Alpbacher Gesundheitsgespräche – AUVA Initiative zur Prävention

Prävention denkenIm Europa-Vergleich sind Österreicher länger krank als die Bevölkerung in anderen Ländern. Es werden beträchtliche Summen in die Reparaturmedizin investiert, in Prävention und Gesundheitsförderung fließt jedoch nur ein kleiner Teil. Wie aber bleiben wir länger gesund und was können wir tun, um unsere Gesundheit zu stärken und Risken zu vermeiden?

Um diese Fragen beantworten zu können, gilt es vorerst die Begriffe Prävention und Gesundheitsförderung genau zu definieren und die Zuständigkeiten eindeutig zu klären. Die AUVA hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei den Gesundheitsgesprächen im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach 2013 das Thema der Prävention auf breiter Ebene und im Sinne des Anspruchs „prevention in all policies“ zu diskutieren. Ziel ist eine akkordierte Begriffsdefinition als Ausgangspunkt für ein konzertiertes Vorgehen in der Gesundheitswelt.

Zum Programm

Demografische Herausforderung – Studie – EU Altersschnitt 2020 ist 40 Jahre

Im Jahre 2020 wird das Durchschnittsalter in Europa bei 40 Jahren liegen – in Deutschland sogar bei über 45. Die Altersgruppe der über 50-jährigen Deutschen wächst bis dahin um 68 Prozent; und ein Viertel der deutschen Arbeitskräfte wird in den nächsten 15 Jahren in den Ruhestand gehen. Für die Wirtschaft bedeuten derartige Tendenzen, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften voraussichtlich bald nicht mehr gedeckt werden kann. Aber auch Unternehmen in Ländern mit einer jüngeren Altersstruktur wie Brasilien, Indien oder China werden mit alternden Belegschaften und der Herausforderung konfrontiert, ihr Wachstum angesichts eines immer knapper werdenden Arbeitskräfteangebots weiterhin zu halten. Um künftig wettbewerbsfähig zu sein, müssen sich Unternehmen daher bereits jetzt auf die demografischen Risiken in den Märkten, in denen sie agieren, einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt die Boston Consulting Group (BCG) in ihrer Studie “Turning the Challenge of an Older Workforce into a Managed Opportunity”, für die weltweit rund 600 Personalmaßnahmen von mehr als 330 Unternehmen analysiert und über 70 Führungskräfte befragt wurden.

Zur Studie

Reminder: BGF-Dreiländertagung 24./25.3. 2011

BGF-Tagung Ö -D – CH

Tagungsaviso: Dreiländertagung zur Betrieblichen Gesundheitsförderung 24./25.3. 2011 in St.Gallen

Alle Infos: Programm

IAFOB 2011 – Gesundheits- & Demografiemanagement

Gesundheit – ein Arbeitsleben lang!

Programmauszug Eberhard Ulich Symposium, Sonnthofen 2.-3.3. 2011

Der demographische Wandel lässt unsere Arbeitswelt immer älter werden. Daher geraten verstärkt Fragen danach, wie eine Wertschöpfung durch Ältere bzw. alternsgerechte Arbeitsbedingungen zu gestalten sind, in den Fokus. Arbeit ist zudem nicht nur die Erwerbsarbeit. Daneben stehen viele andere Arbeitsformen, die auch zu einer (Alters-)Sicherung des Lebens beitragen. Auf dem Weg zu einem lebenslangen Arbeiten gilt es, die Sinnhaftigkeit von Arbeit im Auge zu behalten und Rahmenbedingungen für körperliches Wohlbefinden und mentale Ausgeglichenheit zu schaffen.

Info

Dreiländertagung Betriebliche Gesundheitsförderung

BGF-Tagung Ö -D – CH

Tagungsaviso: Dreiländertagung zur Betrieblichen Gesundheitsförderung 24./25.3. 2011 in St.Gallen

Alle Infos: Programm

Workshop: Innovation – Qualität – Arbeit/Gesundheit/Sicherheit

High Level Workshop

Wien 24. – 25.6.2010: „Strategien für Innovation durch mehr Qualität der Arbeit in Europa entwickeln  ̶̶  Mess- und Indikatorensysteme zu Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in Europa bilanzieren”

INFO: research 

BGF/BGM – Tagung Freiburg

Nationale Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung 2010

“BGM – was sichert den Erfolg?” am 2. September 2010, Universität Freiburg (Schweiz)

Die Tagung will Denkanstösse vermitteln und im Einzelnen folgende Themen ausleuchten:

  • Motivation zur Gesundheitsförderung: Welche Möglichkeiten haben die verschiedenen Akteure im Betrieb, einen BGF-Prozess zu initiieren und zu steuern?
  • Projekte sicher umsetzen: Wie kann die BGF in Management- und andere Systeme eingebettet werden (ASA-System, Balanced Score Card, Management-Systeme, ….)?
  • Externe Unterstützung nutzen: Welche Rolle spielen externe Experten in diesem Prozess? Welchen Mehrwert bringt welche berufliche Qualifikation?
  • Prozess richtig planen: Wie lässt sich die Unterstützung von oben, von unten und “von der Seite” bis zur Phase der Evaluation sicherstellen?
  • Betriebsgrösse berücksichtigen: Welchen speziellen Bedingungen ist in einem Kleinbetrieb, einem mittelgrossen oder grossen Betrieb Rechnung zu tragen?
  • Standards etablieren: Welche Qualitätskriterien sind Schweizer Standard?
  • Return on Investment: Welche Bedeutung haben Kennzahlen für die Evaluation? Wie lässt sich der Nutzen aufzeigen?

www.gesundheitsfoerderung.ch