FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG

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Archiv für die Kategorie ‘Europa’

Arbeitsmarkt kippt 2015 – Altersmanagement dringend erforderlich

Geschrieben von Blogger - März 26, 2010

NEUE STUDIE

Der österreichische Arbeitsmarkt wird 2015 kippen: es wird demnach weniger Berufseinsteiger als altersbedingte Berufsaussteiger geben. Das ist das Ergebnis der  Studie Allianz Demographic Pulse.

Demnach wird der Anteil der Jugendlichen von 504.000 auf 467.000 schrumpfen und die Zahl der Älteren von 447.000 auf 478.000 steigen. Problematisch ist, dass  mehr ältere Menschen früher in Pension gehen, während gleichzeitig  weniger Junge auf dem Arbeitsmarkt nachfolgen.

Erschwerend komme hinzu, dass es auch bei den Erwerbsquoten der österreichischen älteren Arbeitnehmer nicht gut aussieht:  in Österreich ist nur etwa jeder fünfte in dieser Kategorie “at work”- damit liegt Österreich im EU- Vergleich auf Platz 18. Das staatliche Pensionssystem wird durch diese Trends stärker unter Druck kommen. Qualifizierten Arbeitskräfte werden mittelfristig Mangelware.

Details zur Studie

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EU-SCREENING: “Arbeitsbedingte psychische Risiken”

Geschrieben von Blogger - Juni 4, 2008

STRESS – RISIKEN 

„Das Berufsleben in Europa verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Arbeitsplatzunsicherheit, mehrere Jobs oder eine hohe Arbeitsintensität können Stress verursachen und die Gesundheit der Beschäftigten gefährden. Eine ständige Überwachung und Verbesserung der psychosozialen Arbeitsumgebung ist notwendig, damit hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden und die Mitarbeiter gesund bleiben“, erklärte Jukka Takala, Direktor der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz.

Neue Technologien, Materialien und Arbeitsprozesse bringen Risiken mit sich. Die Veränderungen erhöhen das Stressniveau und können zu erheblichen Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Gesundheit führen. Betroffen sind vor allem Menschen in unsicheren Arbeitsverhältnissen, die unter schlechten Bedingungen arbeiten. Ein weitere Stressfaktor sind unflexible und lange Arbeitszeiten. Über 40 Prozent der Beschäftigten in der EU mit hoher Arbeitsdauer gaben an, dass für sie Beruf und Familie nicht ausreichend vereinbar seien.

Ein enger Terminplan, der Abbau von Arbeitsplätzen und die Informationsflut durch neue Kommunikationstechnologien führen bei einer steigenden Zahl von Beschäftigten zu gesundheitlichen Problemen. Zunehmende Risiken sind Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz. Diese treten besonders im Gesundheits- und Dienstleistungsbereich auf. Sinkende Selbstachtung, Angstzustände und Depressionen können die Folge sein.

EU-OSHA wird die Ursachen und Maßnahmen zur Vorbeugung von arbeitsbedingtem Stress in einem Workshop im April 2008 näher untersuchen. Daneben sind eine Studie zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit und eine EU-weite Befragung von Unternehmen zum Umgang mit psychosozialen Risiken geplant.
 

Für den Bericht zu neu auftretenden psychologischen Risiken wurden Fachleute aus 13 EU-Mitgliedstaaten, den USA und internationalen Arbeitsorganisationen befragt. Die Zusammenfassung des Berichts auf Deutsch finden Sie hier.

Der vollständige Bericht auf Englisch kann unter http://riskobservatory.osha.europa.eu/.. nachgelesen werden.

Einen aktuellen Medienbericht zur Thematik finden Sie hier .

Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at .

Besuchen Sie auch unser KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE .

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REMINDER – Schweiz:10. Nationale Gesundheitsförderungskonferenz

Geschrieben von Blogger - Januar 9, 2008

Willkommen in Interlaken! Aus Erfahrungen lernen. Erfolge multiplizieren. 

Am 24. und 25. Januar 2008 ist es wieder soweit: An diesen beiden Tagen geht in Interlaken die 10. Nationale Gesundheitsförderungskonferenz über die Bühne.

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 1998 hat sich vieles getan: Die verschiedensten Akteure der Gesundheitsförderung und Prävention konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Gesundheitsförderung ist als Thema lanciert und im Bewusstsein der Menschen besser verankert worden. Von der politischen Agenda sind unsere Anliegen nicht mehr wegzudenken.

Und: Gesundheitsförderung Schweiz hat sich als Institution etabliert. Mit unserer fokussierten Strategie sind wir daran einiges bereits in die Tat umzusetzen.
Wir haben also gute Gründe, bewusst zurück zu blicken und die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren. Es ist an der Zeit, Bewährtes auszuloten, aus Misserfolgen zu lernen und neue Wege einzuschlagen. Unsere Konferenz bietet den Rahmen dafür.

a5_konferenz-broschuere_interlaken_08_df.pdf 

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REMINDER: Studie/Vortrag: Arbeitsbedingungen in Europa

Geschrieben von Blogger - Dezember 12, 2007

Brigitte JURASZOVICH
4. Europäische Erhebung über Arbeitsbedingungen der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen

Die Europäischen Erhebungen über Arbeitsbedingungen werden alle fünf Jahre durchgeführt, die jüngste erfolgte im Jahr 2005 in 31 Ländern. Die Erhebung umfasst ein breites Themenspektrum, u.a. körperliche Risken, Arbeitszeiten, Arbeitsorganisation, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsauswirkungen, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder Gewalt am Arbeitsplatz. Im Vortrag werden die Ergebnisse für Österreich im Vergleich mit Gesamteuropa dargestellt

Mag. Brigitte Juraszovich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Gesundheit Österreich GmbH – Geschäftsbereich ÖBIG und Projektleiterin der Österreichischen Kontaktstelle zur Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa.

12.12.2007 – 19h s.t.

Haus der Soziologie der Universität Wien, Seminarraum 3
Rooseveltplatz 2, 1. Stock

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Studienpräsentation: “Arbeitsbedingungen in Europa”

Geschrieben von Blogger - Dezember 4, 2007

Brigitte JURASZOVICH
4. Europäische Erhebung über Arbeitsbedingungen der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen

Die Europäischen Erhebungen über Arbeitsbedingungen werden alle fünf Jahre durchgeführt, die jüngste erfolgte im Jahr 2005 in 31 Ländern. Die Erhebung umfasst ein breites Themenspektrum, u.a. körperliche Risken, Arbeitszeiten, Arbeitsorganisation, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsauswirkungen, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder Gewalt am Arbeitsplatz. Im Vortrag werden die Ergebnisse für Österreich im Vergleich mit Gesamteuropa dargestellt

Mag. Brigitte Juraszovich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Gesundheit Österreich GmbH – Geschäftsbereich ÖBIG und Projektleiterin der Österreichischen Kontaktstelle zur Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa.

12.12.2007 – 19h s.t. 

Haus der Soziologie der Universität Wien, Seminarraum 3
Rooseveltplatz 2, 1. Stock

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Stiftung Vital – Betriebliche Gesundheitsförderung in Südtirol

Geschrieben von Blogger - November 21, 2007

Wirtschaftsfaktor „Gesundheit“ – Stiftung „Vital“ zieht Bilanz

Arbeit kann krank machen: Stress und seine Begleiterscheinungen wie Depression und „Burnout“ zählen bereits jetzt schon zu den Berufskrankheiten der Zukunft. Für die Betriebe wird die Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter zu einer immer größeren Herausforderung, denn mehr Gesundheit trägt auch zu mehr Erfolg bei.
Die Südtiroler Landesregierung hat deshalb im vergangenen Jahr das Gesundheitsmanagement in die Richtlinien der Wirtschaftsförderung mit aufgenommen und die Stiftung „Vital“ ins Leben gerufen. Diese hat am 13.11.2007 auf einer Pressekonferenz im Hotel Sheraton in Bozen Bilanz gezogen.

In fünf Betrieben setzt die Stiftung seit dem Herbst 2006 den Schweizer Leitfaden KMU-vital für kleine und mittlere Betriebe um: in den Etschwerken, der Salewa-Oberalp-AG, der Thun AG, der Gemeindeverwaltung Bruneck und im Pflegeheim „Altes Spital“ in Kurtatsch.„KMU-vital ist ein ‚Werkzeugkasten’, der den Bedürfnissen der Unternehmen angepasst werden kann. Er umfasst einen Einstiegsworkshop, eine Bedarfsanalyse, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung und deren Überprüfung“, erklärte Florian Zerzer, Präsident der Stiftung „Vital“ auf der Pressekonferenz. Die fünf Südtiroler Betriebe würden unter anderem Fortbildungen über Ergonomie am Arbeitsplatz und über Stressmanagement anbieten, so Zerzer, „gleichzeitig versuchen sie jedoch auch, ihre Mitarbeiter verstärkt in die Planung von Um- und Neubauten miteinzubeziehen“.

In Südtirol bestehe jedoch immer noch „großer Handlungsbedarf“, wie Zerzer neben Josef Rottensteiner, Generalsekretär des Wirtschaftsförderungsinstitutes in der Handelskammer Bozen (WIFO) unterstrich. Eine Umfrage des WIFO belege, dass von 531 befragten Südtiroler Unternehmen „nur 15 Prozent regelmäßig Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung anbieten“, erlärte Rottensteiner.

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