehmensspezifisches Spezialseminar „Arbeitspsychologie –Grundlagen, Methoden,Evaluierung psychischer Belastungen, Maßnahmenplanung operativ und präventiv“. Inhaltl. Orientierung an den Anforderungen des ASchG-neu (Novelle 2012).

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Experten-Talk zur Evaluation psychischer Belastungen (ASchG-Novelle 2012)

Mit der neuen ASchG-Novelle bietet sich die Möglichkeit arbeitspsychologische betriebliche Prävention und Effizienzsteigerung kostenneutral zu kombinieren – auf die Wahl der Mittel kommt es an!

Zur Diskussion

Neue Infoschiene/Webseite zur ASchG-Novelle 2012 – Evaluierung psychischer Belastungen

Auf dieser Infoschiene  wird ab sofort kontinuierlich über die betrieblichen Anforderungen der ASchG-Novellierung 2012 berichtet,natürlich mit Themenschwerpunkt “Belastungsevaluation”.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – hier klicken

Sozialpartnertagung Bad Ischl – Frühpensionen einschränken,BGF,Präventionsoffensive

BAD ISCHLER DIALOG 2011 – “Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf Arbeitsmarkt und soziale Systeme” 10. – 11. Oktober 2011

Mitglieder der österreichischen Bundesregierung (u.a. Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger) und hochrangige Experten diskutieren in Bad Ischl Zukunftsszenarien für nachhaltige Beschäftigung und zukunftssichere Soziale Systeme. Weiterlesen

Studie: Unternehmenswerte,Gesundheit,Unternehmenserfolg

Innovative  Kultur

 Eine Unternehmenskultur, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter fördert, hat auch Auswirkungen auf den Betriebserfolg. Das belegt die Verknüpfung zweier Studien, von denen eine den Aspekt Gesundheit und Unternehmenskultur, die andere den Aspekt Betriebserfolg und Unternehmenskultur untersucht hat.

Studie

Reminder: BGF-Dreiländertagung 24./25.3. 2011

BGF-Tagung Ö -D – CH

Tagungsaviso: Dreiländertagung zur Betrieblichen Gesundheitsförderung 24./25.3. 2011 in St.Gallen

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Psychische Erkrankungen – neue Krankenstands- und Pensionsmodelle gefordert

WKOÖ – Studie/Info

Psychische Erkrankungen zählen mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Krankenstände, Be­rufsunfähigkeit und Frühpensionierungen. Während das Burnout-Syndrom früher als Krankheit des Top-Managements galt, zeigt sich heute, dass körperliche und geistige Erschöpfungszustände in fast allen Berufen auftreten können. Nicht zu vergessen bei den Unternehmern selbst. „Mehr als 50 Prozent unserer Mitglieder sind Ein-Personen-Unternehmen. Auch diese gelangen mitunter an ihre Belastungsgrenzen“, so WKOÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller anlässlich eines jüngst vom Institut für Gesundheit und Sozialkompetenz (IGUS) veranstalteten Kongresses zum The­ma „Psychische Gesundheit im Berufsleben“. Rabmer-Koller fordert deshalb neue Kranken­stands- bzw. Pensionsmodelle, um dieser negativen Entwicklung nicht tatenlos zuzusehen.

Leipziger Thesen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Auf dem 10. Deutsche Präventologen-Kongress (Leipzig, 2.-3.4-2011) wird das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement eine zentrale  Rolle einnehmen – das sind vorweg die Leipziger Thesen:

1. Das betriebliche Gesundheitsmanagement muss als integrale  Bestandteil der Gesundheitsversorgung anerkannt werden.

2. Alle Maßnahmen müssen mit dem Programm zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit und mit der medizinischen und beruflichen Rehabilitation im Sinne eines „Disabilitiy Managements“ vernetzt werden.

3. Es müssen Gesundheitsprogramme etabliert werden, die insbesondere Mitarbeiter erreichen , welche eine hohe Risiko-Exposition, eine hohe Beschwerde-Reaktivität und ein geringes Selbsthilfepotential aufweisen. Weiterlesen

27.1.2011 – Auftaktveranstaltung proFITNESSaustria.at

Los geht`s – Gesundheitsförderung für KMU

 

Es gibt jetzt eine eigene BGF-Initiative und Webseite mit Schwerpunkt Betriebliche Gesundheitsförderung für KMU – http://www.profitnessaustria.at . Wir wünschen dem neuen Projekt viel Erfolg und maximale Reichweite!

Uns findet man ebendort via http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=593118&dstid=8883 .

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Presseaussendung

Burnout, Depression, Stress – Thema bei Barbara Stöckl

Mittwoch 17.11.20.15 ORF 2     >Burnout Video (ORF)       >Fachl. Burnout Videos

Bewusst gesund – Mut zum Leben: Stöckl live:

Die Sendung steht ganz im Zeichen des Themas ‘Burnout und Depression’.
Live im Studio werden Stresstests durchgeführt, Barbara Stöckl wird mit Burnout-Betroffenen sowie mit Experten über die Krankheit sprechen. Eine Million Menschen sind in Österreich Burnout gefährdet. Weiterlesen

Diashow: Salzburger Gesundheitspreis 2010

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Alpbacher Gesundheitsgespräche 2010 – BGF-Aspekte

BGF im Trend

Forum Alpach 2010 – Gesundheitsgespräche

Auch das diesjährige Forum Alpbach beinhaltet Themenstellungen,Aussagen und Forderungen die die betriebliche Gesundheitsthematik direkt oder indirekt betreffen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Beiträge hierzu

Gesundheitsmanagement im Betrieb (Dr.Gleitsmann)   Ältere Arbeitnehmer & Erwerbsleben     ÖGB fordert Gesetzesregelung   * Psychische Erkrankungen   * Enttabuisierung der Psyche   * Praxisleitfaden Gesundheitsmarkt

Interview: Gesundheitsminister Stöger zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

Stöger-Interview

Gesundheitsminister Stöger nimmt Stellung zur Thematik Arbeitswelt – psychische Erkrankungen – Betriebliche Gesundheitsförderung – Lösungswege.

Interview anhören

Burn-Out Studie

Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch – Audiobeitrag

Stress,Burn-Out & Co.

Stress,Burn-Out und Depressionen unter den Mitarbeitern werden immer häufiger –  jede dritte Invaliditätspension wird wegen psychischer Erkrankungen zuerkannt.  Aber auch die Krankenstandstage wegen psychischer Probleme nehmen stark zu – zweieinhalb Millionen diesbzgl. Fehltage  waren es im Vorjahr.

Audio-Beitrag: Morgenjournal, 20.07.2010 (inkl. Stöger-Interview)

 

In 20 Jahren verdreifacht

Ob Leistungsdruck oder private Faktoren: die Gründe, warum Menschen psychisch erkranken und nicht mehr arbeiten gehen können, sind vielfältig. Jeder 16. Krankenstandstag in Österreich ist auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen. Laut dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger sind im Vorjahr insgesamt fast zweieinhalb Millionen Fehltage dadurch  verursacht worden, das sind fast drei Mal so viele wie noch vor 20 Jahren.

Salzburger Gesundheitspreis 2010

Salzburger Gesundheitspreis 2010

Fehlzeitenreport 2010

Beamte und Arbeitslose länger krank
 
Gemäß Fehlzeitenreport 2010 weisen öffentlich Bedienstete  eine etwa 10 Prozent höhere Krankenstandsquote auf als Arbeiter und Angestellte. Bei den Arbeitslosen steigt die Zahl der Krankenstände  an, bei den Beschäftigten sinkt sie.

PHÄNOMEN „Kurzkrankenstände“ – diese stellen 30 Prozent der gesamten Fehlzeiten dar. Lange Krankenstände sind dagegen selten. Nur knapp 16 Prozent aller Fälle dauern länger als zwei Wochen.

Ältere sind zwar seltener als die Junge im Krankenstand, sind jedoch überproportional oft von langen Krankenstandsfällen betroffen. Die Krankenstandsquote der über-50-Jährigen ist deutlich höher als jene der restlichen Altersgruppen.

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Salzburger Gesundheitspreis 2010 – Auftaktpressekonferenz

Salzburger Gesundheitspreis 2010

Salzburger Gesundheitspreis 2010 für Betriebliche Gesundheitsförderung – die Auftaktpressekonferenz hat stattgefunden. Erstmalig ist ein Wettbewerb für Projekte der betrieblichen Gesundheitsförderung in Salzburg ausgeschrieben (3 Kategorien). 

In angeregter Atmosphäre wurden die Zielstellungen des Salzburger Gesundheitspreises vorgestellt und diskutiert. Teilnehmer v.l.n.r  Dr.Blind, Dr.Unterkofler, WK-Präs. KommR. Schmalz, Dir. Riedl, Mag. Oberhofer, Ing. Dürr.

Presseinformationen, sämtliche Ausschreibungsunterlagen und weitergehende Informationen sind unter d.lauber@wirtschaftsbund-sbg.at erhältlich.

Downloads

 Folder_Salzburger_Gesundheitspreis ,  Anmeldeformblatt ,  Presseunterlage_Salzburger_Gesundheitspreis

Erkrankungen/Psychische Erkrankungen in Österreich – Statistiken

Psychische Erkrankungen – Zahl deutlich erhöht

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger veröffentlichte aktuell Zahlenmaterial zu Krankenständen und Ursachen. Demnach sind insbesondere die psychischen Faktoren als Krankenstandsursache deutlich im Vormarsch. Pro tausend Arbeitnehmer sind diese von 16,7 auf 21,3 Krankenstandstage gestiegen.

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Steirischer Gesundheitspreis 2010 verliehen

FIT IM JOB 2010

Der steirische Gesundheitspreis “Fit im Job” wurde aktuell zum neunten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden dabei die Firma Weitwandern (Graz), das Institut für radiologische Spezialdiagnostik (Kapfenberg), Loidl Wurstproduktion (Stefan/Rosental), RHI (Leoben), die Medizinische Universität Graz und die Steiermärkische Sparkasse (Graz).

Veranstaltet wurde der Bewerb von Wirtschaftskammer, von der Merkur Versicherung, dem Gesundheits- und Wirtschaftsressort des Landes, der GKK, der Ärztekammer und der AUVA.

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Dokumentation: Fit im Job_Dokumentation 2010[1]

Salzburger Gesundheitspreis 2010 ante portas

NEU! SALZBURGER GESUNDHEITSPREIS 2010 – Betriebe schaffen Gesundheit

Es ist soweit – nach der Steiermark,Oberösterreich und Vorarlberg steht auch in Salzburg ein regionaler betrieblicher Gesundheitspreis vor der Tür.

Die Merkur Versicherung AG, der Wirtschaftsbund Salzburg und einige andere Kooperationspartner leisten jede Menge konzeptioneller Vorarbeit um den SALZBURGER GESUNDHEITSPREIS 2010 zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum Salzburger Gesundheitspreis 2010 gibt es demnächst,sobald die Einreichmodalitäten fertiggestellt sind.

Fachliteratur: Age Management & ROI

Buchempfehlung

“Ökonomische Effekte des Age Managements” – Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) der Fachhochschule Ludwigshafen und der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung.

Die Studie wurde im Rahmen der Entwicklung von AGE CERT Qualitätssiegel altersgerechte Personalentwicklung in Auftrag gegeben.

Verlag Wissenschaft & Praxis
186 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabelle

Verleihung Gütesiegel BGF

GÜTESIEGEL

Wien (OTS) – Bereits zum fünften Mal hat die Wiener
Gebietskrankenkasse als zuständiger Sozialversicherungsträger heute,
am 2. März 2009, das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung
(BGF) verliehen. Übergeben wurde die Auszeichnung von
Gesundheitsminister Alois Stöger, diplômé.

Ausgezeichnete Unternehmen

Als Regionalstelle des im Jahr 2000 gegründeten Österreichischen
Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung unterstützt die
Wiener Gebietskrankenkasse auf Wunsch Unternehmen und Organisationen
dabei, gesundheitsfördernde Maßnahmen im Rahmen nachhaltiger Prozesse
umzusetzen. Ausgezeichnet wurden heute folgende Organisationen:

- Bundesministerium für Finanzen
- Steuer- und Zollkoordination Wien
- Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG
- Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
- Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft

Das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung ist drei
Jahre gültig. Inklusive der heute ausgezeichneten Organisationen
können in Wien derzeit zwölf Organisationen ein BGF-Gütesiegel
vorweisen.

Betriebliche Gesundheitsförderung zahlt sich aus

Franz Bittner, Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, zeigte sich
anlässlich der Preisverleihung überzeugt: “Gesunde und zufriedene
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat wirtschaftlichen
Erfolgs. Und zwar gerade in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten, wie
wir sie derzeit und wohl noch auf längere Sicht erleben.
Qualitätsgesicherte BGF-Projekte sind eine große Chance, dieses
Rückgrat zu stärken. Ich freue mich für alle Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die in den heute ausgezeichneten Betrieben von
Gesundheitsförderung profitieren. Besonders stolz bin ich natürlich
darauf, dass mit dem Hauptverband und der Sozialversicherung der
gewerblichen Wirtschaft unsere Dach- und eine Schwesterorganisation
die strengen Kriterien erfüllt haben.”

Auch Gesundheitsminister Stöger betonte den hohen Stellenwert von
betrieblicher Gesundheitsförderung: “Die Menschen verbringen ein
Drittel ihres Lebens im Betrieb. Betriebliche Gesundheitsförderung
kann den Arbeitsplatz auf Gesundheitsmaßnahmen überprüfen und
eventuelle Krankmacher entlarven. Gleichzeitig bedeutet es für ein
Unternehmen natürlich eine große Herausforderung, sich so
umzugestalten, dass die Mitarbeiter nicht nur ihrer täglichen Arbeit
nachgehen, sondern auch einen Beitrag zur Erhaltung ihrer Gesundheit
leisten können. Daher gratuliere ich allen Unternehmungen und lade
sie dazu ein, betriebliche Gesundheitsvorsorge auch in Zukunft in den
Vordergrund zu stellen und weiterzuentwickeln.”

Dass sich betriebliche Gesundheitsförderung auch aus
wirtschaftlicher Sicht lohnt, hat das Institut für Höhere Studien
(IHS) in einer Studie  eindrucksvoll belegt: Fehlzeiten gingen um bis
zu 36 Prozent zurück, die damit verbundenen Kosten um bis zu 34
Prozent.

Im Idealfall, wenn also alle Erwerbstätigen in Österreich von
qualitätsgesicherter BGF profitieren könnten, ergäbe das laut IHS
einen volkswirtschaftlichen Einspareffekt von 3,64 Mrd. Euro. Das
entspricht in etwa 1,7 Prozent des österreichischen
Bruttoinlandsprodukts.

BGF-Gütesiegel – Kriterien und Gültigkeit

Möchte eine Organisation die für drei Jahre verliehene
Auszeichnung verlängern, muss sie Folgeprojekte vorweisen können.
Diese werden evaluiert und dienen dem Netzwerk für Betriebliche
Gesundheitsförderung als Entscheidungsbasis für eine
Wiederverleihung. Das Netzwerk für BGF arbeitet in enger Kooperation
mit dem Fonds gesundes Österreich (FGÖ) zusammen, der dem
Gesundheitsministerium untersteht.

Folgende Qualitätskriterien haben Gütesiegel-Anwärter unter
anderem zu erfüllen:

- ganzheitlicher Gesundheitsförderungsansatz
- Einbindung und aktives Mitwirken der MitarbeiterInnen
- Integration von BGF-Maßnahmen in die Arbeitsabläufe und in die
Unternehmensphilosophie
- laufende Evaluierung der Gesundheitsförderungsaktivitäten

Das Gütesiegel stellt die zweite Stufe qualitätsgesicherter,
standardisierter BGF in Österreich dar. Der erste Schritt besteht in
der Unterzeichnung der BGF-Charta. Damit verpflichtet sich eine
Organisation, innerhalb von zwei Jahren erste Aktivitäten im Rahmen
von BGF zu setzen. Wer darüber hinaus das BGF-Gütesiegel anstrebt,
muss bereits abgeschlossene oder in den Regelbetrieb übergegangene
Projekte vorweisen können. Die dritte und höchste Stufe ist der
Österreichische Preis für BGF. Er wird alle zwei Jahre an
einreichende Unternehmen vergeben, die auf ein gültiges Gütesiegel
verweisen können.

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Die Projektentwicklung des prämierten Projektes “First Health” der Erste Bank AG erfolgte durch Dr. Christian Blind, www.arbeitspsychologie-online.at .