FORUM BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG

Fachinformationen, Weiterbildung & Know How

Archiv für die Kategorie ‘Arbeitssicherheit’

EURES Seminar 13.3.2008 “Altersmanagement” – Dr.Blind, arbeitspsychologie-online.at

Geschrieben von Blogger - März 4, 2008

EURES SEMINAR

Freilassing, 13.03.2008


Veranstaltungsreihe “Jung und Alt im Betrieb”

“Neue Modelle der Laufbahngestaltung und -entwicklung”

13.03.2008, 18:30 – 20:00
- offene Veranstaltung, freier Eintritt, Anmeldung erwünscht

Ort:
Lokwelt Freilassing, Westendstr. 5, D-83395 Freilassing

Weitere Informationen: Einladung

Ansprechpartner: Eugen Wette-Köhler
EURES Berater
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) GmbH Maximilianstr. 18 a
83278 Traunstein
Tel. +49 – 8 61 – 98 65 1 – 15
Fax +49 – 8 61 – 98 65 1 – 30
Mail: wette-koehler.eugen@ts.bbw.de

Veröffentlicht in Altersmanagement, Arbeitsanalyse, Arbeitsklima, Arbeitspsychologie, arbeitspsychologie-online.at, Arbeitssicherheit, Österreich, Bayern, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Burn out, Courseware, Deutschland, Führung und Gesundheit, Forum Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheitsmanagement, Prävention, Return on Investment, ROI, Salzburg, Studien, Unternehmen, Veranstaltungen | Kommentar schreiben »

Diskussion: “Arbeitspsychologische Betreuung für Betriebe”

Geschrieben von Blogger - Februar 25, 2008

ARBEITSPSYCHOLOGIE IM BETRIEB   

Im Rahmen der in Diskussion befindlichen Arbeitsschutzstrategie 2007 – 2012 der österreichischen Arbeitsinspektion fordern die FA-Teilnehmer AK und ÖGB aktuell den verstärkten Einsatz von ArbeitspsychologInnen als Präventivfachkräfte.

Forderungskatalog:

“Pflicht der laufenden Berichtserstattung über ihre Beratungen und vor allem über deren Umsetzung in den Betrieben.

Erweiterung von AUVAsicher um arbeitspsychologische Betreuung.

Umsetzung der Einsatzpflicht von Arbeitspsycholog/innen – Messbarkeit ist über die
üblichen Kontrollen der AI gegeben.

Qualität der Beratung durch die ArbeitspsychologInnen über Kontrollen ihrer Berichte und jedenfalls über Kontrollen der betrieblichen Praxis bezüglich psychischer Belastungen”.

Diese Webseite ist eine Serviceleistung von www.arbeitspsychologie-online.at .

Besuchen Sie auch unser KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE .

Veröffentlicht in Arbeitsanalyse, Arbeitspsychologie, arbeitspsychologie-online.at, Arbeitssicherheit, Österreich, Medien | Kommentar schreiben »

In Eigener Sache: Arbeitspsychologie-Blog online

Geschrieben von Blogger - Januar 10, 2008

Kompetenzzentrum Arbeitspsychologie 

  Aufgrund gestiegener inhaltlicher Anforderungen und zahlreicher Anfragen haben wir uns entschlossen, mit Jahresbeginn einen eigenen Weblog zur Thematik “Arbeitspsychologie” zu starten. Dieser ist als KOMPETENZZENTRUM ARBEITSPSYCHOLOGIE unter www.kompetenzzentrum.arbeitspsychologie-online.at frei zugänglich.

Themenspezifische Fachbeiträge zu diesem Medium werden gerne unter blog@arbeitspsychologie-online entgegengenommen.

Ihr FORUM-TEAM

Veröffentlicht in Allgemein, Arbeitspsychologie, Arbeitssicherheit, Österreich, Betriebliche Gesundheitsförderung, Führung und Gesundheit, Medien, Studien | Kommentar schreiben »

Literatur: “Arbeitsbedingungen,Stress und der Konsum von Alkohol”

Geschrieben von Blogger - Dezember 17, 2007

Leske + Budrich, 1. Auflage 2006, 438 Seiten, Bestellnr. 108614

Rezension

Die Arbeit von Wichard Puls hat sich zum Ziel gesetzt, zu untersuchen, ob Alkoholkonsum Folge einer spezifischen Belastungsstruktur im Erwerbsleben sein kann, die möglicherweise im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche steht. Daraus leitet er Überlegungen ab, die im Rahmen einer betrieblichen Gesundheitsförderung für Maßnahmen der Suchtprävention genutzt werden können.

In der theoretischen Einführung erfolgt eine differenzierte Auseinandersetzung mit populärwissenschaftlichen Annahmen bezüglich des Suchtpotentials moderner Gesellschaftsformationen, und den vielfältig behaupteten Folgen von Alkoholkonsum bzw. -missbrauch in unterschiedlichen Dimensionen von Morbidität und Mortalität sowie dessen allgemeinen sozialen Folgen.

Den Ausgangspunkt der eigenen empirischen Studie bildet die Tatsache, dass trotz der vielfältigen, oft nur plausiblen Annahmen zu den hier referierten Zusammenhängen der kausale Einfluss von Stress auf den Konsum von Alkohol noch weitgehend strittig ist. Seine Studie versucht nun diese Lücke zumindest teilweise zu schließen und gleichzeitig anwendungsorientiert einen Beitrag zur Verbesserung der betrieblichen Praxis zu leisten. Hier betritt er insofern wichtiges Neuland, als sich im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung (z. B. bei den Employee Assistance Programs) die Erkenntnis durchzusetzen begonnen hat, dass Alkohol- und Suchtprävention als integraler Bestandteil von betrieblicher Gesundheitsförderung und Organisationsentwicklung zu betrachten ist.

Als zentrales Ergebnis einer ersten Studie lässt sich festhalten, dass insbesondere hochmotivierte Mitarbeiter, die eine starke Berufsorientierung aufweisen und deren Selbstwertgefühl wesentlich um Berufsarbeit zentriert ist, bei Enttäuschungen oder resignierten Reaktionen, bei hoher Änderungsresistenz der Arbeitsumgebung, aber auch bei drohendem Arbeitsplatzverlust Tendenzen zum Alkoholismus entwickeln. Hier könnten wichtige Ansätze zu einer gezielten Suchtprävention am Arbeitsplatz liegen, die vom Autor im Abschlusskapitel weiter ausgeführt werden. Zukünftige Forschungen könnten hier allerdings auch unter Rückgriff auf neuere Ansätze der psychologischen Gerechtigkeitsforschung einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung solcher organisationalen Ungleichgewichte sowie der Minderung gratifikationskritischer Situationen leisten und damit implizit einen möglicherweise umfassenderen Ansatz der betrieblichen Alkoholprävention gewährleisten.

Eine zweite Untersuchung orientiert sich an der klassischen Studie von Cooper et al. aus dem Jahre 1990, in der kein allgemeiner Zusammenhang zwischen Arbeitsstress und Alkoholkonsum nachgewiesen wurde. Diese Studie hatte einen erheblichen Einfluss auf die Diskussion um Alkoholprävention am Arbeitsplatz, sie bestritt nämlich die Relevanz primärpräventiver Interventionen zur Stressreduktion am Arbeitsplatz. Puls kann dagegen die meisten Ergebnisse von Cooper nicht replizieren, lediglich zwischen Zeitdruck am Arbeitsplatz und dem Konsum von Alkohol findet er Zusammenhänge. Die Hinzunahme des gratifikationstheoretischen Konzepts sowie der Moderatorvariable Wirkungserwartungen an den Alkoholkonsum erhöht die Aussagekraft, allerdings zeigt sich kein Zusammenhang mit Alkoholkonsum generell (z. B. am Wochenende, sondern lediglich mit dem aktuellen Alkoholkonsum in der Arbeitswoche), was sich durch die Differenzierung von konvivialen und utilitaristischen Konsummustern erklären lässt.

Die Ergebnisse der dritten Untersuchung sind insofern interessant als sie eine clusteranalytische Gruppierung der Stressverarbeitung vornehmen. Danach unterscheiden sich Probanden mit riskantem Alkoholkonsum von jenen mit moderatem Konsum dadurch, dass sie eher bemüht sind, nach aktiven Lösungen der Situation zu suchen, d. h. stärker problemorientierte Lösungsstrategien bevorzugen. Der Widerspruch zwischen diesen Ergebnissen und entgegengesetzten Positionen in der Alkoholismusforschung wird vom Autor thematisiert und differenziert diskutiert.

Die von Wichard Puls vorgelegte Arbeit besticht durch ihre breite theoretische Fundierung, ihre methodenkritische Grundorientierung sowie durch den Überblick, den sie über ein weitgehend unübersichtlich gewordenes Forschungsfeld bietet. Die Hypothesengenerierung ist plausibel, die Operationalisierung der einzelnen untersuchten Konstrukte nachvollziehbar und die Diskussion der Ergebnisse nicht immunisierend gegenüber alternativen Erklärungsansätzen. Der Autor hat damit eine hervorragende Arbeit vorgelegt, die den Forschungsstand zum Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Alkoholkonsum beträchtlich erweitert und m. E. die wissenschaftliche Debatte vielfältig positiv beeinflussen kann.

Veröffentlicht in Allgemein, Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Arbeitssicherheit, Betriebliche Gesundheitsförderung, Literatur, Studien | Kommentar schreiben »

Informationsdienst “Psychische Arbeitsbelastungen 2/2007″

Geschrieben von Blogger - November 20, 2007

BAuA-Informationsdienst 

Zu bestimmten Themen bietet Ihnen die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin regelmäßig Informationsdienste (Literaturzusammenstellungen) an. Diese enthalten die neu in die Datenbank BAuA-LITDOK eingespeicherte Literatur mit bibliographischen Angaben und Kurzreferaten.

Alle nachgewiesenen Publikationen sind in der Bibliothek der Bundesanstalt vorhanden. Bücher werden in der Regel für vier Wochen kostenlos ausgeliehen. Von Zeitschriftenaufsätzen können im Rahmen der urheberrechtlichen Bestimmungen Kopien bestellt werden. Bitte verwenden Sie für Ihre Bestellung das Formular “Anforderung von Literaturkopien”, das als Download auf den Internetseiten der Bibliothek zur Verfügung steht.

Die Standard-Informationsdienste werden zwei- bis dreimal pro Jahr zu folgenden Themen erstellt und entgeltfrei zum Download bereit gestellt.

 

Arbeitsschutzrecht

 

Sozialer Arbeitsschutz / Arbeitszeit

 

Ergonomie

 

Gefahrstoffe

 

Menschengerechte Anwendung neuer Technologien

 

Sicherheitstechnik

 

Transport und Verkehr

 

Brand- und Explosionsschutz

 

Elektrosicherheit

 

Lärm / Schwingungen

 

Arbeitsbedingte Erkrankungen

 

Betrieblicher Gesundheitsschutz

Psychische Arbeitsbelastungen

 

Ferner stellt die Bibliothek zu aktuellen Themen Sonderinformationsdienste zum kostenlosen Download bereit, derzeit:

 

Altersgerechte Arbeit

 

Büroarbeit

Pflegepersonal

 

Kontakt: Tel. 0049 (0)231 9071-2369    Fax 0049 (0)231 9071-2435

Download Psychische Arbeitsbelastungen 2/2007:  psychische-arbeitsbelastungen.pdf

Veröffentlicht in Allgemein, Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Arbeitssicherheit, Betriebliche Gesundheitsförderung, Deutschland, Führung und Gesundheit, Gender, Literatur, Medien | Kommentar schreiben »

Abstracts “Humane Technikgestaltung”

Geschrieben von Blogger - November 20, 2007

MENSCH – MASCHINE – SYSTEME 

Abstracts der 7. Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme (10/2007)
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
zum Thema:

“Prospektive Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion”

Download:  mensch-maschine-systeme.pdf 

Veröffentlicht in Allgemein, Arbeitspsychologie, Arbeitssicherheit, Betriebliche Gesundheitsförderung, Deutschland, Literatur, Studien | Kommentar schreiben »

 
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.